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Amazon 06.02.2015
Amazon 06.02.2015

E-Commerce-Trends 06.02.15 Windeln.de, Ulla Popken, HelloFresh, Eickhoff

Windeln.de äußert sich nicht zum angeblichen IPO, HelloFresh sammelt 110 Millionen Euro ein, Eickhoff soll es das Online-Comeback verhageln und Popken startet eine neue Online-Marke für große Größen.

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- NEWS -

Gerüchte um Windeln.de: Der Online-Händler soll noch im ersten Halbjahr den Börsengang planen, um sein weiteres Wachstum zu finanzieren. Die Deutsche Bank, Goldman Sachs und die Bank of America Merrill Lynch sollen den Münchnern beim IPO unter die Arme greifen. Windeln.de-Mitgründer Alexander Brand will das aber offiziell nicht bestätigen. „Wir beteiligen uns nicht an Gerüchten“, sagt er auf Nachfrage von INTERNET WORLD Business. Aber man bewerte kontinuierlich alle strategischen Optionen, um das künftige Unternehmenswachstum zu unterstützen. >>>Wiwo.de

Der Kochabo-Boxen-Versender HelloFresh hat mit seinen bestehenden Investoren eine Finanzierungsrunde in Höhe von 110 Millionen Euro abgeschlossen. Allein Rocket Internet schoss 100 Millionen Euro zu und hält nun 51,7 Prozent der Anteile (bislang: 37,4 Prozent). Die Unternehmensbewertung des Startups steigt von 131,2 auf 623,8 Millionen Euro. >>>Pressemitteilung

Nach der Schließung des Düsseldorfer Traditionsmodehauses Eickhoff arbeiteten Susanne und Stefan Asbrand-Eickhoff am Comeback der Marke im Internet. Jetzt sollen die Vertragsverhandlungen mit dem Geldgeber Münchner European Media Holding geplatzt sein. >>>Textilwirtschaft.de

Die Popken Fashion Group startet unter www.studio-untold.com ein neues Plus-Size-Label im Web. „Wir wollen eine Art Zara für Große Größen sein“, so die Strategie. Zielgruppe sind Frauen zwischen 25 und 40 mit den Konfektionsgrößen 42 bis 54. >>>Textilwirtschaft.de

K1 Electronic aus Münster hat einen neuen B-to-B-Webshop für Fachhändler und Repair-Firmen gelauncht. Millionen Ersatz- und Zubehörteile sowie Elektrogeräte finden sich im Sortiment. Dadurch soll der Fachhandel den Aufwand seiner Lagerhaltung drastisch reduzieren und unabhängiger werden. Einen Tag nach Auftragsannahme wird geliefert. Wöchentliche Preiskracher sollen für wiederkehrende Kundschaft sorgen. >>>Channelobserver.de

Der Berliner Zimmervermittler Wimdu will in Spanien und Italien bekannter werden und hat mit Silvio Berlusconis Sendergruppe Mediaset einen Media-for-Equity-Deal abgeschlossen. Der Wert soll  mehrere Millionen Euro betragen. >>>Gruenderszene.de

- INTERNATIONAL -

Bug bei Ebay.com: Das Online-Portal zeigt aktuell Käufern im Check-Out keine Versandkosten an. Im Kundenservice herrscht Chaos, meldet tmta.de: "Es gibt Mitarbeiter, die versprechen, dass Ebay die Versandkosten übernimmt (was dann nicht passiert), andere versprechen eine Gutschrift der Verkaufsprovision (was unter Umständen den Schaden nicht kompensiert) - unterm Strich kann man sagen, dass Ebay die Verkäufer wieder einmal hilflos zurücklässt", so Blog-Betreiberin Marion von Kuczkowski. >>>tmta.de

Das Reiseportal Expedia, zu dem auch Travelocity und Trivago zählt, hat im vierten Quartal 2014 28 Prozent mehr Hotelübernachtungen vermittelt. Allerdings schrumpften die Margen: Die Umsätze mit Hotelübernachtungen stiegen nämlich nur um 15 Prozent - unter anderem aufgrund negativer Währungseinflüsse. Travelocity und Wotif trugen mit fünf Prozent zum Zimmerwachstum bei. Bei Trivago stiegen die Umsätze im Jahresvergleich um 68 Prozent aufgrund der kontinuierlichen globalen Expansion. >>>Skift.com

Die Modemarke Ralph Lauren profitiert vom Online-Handel. Die Umsätze auf dem digitalen Vertriebskanal stiegen im vierten Quartal um 17 Prozent. Der mobile Traffic kletterte im Jahresvergleich um 40 Prozent nach oben. Zuvor hatte Ralph Lauren in die Optimierung von Mobile- und Online-Shop investiert. Langfristig erhofft sich die Luxusmarke aus dem Kanal Umsätze in Höhe von einer Milliarde US-Dollar. >>>Internet Retailer

- BACKGROUND -

Digitale Handelsperspektiven: Big Data und Mobile beschleunigen die Auflösung gewohnter Handelsstrukturen. Was die Zukunft bringen wird, ist in Laboren und Boutiquen schon zu sehen. >>>Internetworld.de

B-to-B-Commerce (I): Der B-to-B-Online-Handel ist für die Branche der Wachstumsmarkt der Zukunft. 6,7 Billionen US-Dollar Umsatz sollen bis zum Jahr 2020 erzielt werden, schätzt Marktforscher Forrester. >>>Internetretailer.com

B-to-B-Commerce (II): Die Wechselwirkungen zwischen den Vertriebskanälen im B-to-B-Handel hat das ECC Köln analysiert. Für jeden Kanal gilt wie im B-to-C-Handel: Einem großen Teil des Umsatzes, der dort erwirtschaftet wird, geht eine vorherige Informationssuche in einem anderen Kanal voraus. 23,5 Prozent aller Katalogkäufe basieren beispielsweise auf einer vorherigen Recherche im Webshop. >>>estrategy-magazin.de

Shopsoftware: 53 Prozent der Führungskräfte im Einzelhandel und Technologiesektor aus den USA, Europa und Australien wollen in den kommenden Jahren eine einheitliche Commerce-Plattform implementieren, auf der bislang getrennt verwaltete Elemente wie PoS, Online-Handel, Call-Center und mobile Kontaktpunkte konsolidiert werden. Dieses Fazit ziehen die National Retail Federation, Ecommerce Europe, Ecommerce Foundation und Demandware in einer gemeinsamen Studie mit 300 Teilnehmern. Mehr als zwei Drittel der Befragten erwarten, dass eine einheitliche Commerce-Plattform die Gewinnspanne, den Markenwert und die Umsatzerlöse verbessern könnte. >>>Marketing-Boerse.de

Logistikimmobilien: Was im Stadtrat passiert, wenn ein Online-Händler im Gewerbepark der Stadt Hassfurt ein Gebäude errichten will, ist heute schön in der „Main Post“ zu lesen. Exemplarisch nur das Statement von CSU-Mann Jürgen Kehrlein: „Warum braucht ein Onlinehändler 60 Meter Schaufensterfront an einem Sahne-Eckgrundstück mit zwei Straßen?“ >>>Mainpost

- ZAHL DES TAGES -

Von 74 Prozent im Jahr 2004 auf jetzt nur noch 25 Prozent sank der Umsatzanteil von Medien bei Amazon. Den reinen Buchanteil am Umsatz schätzt Buchreport auf nur noch zehn bis 15 Prozent. Das aktuelle Wachstum werde vor allem im Elektroniksegment generiert. >>>Buchreport.de

- GEHÖRT -

„Es ist längst ein Datenkrieg losgebrochen. Jeder sammelt Daten und analysiert das Kundenverhalten, um zielgenauer arbeiten zu können. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass neben quantitativen Analysen auch qualitative Aspekte wichtig sind. Statt Big Data brauchen wir Smart Data, um den Kunden besser zu verstehen.“

Für Aline Eckstein, Senior Strategy Consultant des E-Commerce-Beratungsunternehmens Bluetrade, ist nicht nur die Frage wichtig, wann ein Online-Kunde einen Kaufvorgang abbricht, sondern auch warum. >>>IT-Business.de

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