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E-Commerce-Trends 22.06.18 So lotst Thomas Cook Online-Kunden in die Reisebüros

Globus hat in Leipzig Prozessprobleme bei E-Food, Lidl hat schon wieder einen neuen Digitalchef, Thomas Cook hat 20 Methoden getestet, wie sich Online-Besucher in die Reisebüros lotsen lassen und Lesara veröffentlicht den Jahresabschluss für 2016.

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- NEWS -

Globus liefert in Leipzig später: Ab Mitte Mai wollte Globus zusammen mit Food.de aus seinem Leipziger Haus Lebensmittel ausliefern. Doch Daten und operative Prozesse bereiten offensichtlich Probleme. >>>Lebensmittel Zeitung

Wieder neuer Digitalchef bei Lidl: Zum zweiten Mal seit August 2017 hat Lidl die Position des Digitalchefs neu besetzt. Vor wenigen Tagen hat Marcus Rodermann die Abteilungsleitung der Digitalsparte übernommen. Sein Vorgänger Thorsten Reichle hat das Unternehmen verlassen. Der neue Digitalchef hatte den Lieferdienst von Kaufland mitaufgebaut. >>>Gründerszene.de

Wie Thomas Cook Online-Besucher in die Reisebüros lotst: Der Reiseveranstalter Thomas Cook hat im vergangenen Jahr mehr als 20 Maßnahmen getestet, wie man Brücken zwischen Internet und stationärem Vertrieb schlägt. Daraus entstanden ist ein komplettes Omnichannel-Paket. >>>Gloobi.de

Lesara mit 24,7 Millionen Euro Rohertrag: Das Berliner Grownup sorgte mit vermeintlich aufgehübschten Zahlen schon für manche Negativschlagzeile. Ein Blick in den brandneuen Jahresabschluss für das Jahr 2016 liefert nun noch andere Zahlen. >>>Deutsche-Startups.de

Vapianos digitale Stolpersteine: Die digitalen Bestellmöglichkeiten von Vapiano funktionieren nur, wenn man sich im Restaurant exakt so verhält, wie sich Vapiano seine Idealkunden vorstellt. Andernfalls wird's kompliziert, hat Holyeats.de recherchiert. >>>Holyeats.de

NKD relauncht seinen Webshop: Der Online-Shop des Textilfilialisten glänzt in neuem Design. Durch den Relaunch sollte sich unter anderem die Nutzung auf Smartphones und Tablets verbessern. Zudem erwarten Kunden im neuen Webshop täglich wechselnde Angebote und eine Verfügbarkeitsanzeige. >>>Pressemitteilung

- INTERNATIONAL -

Unito will 100 Millionen Euro Umsatz mit Möbeln erwirtschaften: Die Unito-Gruppe mit Sitz in Salzburg und Graz hat im ersten Kalenderhalbjahr im Living-Segment ein Umsatzplus von zehn Prozent erwirtschaftet. Im Geschäftsjahr 2018/19 soll der Umsatz mit Möbeln erstmals bei über 100 Millionen Euro liegen. >>>Boerse-Express.com

Tally Weil führt Order in Store ein: Das Modeunternehmen bietet seinen Schweizer Kunden ab sofort an, vergriffene Artikel im Laden online zur Abholung ins Geschäft oder innerhalb von drei Werktagen nach Hause zu liefern. Kostet der Artikel allerdings weniger als 50 Schweizer Franken, werden Versandgebühren fällig. Im Laufe des Jahres soll der Service auch in Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien eingeführt werden. >>>Fashion United

eBay kooperiert in Russland mit DHL Express: Im Rahmen einer neuen Partnerschaft wollen DHL Express Russia und eBay russischen Händlern dabei helfen, ihre internationalen Lieferungen leichter, schneller und profitabler abzuwickeln. >>>CEP Research

Alibaba investiert Milliarden in Logistik: Der chinesische Versandhändler Alibaba hat die Mehrheit an der Logistiktochter Cainiao erworben. Zudem will das Unternehmen in den kommenden fünf Jahren 13 Milliarden Euro in Logistik investieren. Geplant ist unter anderem ein intelligentes, nationales Logistiknetzwerk. >>>Eurotransport.de

Swiggy wird zum Unicorn: Nach einer neuen Finanzierungsrunde wird der indische Essenslieferdienst Swiggy mit 1,3 Milliarden Dollar bewertet. Der Markt in Indien ist schwer umkämpft. >>>NGIN Food

- BACKGROUND -

B2B-Shops müssen mobil optimieren: Bereits jeder zweite Teilnehmer des "B2B E-Commerce Konjunkturindex" des ECC Köln geht davon aus, dass die Mehrheit der B2B-Kunden das Smartphone zur Kaufvorbereitung nutzt. Für Kaufabschlüsse ist zwar aktuell der Desktop-PC das meist genutzte Gerät, aber auch hier werden mobile Endgeräte nach Einschätzung der Befragten immer mehr an Bedeutung gewinnen. >>>Schuhkurier.de

Steuervorteile für US-Online-Händler aufgehoben: Nach einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofes der USA können Bundesstaaten künftig Onlinehändler ohne Filialgeschäft besteuern. Der Supreme Court hob am Donnerstag ein Urteil aus dem Jahr 1992 auf. Dieses hatte es den Staaten untersagt, Umsatzsteuer von Unternehmen einzusammeln, die keine physische Präsenz in dem jeweiligen Staat haben. Dazu zählen das Filialgeschäft, aber auch Lagerinfrastruktur oder Büros. >>>Business Insider

Digitalisierung am POS ist in den USA Standard: Über Sinn und Unsinn von Digitalisierung zu diskutieren – über diese Entwicklungsstufe sind die großen US-Handelshäuser längst hinweg. Sie wissen inzwischen: Der Kunde erwartet schlicht und ergreifend, auf allen Kanälen kaufen zu können. Wer die großen Shopping-Malls und Einkaufsstraßen des Landes besucht, stößt auf den Flächen überall auf Shop-Tech, hat Sebastian Bomm von der E-Commerce-Agentur Kommerz festgestellt. >>>Location Insider

Was Blockchains können: Die Euphorie in Sachen Blockchain erinnert an Goldgräberzeiten. Skeptiker jedoch ziehen schon jetzt Parallelen zur ersten Spekulationsblase der Wirtschaftsgeschichte, der Tulpenmanie zu Beginn des  17. Jahrhunderts in Holland. Die Kernfrage bleibt: Wo liegt der Business Case der Krypto-Assets? >>>Changelog

So forscht China seine Bürger aus: Ab 2020 werden alle Chinesen einem Kreditsystem unterzogen, das jeden ihrer Schritte überwacht und bewertet. Die Folgen sind drastisch. Und alle wichtigen chinesischen Internet-Konzerne mischen mit. >>>Internetworld.de

- ZAHL DES TAGES -

40 Milliarden Dollar Umsatz sollen bis zum Jahr 2022 allein in den USA mit Voice Shopping erwirtschaftet werden, schätzt die Unternehmensberatung OC&C Strategy Consultants. Aktuell sollen die Umsätze bei zwei Milliarden Dollar liegen. >>>South China Morning Post

- GEHÖRT -

"Wir wussten, dass wir ein Risiko eingehen. Daher suchten wir eine Partnerschaft. So teilte man auch die Risiken."

Coop-Chef Joos Sutter bestätigte gegenüber "20 Minuten", dass der eingestellte Schweizer Online-Marktplatz Siroop in Summe 140 Millionen Franken Verlust eingefahren hat - bei zuletzt 62 Millionen Franken Umsatz. 70 Millionen Franken muss Coop tragen. Doch es sei wichtig gewesen, als Einzelhändler auch im Bereich Marktplatz etwas zu versuchen. Dieses Knowhow will man jetzt bei Microspot nutzen. >>>20min.ch

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