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E-Commerce-Trends 29.11.16 Studie: Warum Filialverkäufer Tablets ablehnen

Marc O'Polo analysiert, wie Verkäufer auf Filial-Tablets reagieren, Würth will Click & Collect ausbauen, Project A steigt bei Onlineprinters ein und Electrolux will Waschmaschinen teilen lassen.

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- NEWS -

Marc O’Polo: Mithilfe von Tablets in den Filialen können Einzelhändler ihre Verkaufsregale verlängern. Jetzt analysierte die Unternehmensberatung Elaboratum am Fallbeispiel von Marc O’Polo, welche Hindernisse es auf dem Weg zu dieser hybriden Beratungsform gibt. Das Ergebnis: Druck führt zu Ablehnung, Systeme müssen den Verkäufer als Testperson in die Entwicklung einbeziehen, ältere Verkäufer fühlen sich nicht authentisch, wenn sie technologiegestützt beraten, Verkäufer befürchten, dass Kunden es als unhöflich oder inkompetent wahrnehmen, wenn sie mit der Technik hantieren und auch technische Defizite wie lange Ladezyklen, WLAN-Geschwindigkeit & Co. bremsen die Akzeptanz. >>>Absatzwirtschaft.de

Würth: Der Hersteller von Werkzeug- und Befestigungsmaterial plant den Aufbau eines eigenen Netzes an Paketstationen für Click & Collect. Die Stationen mit dem ParcelLock-System sollen im kommenden Jahr vor allen an den 430 Niederlassungen aufgestellt werden. >>>Bauenmitholz.de

Onlineprinters: Project A steigt mit einem siebenstelligen Betrag bei der Würzburger Online-Druckerei ein. Das Ziel: die Internationalisierung der Digitaldruckerei stärker voranzutreiben und die Firma mit gut 100 Millionen Euro Umsatz und rund 650 Mitarbeitern dabei beispielsweise mit professionellem Online-Marketing zu begleiten. >>>Handelsblatt.com

Elan: Um dem stationären Skihandel trotz schneearmer Wintern wieder zu mehr Frequenz und höheren Umsätze zu verhelfen, bietet der slowenische Skihersteller Elan (Begunje na Gorenjskem) in Zusammenarbeit mit E-Commerce-Dienstleister Arendicom (Tutzing) ein neues Webshop-Konzept an.  Wenn ein Endverbraucher im Webshop von Elan ein Produkt bestellt, wird er ab sofort an den nächstgelegenen stationären Händler verwiesen, wo er den gewünschten Ski zum normalen VK erhält und zusätzlich den Vorteil von Serviceleistungen wie Bindungsmontage und -Einstellung hat. >>>SAZSport.de

Weltbild: Nach eigenen Angaben hat das einstige Sorgenkind der Branche allein am 1. Advenswochenende einen 10-prozentigen Zuwachs bei der Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr. Die positive Verkaufszahl sei teils darauf zurück zuführen, dass sich der Versender als Adresse für Geschenke etabliert hat, heißt es. >>>Versandhausberater

Digitales Viertel: Die Initiatoren des Location-Based-Marketing-Projektes in Köln ziehen ein positives Resümée: Von den rund 800 Push-Nachrichten, die täglich verschickt wurden, wurden rund zwölf Prozent gelesen. Via Beacons wurden 5.400 Ladenbesuche bei 67 Händlern gemessen. Das bedeutet vier jeden Händler also etwa vier Besuche pro Tag. >>>Pressnetwork.de

Fahrradshop: Ein Nischenshop für Urban Bikes sucht einen neuen Besitzer. Der Shop wurde im Jahr 2000 gelauncht und soll in diesem Jahr 707.000 Euro Umsatz und 131.000 Euro Gewinn erzielen. Der Verkaufspreis liegt bei 420.000 Euro. >>>Shopanbieter.de

- INTERNATIONAL -

Electrolux: Der schwedische Haushaltsgerätehersteller denkt über Sharing-Economy-Konzepte nach. Viele Waschmaschinen stünden die meiste Zeit still, so der neue Chef Jonas Samuelson. Allerdings bestünden bei der Umsetzung noch viele offene Fragen - beispielsweise, was passiert, wenn die Wäsche beschädigt aus der Trommel kommt. >>>derStandard.at

Amazon: Der Online-Händler will offenbar entschlossener gegen Produktfälschungen auf seiner Plattform vorgehen, erfuhr Internet Retailer aus informierten Kreisen. In den USA und Europa sollen Amazon-Mitarbeiter enger mit Markenherstellern kooperieren, um Fake-Produkte zu blocken. Zu diesem Zweck können Marken sich bei Amazon registrieren lassen, auch wenn sie selbst nicht auf Amazon verkaufen. Anschließend müssen alle Händler, die Produkte der registrierten Marken verkaufen wollen, beweisen, dass sie von dem Markenhersteller zum Verkauf autorisiert sind. >>>Internet Retailer

Amazon: Der E-Commerce-Riese baut seinen Pinterest-ähnlichen, von Menschen kuratierten Online-Geschenkeshop „Interest Finds“ aus. Das Angebot ist ab sofort auch mobil erreichbar. >>>TechCrunch.com

Amazon: Mit Touchscreens und Robotern versucht der E-Commerce-Riese, seine Saisonkräfte schnell fit für das diesjährige Weihnachtsgeschäft zu machen. Die Einarbeitungszeit wurde dadurch von bislang bis zu sechs Wochen auf jetzt zwei Tage verkürzt. >>>WSJ.com

Walmart: Mehr Thanksgiving-Schnäppchen und konkurrenzfähige Preise - das waren Walmarts Waffen für das Thanksgiving-Wochenende. So richtig genutzt hat es trotzdem nicht: Buzz-Sieger bleibt wie im Vorjahr Amazon. >>>Internet Retailer

Matchesfashion.com: Der britische Multichannel-Modehändler führt in London einen 90-Minuten-Lieferservice ein. Der frühest mögliche Liefertermin ist 8.00 Uhr morgens, der späteste 22.00 Uhr abends. Darüber hinaus ist es möglich, bis zu sieben Tage im Voraus genaue Stundenzeitfenster für die Lieferung zu definieren. >>>WWD.com

Yoox Net-A-Porter Group: Mit einem neuen Joint Venture will der Internet-Modeversender in den kommenden Jahren zum „führenden Online-Luxusretailer im Nahen Osten“ aufsteigen. An dem nun gegründeten Gemeinschaftsunternehmen ist der italienische E-Commerce-Konzern mit sechzig Prozent beteiligt. Die übrigen vierzig Prozent hält die in Dubai beheimatete Gesellschaft Sympathy Investments, die vom Milliardär Mohamed Alabbar kontrolliert wird. >>>Fashion United

- BACKGROUND -

E-Commerce-Zukunft: Die Herausforderungen für Onlinehändler steigen auch in den nächsten 25 Jahren weiter an. Prägen wird sie vor allem eine immer größere Kanalvielfalt aus der der Kunde wählen kann. Die iBusiness Zukunftsstudie zum E-Commerce 2041 zeigt, worauf sich Onlinehändler noch einstellen müssen. >>>ibusiness.de

China: Alibaba und JD.com kreieren Verbraucher-Indizes, die das Kaufverhalten chinesischer Kunden tracken. Auf Basis dieser Daten können globale Unternehmen wie Starbucks oder Wal-Mart ihr Sortiment planen. >>>Bloomberg.com

Cyber-Razzia: In einer europaweiten Aktion gegen Markenpiraterie hat Europol über 4500 Internetseiten gesperrt. Es dreht sich um Fälschungen von Luxusartikeln, Sportkleidung, Ersatzteilen, Elektrowaren und Arzneien. Die meisten der nun geschlossenen Internet-Seiten hätten ihre Waren über soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram angeboten, erklärte Europol. >>>Handelsblatt.com

Cyber Monday: Der Cyber Monday lief für US-Online-Händler noch besser als der Black Friday. 3,39 Milliarden Dollar klingelten am Ende des Tages in den Online-Ladenkassen. Das sind zehn Prozent mehr als im Vorjahr, errechnete Adobe. Am Black Friday erwirtschafteten die Web-Händler 3,34 Milliarden Dollar. >>>Adweek.com

Online-Möbelkauf: Rund jeder zweite Internetnutzer (47 Prozent) hat bereits Möbel und Einrichtungsgegenstände im Internet bestellt, wie eine repräsentative Befragung im Auftrag des Bitkom   zeigt. Zum Vergleich: 2015 waren es erst 41 Prozent. >>>ibusiness.de

Restaurantlieferdienste: Der deutsche Online-Markt für Essensbestellungen legt laut einer Prognose von Statista in diesem Jahr auf 2,8 Milliarden US-Dollar zu. Bis 2021 rechnen die Analysten mit einem jährlichen Wachstum von rund 21 Prozent. Marktführer hierzulande ist die Lieferheld-Tochter Delivery Hero. >>>ibusiness.de

Aufruf: Der Buy Local-Verein hat sich die Stärkung des stationären Einzelhandels auf die Fahnen geschrieben. Einige der Mitglieder suchen ab kommender Woche gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg nach kreativen Handelslösungen. >>>Buchreport.de

- ZAHL DES TAGES -

Aufgehorcht: Rund 5,1 Millionen Echos hat Amazon seit dem Launch im November 2014 verkauft, ermittelte Consumer Intelligence Research Partners (CIRP). Zwei Millionen wanderten allein in diesem Jahr über die virtuellen Ladentische. Ein weiteres Ergebnis der Studie: 70 Prozent der Amazon-Kunden kennen die smarten Lautsprecher. >>>CNet.com

- GEHÖRT -

„Sich von Mietverträgen und Personal zu trennen, kostet zunächst erstmal Geld, was viele nicht mehr haben.“ Christoph Niering, Vorsitzender des Verbandes Insolvenzverwalter Deutschland, erkärt, warum derzeit so viele Textileinzelhändler Insolvenz anmelden müssen. >>>Fashionnetwork.com

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