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E-Commerce-Trends 06.06.2018 Zalandos Marktplatzanteil liegt im "hohen einstelligen Bereich"

Zalando hat sich beim Kapitalmarkttag ein bisschen in die Karten schauen lassen und verriet  vage Details zum Marktplatzgeschäft. H&M startet einen Webshop für seine Retail-Marke Afound. Und Elon Musk bleibt König von Tesla.

NEWS

H&M: Am 14. Juni soll der Web Shop von Afound, der neuen Retail-Marke von H&M, online gehen. Gleichzeitig öffnen auch die physischen Läden in Stockholm und Malmö ihre Pforten. Mit der neuen Fashion-Plattform und günstigen Preisen will es H&M aus der Online-Krise schaffen. >>>Internetworld

Zalando: Wer gehofft hatte, dass Zalando für 2017 erstmals konkrete Marktplatzumsätze ausweist, wurde enttäuscht. Auf dem Kapitalmarkttag heute ließ die Finanzchefin aber immerhin durchblicken, dass der Anteil der Marktplatz-Umsätze momentan „im hohen einstelligen Bereich“ liegt. >>>Exciting Commerce

Galeria Kaufhof: Der Umsatzrückgang beim Warenhauskonzern Galeria Kaufhof geht ungebremst weiter. Wie die Mutter Hudson’s Bay Company jetzt bekannt gab, ist der Umsatz in ihrem Europageschäft im ersten Quartal um 6,6 Prozent gesunken. Damit zeigt sich, dass sich die Sanierungsbemühungen von Kaufhof-Chef Roland Neuwald noch nicht in Zahlen niederschlagen. >>>Handelsblatt

Fewo-Direkt: Deutschlands führendes Onlineportal für die Vermietung von Ferienwohnungen steht in der Kritik: Die Beschwerden von Nutzern über die mangelnde Qualität der angebotenen Wohnungen sowie über enorm hohe Gebühren für die Vermieter häufen sich. Eine Dokumentation von Frontal21 gestern abend warf ein Schlaglicht auf die Probleme des Anbieters. >>>Welt.de

Navabi: Der Plus-Size-Anbieter Navabi setzt seit 2017 auf Influencer-Kollektionen - und ist damit Vorreiter eines aktuellen Trends in der Modebranche. Dan Barker, CMO von Navabi, ist hochzufrieden mit dem Angebot: Sowohl Bestands- als auch Neukunden könnten über die Influencer-Kollektionen erfolgreich erreicht werden. >>>Horizont

INTERNATIONAL

ebay: Der Online-Marktplatz hat ein neues Werbetool für lokale Unternehmen auf den Markt gebracht. Damit sollen Klein-Unternehmer ihre Dienstleistungen bewerben. Das Tool ist aktuell nur in Großbritannien verfügbar, soll aber bald auch in anderen Märkten starten. >>>Onlinehändler-News

Saturn: Der Test des kassenlosen Marktes der Elektronikkette in Innsbruck ist planmäßig nach 3 Monaten zu Ende gegangen. Täglich besuchten Unternehmensangaben zufolge etwa 500 Kunden den Markt, insgesamt sollen es etwa 30.000 Besucher gewesen sein. 85 Prozent der Besucher würden das Geschäft weiterempfehlen. Das Unternehmen zeigt sich mit dem Pilotprojekt zufrieden und kündigte weitere Pilotmärkte in Europa an. >>>Onlinehändler-News

AO: Der britische Elektronik- und Weißwarenversender hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2017/2018 um 14 Prozent auf 797 Millionen Pfund gesteigert. 131 Millionen Pfund wurden im europäischen Ausland (also in den Märkten Deutschland und Niederlande) erwirtschaftet. >>>Exciting Commerce

Adyen: Der Internet-Bezahldienst will noch im Juni an die Börse. Die bisherigen Aktionäre des PayPal-Rivalens wollen Anteile von bis zu 14,2 Prozent am Kapitalmarkt platzieren. Die Aktien würden zu einem Preis von 220 bis 240 Euro angeboten. Adyen käme damit auf eine Marktbewertung von 6,5 bis 7,1 Milliarden Euro. Der Börsengang wäre einer der größten eines europäischen FinTech-Unternehmens überhaupt. >>>Wirtschaftswoche

Tesla: Die Kritik an Tesla-Chef Elon Musk hat zuletzt zwar zugenommen, doch die Aktionäre des Elektroautobauers stärken ihm den Rücken. Sie stimmten am Dienstag bei der jährlichen Hauptversammlung im kalifornischen Mountain View dagegen, die Macht des schillernden Tech-Milliardärs im Unternehmen einzuschränken. Musk zeigte sich indes zuversichtlich, die Fertigungsziele beim Hoffungsträger Model 3 zur Jahresmitte zu erreichen. >>>Faz.net

BACKGROUND

DSGVO/Facebook-Fanpages: Über die Datensammelwut von Facebook besteht kein Zweifel. Schließlich verdient das soziale Netzwerk durch diese Daten mittels Werbung Geld. Doch wer kann für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten der User eigentlich verantwortlich und somit haftbar gemacht werden? Ein aktuelles Urteil des EuGH macht klar: Betreiber von Fanpages, also z.B. Online-Händler und Marken, haften mit. >>>Internetworld

Magento/Adobe:
Warum hat der Software-Gigant Magento übernommen? Peter Höschl hat sich an einer ausführlichen Analyse des größten Branchendeals im laufenden Jahr versucht. >>>Shopanbieter.de

Start-up vorgestellt: Richtig mahnen ist gar nicht so einfach. Das Inkasso-Start-up Pair Finance verfolgt in ­Sachen Mahnwesen den ­Ansatz, die Schuldner wie Kunden zu behandeln - und will sie so dazu bringen, ihre Rechnungen zu bezahlen. >>>Internetworld

E-Commerce-Systeme: Shop-Baukasten oder professionelle ECommerce-Plattform? iBusiness zeigt, welche Systeme im deutschen Onlinehandel wirklich verbreitet sind - und welche für ein Wachstum quer durch alle Umsatzregionen geeignet sind. >>>ibusiness

ZAHL DES TAGES

Über 92 Millionen Kundendaten des israelischen Genealogie-Services MyHeritage wurden auf privaten Servern gefunden. Der Datenklau erfolgte wohl im Oktober 2017 und umfasst E-Mail-Adressen und Passwörter. Die extrem sensiblen Daten wie Kreditkarten-Informationen oder DNA-Daten lagern angeblich auf einem anderen, sicheren Server. >>>The Verge

GEHÖRT

"Wenn ein Produkt hundert Ein-Stern-Bewertungen hat und Kunden über massive Probleme berichten, müsste es doch eigentlich aus dem Handel genommen werden. Das ist skandalös, was wir zum Teil auf dem Amazon Marketplace gefunden haben, das ist ja fast wie im Darknet."
Raoul Roßmann, Junior-Chef der Drogeriekette Rossmann, ist empört über die vielen nicht verkehrsfähigen Kosmetik-Produkte, die von ausländischen Amazon Marketplace-Händlern in Deutschland angeboten werden. >>>Golem.de

"Wir hatten einen sehr schlechten Start in Deutschland, und wir sind hier, um einen neuen Ansatz umzusetzen."
Uber-Chef Dara Khosrowshahi will beim Neustart in Deutschland Fehler der Vergangenheit vermeiden. >>>Finanzen.net

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