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Windeln.de

Kapitalspritze bleibt aus Online-Babybedarfshändler Windeln.de ist insolvent

Shuttertsock/Dennis Diatel
Shuttertsock/Dennis Diatel

Laut Medienberichten steht Windeln.de vor der Insolvenz. Der Babyartikel-Onlineshop steckt schon länger in der Krise - eine geplatzte Kapitalerhöhung versetzte dem Unternehmen nun den Todesstoß.

Nach dem Ausbleiben der dringend benötigten Kapitalspritze soll Windeln.de laut Berichten von Reuters und der LZ vor der Pleite stehen und wolle "unverzüglich Insolvenz anmelden". Es sollten 5,5 Millionen Euro frisches Kapital von Investoren aus China kommen - einem der wichtigsten Märkte - doch der Deal sei geplatzt. Der Online-Babybedarfshändler ist schon länger in den roten Zahlen.

Verhandlungen gescheitert

"Aufgrund des Scheiterns der Verhandlungen geht der Vorstand (...) davon aus, dass keine hinreichende Wahrscheinlichkeit mehr besteht, dass der zusätzliche Finanzbedarf der Gesellschaft durch Investoren gedeckt werden kann", heißt es seitens der Unternehmens. Die Website ist aktuell "wegen Wartungsarbeiten" nicht erreichbar.

Der Online-Händler für Baby- und Kinderprodukte richtet sich an junge Eltern, insbesondere Mütter, und wurde 2010 von Konstantin Urban, Alexander Brand und Dagmar Mahnel in München gegründet. Das Unternehmen war 2015 an die Börse gegangen und hatte dabei 211 Millionen Euro eingenommen - der Hype hielt allerdings nur kurz.

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