INTERNET WORLD Business Logo Abo

E-Commerce-Trends 30.11.16 Würth-Gruppe launcht B2B-Marktplatz Wucato

Würth will Amazon Business zuvorkommen, Zalando feilt an besserem Online-Payment, Zooplus will noch treuere Kunden und Wimdu wird nach Dänemark verkauft.

Die E-Commerce-Trends des Tages liefern wir Ihnen auch gerne bequem und kostenfrei vor 8.00 Uhr in Ihr E-Mail-Postfach. Hier geht's zum Gratis-Online-Abo.

- NEWS -

Würth-Gruppe: Rechtzeitig vor dem Deutschland-Start von Amazon Business launcht die Würth-Gruppe mit Wucato  am 1. Dezember eine Online-Beschaffungsplattform für Handwerks- und Industriebedarf. Über 500.000 Produkte von einem starken Lieferantennetzwerk stehen zum Launch zur Verfügung. Das Sortiment erstreckt von Arbeitskleidung & Arbeitsschutz, Beschlagtechnik, Bürobedarf, Chemisch Technische Produkte, Elektronik, Garten & Natur, Handwerkzeug, Heizung & Sanitär, Kfz bis zu Lager- und Betriebsausrüstung. >>>b2bseller.de

Zalando: Der Berliner Modeversender hat im November die neue Tochter Zalando Payments gegründet. Die Fin-Tech-Tochter soll den Zahlungsverkehr zwischen Kunde und Zalando durch Innovationen optimieren. >>>Exciting Commerce

Zooplus: Der Tierversender forciert sein Abo-Geschäft. Wer en Produktabo abschließt, erhält auf jede Lieferung bis zu fünf Prozent Rabatt. Laut „Exciting Commerce“ können nur wenige Online-Anbieter auf eine so treue Stammkundschaft bauen wie Zooplus. >>>Exciting Commerce

Wimdu: Der Zimmervermittler schlüpft unter das Dach des dänischen Ferienwohnungsvermittlers Novasol. Um die Eigentümerstruktur zu vereinfachen, wurde die Fusion von Wimdu mit 9flats, die Anfang Oktober publik wurde, wieder zerschlagen. >>>manager-magazin.de

Miele: Der Elektrogerätebauer hat seinen Webshop gestartet. Die Kunden können Waschmaschinen und Co aus dem gesamten Sortiment bestellen, innerhalb von vier Tagen soll geliefert werden. Auch der stationäre Handel profitiert davon: Kunden bekommen einen Monteur von einem Miele-Partner vermittelt, dieser erhält eine Serviceprovision. >>>Moebelkultur.de

Libri.Shopline: Online-Bestellungen bei Buchhandlungen mit Libri.Shopline werden vom 12.12. bis 23.12. schneller als üblich verschickt. Dazu setzt Libri statt auf die Versandart Bücher- und Warensendung auf den Versand per DHL-Paket mit der zugesicherten Laufzeit-Formel „Einlieferungstag plus 1 Werktag“. Die Mehrkosten trägt Libri. >>>Buchreport.de

Urbanara: Die beiden Gründer des Heimtextilienshops, Claire Davidson und Benjamin Esser, legen ihre Posten nieder. Das Unternehmen stehe so gut da wie nie zuvor, heißt es. Die Entscheidung sei rein auf unvorhersehbare Entwicklungen im persönlichen Umfeld zurückzuführen. Der Nachfolger stehe bereits fest, werde aber erst in den nächsten Monaten verkündet. >>>Gründerszene.de

Tennis Point: Der Spezialversender hat eine Filiale in Stuttgart eröffnet. Der ehemalige Online-Pure-Player will einmal mehr mit einer fachkompetenten Beratung und Services wie Schlägerbesaitung punkten. Erst im Sommer hatte das Unternehmen ein Geschäft in Frankfurt eröffnet. >>>Neuhandeln.de

eBay: Der Online-Marktplatz geht davon aus, dass der 11. Dezember der umsatzstärkste Tag des Jahres auf der Plattform werden wird. Was in diesem Jahr unter den Weihnachtsbäumen in Deutschland liegen wird, verraten die Daten der Kategorie-Experten von Ebay. >>>Pressemitteilung

Mitfahrgelegenheit.de: Hunderttausende Ex-Kunden des Portals Mitfahrgelegenheit.de müssen um ihre Daten bangen. Nachdem die französische BlaBlaCar das Portal übernommen hat, haben Unbekannte eine Kundendatenbank kopiert. >>>Spiegel.de

Vranken-Pommery: Das zweitgrößte Champagnerunternehmen der Welt verkauft ab sofort auch online. Rund 200 Champagner und Weine finden sich im Sortiment, darunter auch verborgene Schätze. Der Online-Shop soll zudem als Bestellplattform für gewerbliche Kunden ausgebaut werden. >>>Nikos-Weinwelten.de

- INTERNATIONAL -

Uber: Der Europäische Gerichtshof (EuGH) wird in den kommenden Monaten wichtige Weichen für die Zukunft des Fahrdienst-Vermittlers Uber in Europa stellen. Dabei geht es um die Frage, ob das Angebot von Uber als "Verkehrsdienstleistung" oder als "Dienstleistung der Informationsgesellschaft" einzustufen ist. >>>derStandard.at

Amazon: Der E-Commerce-Riese will seinen smarten Lautsprecher Echo offenbar um einen Tocuhscren erweitern. Das neue High-End-Gerät könnte nach Informationen von Bloomberg im ersten Quartal 2017 in die Läden kommen. >>>CNet.com

- BACKGROUND -

Internet of Things: Wie sollen wir eigentlich damit umgehen, wenn „die Dinge“ immer autonomer werden und selbstständig handeln? Können wir sie bei Fehlverhalten gar bestrafen? Mit solchen und weiteren Fragen beschäftigt sich der Jurist Thomas Klindt. >>>merton-magazin.de

Facebook-Shop: Facebook als Verkaufskanal? Das geht mit dem seit kurzem auch in Deutschland verfügbaren Facebook-Shop. Wie es geht und was er kann? >>>mittelstand-die-macher.de

Produktrezensionen: Amazon Produktrezensionen sollen echter und strenger werden. Daher hat Amazon am 23. November 2016 seine Richtlinien für Produktbewertungen auf Amazon aktualisiert. Viele Händler nutzen momentan professionelle Bewertungsdienste, doch das könnte zukünftig gefährlich werden. >>>t3n.de

Mobile Shopping: Mobile "Shopperinnen" lassen sich am häufigsten auf Facebook zu einem Mode-Kauf verleiten. Auf Inspirationssuche begeben sie sich am liebsten von zu Hause aus - während der Fernseher läuft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des ECC Köln. >>>Internetworld.de

- ZAHL DES TAGES -

23 Prozent der Österreicher haben schon eine Versicherung online abgeschlossen, zeigt eine Umfrage des US-Beratungsunternehmens CSC. In der Schweiz liegt der Online-Anteil bei 26 Prozent, in Italien bei 44 Prozent und in Deutschland sogar bei 49 Prozent. >>>derStandard.at

- GEHÖRT -

"Die Bundesrepublik ist weltweit führend bei den Exporten, weil das Ingenieurswesen und die Stärken in der Produktion sehr stark ausgebildet sind. Das trifft aber nicht auf die digitale Wirtschaft zu. In Großbritannien trägt die Internetwirtschaft zwölf Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. In Deutschland liegt dieser Wert gerade einmal bei vier bis fünf Prozent.“
Google-Europa-Chef Matt Brittin mahnt Deutschland, in Sachen Internet-Wirtschaft mehr Gas zu geben. Sein eigenes Unternehmen gehe mit gutem Beispiel voran. >>>derStandard.at

Das könnte Sie auch interessieren