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E-Commerce-Trends 27.11.18 Zalando: 220.000 Neukunden am Black Friday

Shutterstock / Vasin Lee
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Zalando gewinnt 220.000 Neukunden am Black Friday, Fressnapf will zur Plattform werden, Apple Pay soll heute in Deutschland starten und Amazon will, dass FMCG-Hersteller mit Alexa werben.

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- NEWS -

Zalando bricht Black-Friday-Rekorde: 220.000 Neukunden und 4.200 Bestellungen pro Minute zu Spitzenzeiten - bei Zalando klingelte am Black Friday mächtig die Kasse. Gefragtestes Produkt war ein Paar schwarze Sneaker. >>>Fashion United

Fressnapf will zur Plattform werden: Bis zum Jahr 2025 will der Multichannel-Tierhändler den Zugang zu Tierliebhabern kontrollieren, indem auf der Plattform Produkte, Services, Informationen und Tierhalter vernetzt werden. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

Tyre24 buhlt um B2B-Kunden: Der Online-B2B-Marktplatz Tyre24 kämpft darum, KFZ-Betriebe zu überzeugen, bestimmte Produktgruppen online und nicht mehr beim Stammlieferanten zu bestellen. Wer einmal ordert, tut das dann auch wieder, so die Erfahrung des B2B-Versenders. Am besten verkaufen sich Starterbatterien, Bremsbeläge und Glühbirnen. >>>Profi-Werkstatt.net

Apple Pay soll heute in Deutschland starten: Medienberichten zufolge startet heute Apples Bezahldienst in Deutschland. Damit können Kunden nicht nur in Läden, sonder auch in Apps, im Netz, via iMessage und in öffentlichen Verkehrsmitteln mobil bezahlen und Geld senden. >>>Mobile Zeitgeist

- INTERNATIONAL -

Kering kooperiert mit Apple: Die Mutter von Marken wie Gucci, Yves Saint Laurent und Balenciaga will zusammen mit Apple Apps für ihre Verkäufer entwickeln. Mit diesen sollen sie unter anderem ihr Inventar tracken können. Künftig soll auch der Bezahlprozess damit verbessert werden. >>>Mashable

Breitling verkauft in China: Breitling Uhren werden künftig auf dem größen Online-Einkaufsportal Chinas verkauft. Die Firma ist eine Partnerschaft mit Tmall, der virtuellen Markenboutique des Internet-Giganten Alibaba, eingegangen. >>>AZ Medien

Amazon will FMCG-Hersteller zu Alexa lotsen: Nur zwei Prozent aller Echo-Besitzer haben in diesem Jahr über den Echo auch eingekauft. Um das zu ändern, will Amazon Konsumgüterhersteller motivieren, Alexa zu Werbezwecken zu nutzen und auf die Voice-Order-Möglichkeit ihrer Produkte hinzuweisen. Im Gegenzug sollen die Hersteller Kundendaten erhalten. >>>Recode

Amazon stellt britischen Restaurantlieferdienst ein: Das war wohl nix: Zwei Jahre nach dem Launch beendet Amazon in London seinen Restaurantlieferdienst. Prime-Mitglieder konnten sich für 1,99 Pfund innerhalb von einer Stunde aus über 200 Londoner Restaurants Mahlzeiten liefern lassen. >>>The Verge

Amazon pusht Robotic-Apps: Amazon bringt mit dem RoboMaker einen neuen AWS-Dienst für die Entwicklung und die Simulation von Robotic-Apps auf den Markt. Außerdem kann die Lösung auch für das Flottenmanagement genutzt werden. >>>com

Ikea macht Filialen zu Fulfillment-Centern: Ikea-Filialen sollen künftig mehr Funktionen haben, verriet Barbara Martin Coppola, Chief Digital Officer der Ikea Group, der Zeitung "Internet Retailing". Unter anderem sollen sie Teil des Fulfillment-Netzwerks der Möbelhauskette werden. In großen Städten sollen so Same- oder Next-Day-Lieferungen ermöglicht werden. >>>Internet Retailing

- BACKGROUND -

Google-Tipps zum Mobile-First-Shopping: Wie können Händler gezielt auf die Bedürfnisse von Mobile First-Einkäufern eingehen? Google gibt Tipps, wie man sich in der hart umkämpften Weihnachtszeit von der Masse und Konkurrenten abheben kann. >>>Internetworld.de

So können Händler von Repricern profitieren: Der Wettbewerb zwischen Markenherstellern und Händlern auf den großen Marktplätzen ist hart und nur mit einer ausgefeilten Preisstrategie zu gewinnen. Algorithmen greifen hier helfend unter die Arme. >>>Etailment

Weihnachtsgeschenkausgaben: 433 Euro gibt der Bayer in diesem Jahr im Schnitt für Weihnachtsgeschenke aus. Das ist deutschlandweit Spitze. Tabellenletzter wird Brandenburg mit durchschnittlich 264 Euro, errechnete Idealo.de. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 349 Euro. Ein weiteres Ergebnis: Männer sind mit 390 Euro generell spendabler als Frauen, die 313 Euro ausgeben. >>>Pressemitteilung

- ZAHL DES TAGES -

Voraussichtlich verzehnfacht hat sich die Zahl der Sendungen aus China zwischen den Jahren 2012 und 2018, schätzt das Bundeswirtschaftsministerium. Von den Sendungen beinhalten geschätzt 98 Prozent Waren. Dass die chinesischen Händler aufgrund ihrer Klassifizierung als Entwicklungsland im Weltpostverein deutlich geringere Vergütungen zahlen als deutsche Händler, hält Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier für nicht angemessen. Erste Konsequenzen wurden bereits gezogen: Zwischen 2018 und 2021 steigen die Kosten für Warensendungen von China nach Deutschland um 13 Prozent pro Jahr. Beim nächsten Weltpostkongress soll weiter angepasst werden. >>>Spiegel.de

- GEHÖRT -

„Die Läden in den Premiumlagen werden künftig nach Webshop-Erkenntnissen gebaut. Kunden werden nicht mehr unterscheiden, ob sie gerade online oder offline kaufen. Sie bezahlen mit dem Handy, und die Ware kommt per Lieferservice direkt nach Hause.“

Luxusmarken bei Online-Händlern wie Amazon oder über WeChat zu kaufen, wird künftig normal und den Kauf im stationären Markenshops ersetzen. Judith Meyer von BrandTrust leitet in ihrer Studie "Digital Luxury: How Digital Transformation shapes Luxury Brands" ein Zukunftsszenario daraus ab. >>>e-commerce-magazin.de

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