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Quartalszahlen

Deutlicher Gewinnrückgang bei Tomorrow Focus

Die Münchner Zentrale

tomorrow-focus.de

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Tomorrow Focus konnte seinen Umsatz im ersten Quartal 2014 zwar um sieben Prozent steigern, der Gewinn sank jedoch um 45 Prozent. Das lag vor allem am Reise-Bereich.

Der Konzernumsatz der Tomorrow Focus AG stieg im ersten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahresquartal um sieben Prozent auf 48,3 Millionen Euro. Der  Umsatz des Travel-Segments, in erster Linie ist das HolidayCheck, konnte mithilfe großer Marketinginvestitionen um zehn Prozent auf 32,3 Millionen Euro gesteigert werden. Der Umsatz des Subscription-Segments - ElitePartner und jameda - blieb im Quartalsvergleich mit 8,0 Millionen Euro konstant.

Im Publishing-Segment reduzierte sich der Umsatz um acht Prozent auf 5,9 Millionen Euro. Das liege aber nicht an mangelndem Leserinteresse, so das Unternehmen: "Obwohl sich die Eigenportale wie Focus.de und HuffingtonPost.de reichweitenseitig sehr gut entwickelten, führte die aktuelle Budgetzurückhaltung wichtiger Werbungtreibender sowie der Preisverfall, insbesondere auf mobilem Werbeinventar, zu einem einstelligen Rückgang der Werbeumsätze."
 
 
Das Resultat: Das Konzernergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Konzern-EBITDA) belief sich im ersten Quartal 2014 auf 2,3 Millionen Euro nach 4,1 Millionen Euro im Vorjahresquartal - ein Minus von 45 Prozent. Besonders stark ging das EBITDA im Travel-Bereich zurück (von 7,2 Millionen Euro auf 5,6 Millionen Euro), das Publisher-Segment erwirtschaftete einen Verlust von 1,1 Millionen Euro, und auch das Subscription-Segment war im Minus.

Für das laufende Geschäftsjahr bezeichnet Tomorrow Focus die Vorgaben für eine positive Umsatzentwicklung als recht gut.

Welche neuronalen Prozesse laufen im Gehirn des Nutzers, wenn er digitale Werbung sieht? Und warum ist die eine Werbekampagne trotz ähnlicher Klickrate und Sichtbarkeit wirksamer als eine andere? Mit diesen Fragen will sich künftig Tomorrow Focus Media genauer auseinandersetzen. Der Vermarkter gründet zusammen mit der Hamburg Media School (HMS) das HMS Neuro Competence Center - ein Forschungslabor, das die implizite Wahrnehmung digitaler Werbung messen will.

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