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E-Commerce-Trends 23.04.15 Windeln.de: Börsengang am 8. Mai

Windeln.de terminiert seinen IPO auf den 8. Mai, Zalando sucht Entwickler in Dublin und Amazon liefert in Audi-Kofferräume und reicht ein Patent für ein stationäres Einzelhandelssystem ein.

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- NEWS -

Nach der Bekanntgabe der IPO-Pläne von Windeln.de wird jetzt der Zeitraum für den Börsengang greifbarer: Schon am 8. Mai sollen die Aktien am Prime Standard der Frankfurter Börse gehandelt werden. Die Preisspanne liegt bei 16,50 bis 20,50 Euro. Damit dürfte der Börsengang rund 200 Millionen Euro schwer werden. Seit 2014 ist das Kerngeschäft von Windeln.de Unternehmensangaben zufolge profitabel. >>>Gruenderszene.de

Das skandalumwitterte Tourismus-Unternehmen Unister will stark in das im November begonnene Touristikjahr 2014/15 gestartet sein. Der Umsatz liege über dem Vorjahr, teilweise sogar deutlich, lassen die Leipziger in einer Pressemitteilung verlauten. Starke Zuwächse gab es unter anderem beim hauseigenen Veranstalter Urlaubstours, der auf Ab-in-den-Urlaub.de und anderen Unister-Reiseportalen für zusätzliche Angebote sorgt. Im Touristikjahr 2014 vermittelte Unister Travel Reisen im Wert von rund zwei Milliarden Euro. >>>Pressemitteilung

Zalando eröffnet ein neues Entwicklungszentrum in Irland. Die irische Hauptstadt Dublin entwickle sich - nicht zuletzt wohl aufgrund ihrer Steuerpolitik - zur Internet-Hauptstadt Europas. Dort käme Zalando leichter an talentierte Entwickler, heißt es zur Begründung. Das neue „Zalando Fashion Insights Center“ eröffnet in den „Silicon Docks“, dem Pendant zur US-Entwicklerhochburg Silicon Valley. Insgesamt sollen bis zu 200 Arbeitsplätze entstehen. Gesucht werden unter anderem Datenanalysten und Entwickler. >>>Neuhandeln.de

Amazon will seinen Prime-Mitgliedern weltweit die Lieferung von bestellten Waren in den Kofferraum ihres Wagens ermöglichen. Dazu hat das Unternehmen in Deutschland ein entsprechendes Pilotprojekt zusammen mit DHL Paket und Audi gestartet. Um den Dienst in Anspruch nehmen zu können, müssen Kunden, die einen Audi fahren, während der Bestellung den ungefähren Standort ihres Wagens während des gewünschten Lieferzeitraums nennen. Wenn der Zusteller am PKW des Kunden ist, erhält er eine vorübergehende digitale Zugangsberechtigung, die an die Bestellung gebunden ist. Daraufhin kann er einmalig den Kofferraum öffnen, und die Ware hineinlegen. Wenn er den Kofferraum wieder schließt, wird das Auto automatisch verriegelt. Die erste Phase seines Projektes will Amazon Anfang Mai 2015 mit einer Testgruppe in der Region München umsetzen. >>>Internetworld.de

Während die Otto Group Auctionata unter ihren Fittichen hat, investiert Gründerenkel Benjamin Otto in die schwedische Auktionsplattform Auctionet. Insgesamt drei Millionen Euro schossen Otto und die Axel Johnson Group zu. Mithilfe des neuen Kapitals soll vor allem die zügige Expansion im deutschen Markt vorangetrieben werden. Bis Jahresende sollen 25 deutsche Auktionshäuser auf der Plattform präsent sein. >>>Pressemitteilung

Der Große-Größen-Versender Navabi erweitert sein Sortiment um eine eigene Kollektion. Bislang umfasste das Angebot Mode von rund 100 Labels. >>>Textilwirtschaft.de

Das US-Startup HotelTonight hat ein deutsches Büro eröffnet. In Berlin beackern elf Mitarbeiter in Hotel-Atmosphäre den deutschen und einen Großteil des europäischen Marktes. 22 sollen es bis Jahresende werden. >>>Gruenderszene.de

Der Online-Marktplatz Ebay stellt für das Frühjahr eine Reihe von Neuerungen in Aussicht. Einen Überblick liefert Onlinehaendler-News.de. >>>Onlinehaendler-News.de

Uber in Bedrängnis: Nachdem der Verband Taxi Deutschland eine Sicherheitsleistung von 400.000 Euro für die Vollstreckung eines vom Frankfurter Landgericht gefällten Urteils gegen UberPop hinterlegte, stellt der Fahrdienstvermittler nun auch in Frankfurt und München auf den Mitfahrtarif von 35 Cent pro Kilometer um. Für jede Zuwiderhandlung droht ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro. Uber selbst rechnet damit, durch das unattraktivere Tarifmodell künftig schwerer Fahrer zu finden. >>>Handelsblatt.com

Ärger gibt es auch für die Kinoticket-Buchungs-App Super Popcorn. Denn die verkauft Kinotickets offenbar ohne Erlaubnis der jeweiligen Betreiber. Die würden bereits technische Maßnahmen und juristische Schritte gegen das Startup prüfen. >>>Gruenderszene.de

Bei Weltbild spitzt sich der Streit zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung zu. Beide Parteien werfen sich vor, in Sachen Job-Abbau falsche Zahlen zu kommunizieren. Wie das Arbeitsgericht Augsburg entschied, muss eine Einigungsstelle im Konflikt vermitteln. >>>Buchreport.de

Outfittery wirbt Jens Bastian von P&C Düsseldorf ab. Der 38-Jährige, der Know-How in Planungssystematik, Kollektionsaufbau, Kollektionsbewirtschaftung und Einkaufskonditionen mitbringt, soll Head of Buying werden und eng zusammenarbeiten mit Wolfgang Schmidt-Ulm, der zum Chief Buying Officer aufsteigt. Beide kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei P&C. >>>Textilwirtschaft.de

Der Berliner Blumenversender Bloomy Days hat mehrere Millionen Euro Wagniskapital eingesammelt. Geldgeber sind unter anderem Ariadne Capital, Lars Dittrich, Matthis Ummenhofer und Michael Zehden. Mit dem frischen Kapital soll unter anderem ein 5-Tages-Versand eingeführt werden. >>>ibusiness.de

- INTERNATIONAL -

Amazon hat in den USA ein Patent eingereicht, das Details zu einem stationären Einzelhandelssystem enthält, bei dem Kunden waren kaufen können, ohne sie an der Kasse zu bezahlen. Stattdessen erfolgt die Abrechnung automatisch über ein Benutzerkonto, nachdem die Kunden vor Verlassen des Ladens eine Check-In-Station passiert haben. >>>Buchreport.de

Der britische Online-Supermarkt Asda will an einer Tankstelle an der Hauptstraße zwischen Liverpool und Manchester ein Supercenter von Schließfächern errichten, aus denen Pendler ihre Online-Bestellungen auf dem Weg nach Hause abholen können. Damit will sich Asda in Käuferschichten etablieren, die bislang noch nie bei Asda eingekauft haben. Jeden Morgen sollen Asda-Mitarbeiter die Fächer mit den Bestellungen der Kunden füllen. Roboterarme sollen die Produkte dann in drei verschiedene Bereiche einsortieren: Gefriertruhen, Kühltruhen oder Fächer mit Zimmertemperatur. Bei der Abholung tippen Kunden einen Code ein und die Arme stellen die Produkte zusammen. Über ein Förderband wird der Einkauf dann zu einem Pick-Up-Point gebracht. >>>WSJ.com

Die österreichische Drogeriemarktkette Bipa zeigt den deutschen E-Commerce-Zauderern dm und Rossmann, dass es möglich ist, auch mit Drogeriewaren im Internet Geld zu verdienen. Seit einigen Monaten werfe der Webshop Gewinne ab, lassen die Geschäftsführer Dietmar Gruber und Hubert Sauer verlauten. Der Anteil am Gesamtumsatz liege noch im einstelligen Bereich. „Wir machen online einen Umsatz wie in sechs gut gehenden Bipa-Filialen“, heißt es. >>>DerStandard.at

Die Friseurkette Supercuts profitiert von einer neuen mobilen App, über die Kunden Last-Minute-Termine für den aktuellen Tag vereinbaren können. Damit erreiche das Unternehmen auch stärker junge Kunden, die deutlich mobile-affiner seien. >>>Mobile Commerce Daily

- BACKGROUND -

B-to-B-Handel: Welche Shop-Software eignet sich für welchen B-to-B-Händler? Bei ibusiness.de gibt es eine Checkliste. >>>ibusiness.de

Online-Autohandel: Von heute 7.800 Autohändlern werden laut einer PwC-Studie im Jahr 2020 nur noch 4.500 existieren. Wer dabei sein will, sollte Services wie Sofortkauf im eigenen Online-Shop, bundesweiter Lieferservice oder Augmented Reality bereitstellen, raten die Auguren. >>>Markenartikel-Magazin.de

- ZAHL DES TAGES -

Fast 200.000 Online-Shops sind von einer Sicherheitslücke der Magento-Shopsoftware betroffen, die von Angreifern ausgenutzt werden kann, um über bösartige Codes Kundendaten und Kreditinformationen abzugreifen. Ein Update steht bereit. Administratoren sollten dies so schnell wie möglich einspielen. >>>Heise.de

- GEHÖRT -

„Bei Funktionen wie Click & Collect ist immer die Frage: Wer spielt hier mit? Wenn dann jemand wie Ebay einsteigt, gibt das einen kräftigen Schub, den wir auch durch den zusätzlichen Traffic in unserem Shop spüren.“

Gravis-Manager Jan Sperlich ist mit der Kooperation mit Ebay zufrieden. Die technische Umsetzung sei sehr rasch verlaufen. Das Projekt funktioniere besser als viele andere Kooperationen. >>>Location Insider

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