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Google stellt Checkout in den USA ein

Google stellt Checkout in den USA ein Alles in die Geldbörse

Im September 2011 hat Google sein mobiles Bezahlsystem Wallet geöffnet, jetzt hat der Internetkonzern das Ende seines bisherigen Paymentdienstes Checkout in den USA verkündet.

Checkout werde in Google Wallet integriert, schreibt Produktmanager Ben Lee in einem Blogbeitrag. Die virtuelle Geldbörse könne nun sowohl für Online-, als auch für mobiles Shopping eingesetzt werden. Für die Händler ergebe sich kein Handlungsbedarf: Wallet-Nutzer könnten auch auf Seiten einkaufen, auf denen Checkout eingebunden sei. Erst Anfang kommenden Jahres soll der Übergang vollendet sein. User von Checkout können ihr Konto bei der nächsten Anmeldung automatisch in Google Wallet überführen.

Google Wallet wurde als mobile App eingeführt und ist bislang auf die USA beschränkt. Mit Hilfe von Near Field Communication (NFC) können Smartphonebesitzer in Zukunft draht- und bargeldlos bezahlen - entweder über Kreditkarte oder über eine in der App enthaltene Prepaid-Karte.

Mitte Oktober 2011 erweiterte Google den Kreis der Händler, bei denen über Google Wallet bezahlt werden kann, um weitere fünf Unternehmen. Zudem soll über den "SingleTap" nach nur einmaligem Berühren des Touchscreens das Bezahlen und Einlösen eines Gutscheines bei einem Händler aktiviert werden. Gutscheinausdrucke gehören damit der Vergangenheit an, denn das Smartphone erinnert sich quasi an alle Gutscheinofferten, die abgespeichert oder gekauft wurden, und löst die Coupons automatisch an der Kasse ein.

Wann Google Wallet auch in Deutschland angeboten wird, steht noch nicht fest.

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