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Apple senkt erneut  Mindestbudget für Werbeplattform iAd

Apple senkt erneut Mindestbudget für Werbeplattform iAd Apple kämpft um Werbekunden

Mit überzogenen Preisen für seine Werbeplattform iAd hat sich Apple bei Werbekunden unbeliebt gemacht. Das Unternehmen reagiert jetzt mit einer erneuten Senkung des Mindestbudgets und einer Änderung der Abbuchungsart.

Apple senkt erneut das Mindestbudget für Werbung auf den Applikationen seiner Produkte iPhone und iPad, das teilte das US-Fachmagazin "Ad Age" mit. Demnach müssen Werbetreibende "nur" noch 100 000 US-Dollar für Werbung auf den Apps von iOS, dem Standard-Betriebssystem der Apple-Produkte, zahlen. Das ist eine signifikante Preissenkung, verglichen mit dem ursprünglichen Mindestpreis von einer Million Dollar, den Apple 2010 festsetzte, als Steve Jobs das Werbesystem iAd erstmals vorstellte.

Der astronomisch hohe Preis war bei den Werbetreibenden nicht gut angekommen, deshalb hatte Apple die Eintrittshürde bereits schon einmal gesenkt – auf 500 000 Dollar. Auch die Abbuchungsart für Werbeanzeigen wolle das Unternehmen nun ändern, wie Ad Age meldet: Apple will nun nur noch auf Basis von Tausend-Kontakt-Preisen abrechnen und nicht mehr, wie bisher, eine zusätzliche Gebühr pro Klick erheben. Werbekunden hätten sich über die doppelte Belastung beschwert. Zudem sollen App-Entwickler statt bisher 60 Prozent nun eine Umsatzbeteiligung von 70 Prozent für iAd-Werbung erhalten.

In der letzten Zeit hat der Konzern Anteile im mobilen Anzeigenmarkt verloren. Der Apple-Konkurrent Google holt auf, in den USA gebe es bereits mehr Android Smartphones, teilt Ad Age mit.  

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