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E-Commerce-Trends 31.01.18 Sattes Wachstum bei Hello Fresh

Hello Fresh legt kräftig zu, Amazon wird von in Deutschland von Datenschützern aufs Korn genommen und gründet in den USA eine Krankenversicherung und ein Stuttgarter Edeka-Händler legt sich mit Amazon Fresh an.

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- NEWS -

Hello Fresh: Eine deutlich gestiegene Kundenzahl hat dem Kochboxenversender im vierten Quartal kräftigen Auftrieb gegeben. Der Umsatz von Hellofresh kletterte von Oktober bis Dezember nach vorläufigen Berechnungen auf 250 bis 253 Millionen Euro, wie das erst seit Kurzem an der Börse gelistete Unternehmen am Dienstag in Berlin mitteilte. Das ist ein Zuwachs von fast 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. >>>Wiwo.de

Amazon: Der Versandhändler steht im Visier der Datenschützer. Am Standort Winsen soll Amazon Mitarbeiter laut Medien per Videoüberwachung umfassend kontrollieren. Laut Grünen-Abgeordnete Matthi Bolte-Richter bestehe die Gefahr, dass Amazon sich nicht am geltenden Recht orientiere. >>>RP-Online.de

Amazon: Der US-Riese hat am Münchner Oskar-von-Miller-Ring eine 8.000 Quadratmeter große Fläche in einem Bürogebäude angemietet. Der Einzug soll im zweiten Quartal erfolgen. Mehr Details sind derzeit nicht bekannt. >>>Immobilien-Zeitung.de

Wald & Wiese Holding: Die E-Commerce-Experten Tarek Müller, Alexander Graf und Nils Seebach bündeln ihre Beteiligungen an Neugründungen in einer neuen Holding. Nils Seebach soll die Holding als Geschäftsführer leiten. Der ehemalige Analyst, der u.a. bei HSBC in London und New York gearbeitet hat, kennt den Kapitalmarkt aus Gründer- wie aus Investorenperspektive. >>>Pressemitteilung

Gebauer's Fresh: Der Stuttgarter Edeka-Händler will in Eigenregie den Kampf gegen Amazon antreten und hat einen Lieferdienst etabliert. Zwar deckt der noch längst nicht die Kosten für Logistik und Personal. Doch der Händler verspricht sich auf lange Sicht viel davon. >>>Business Insider

- INTERNATIONAL -

Amazon: Amazon, JP Morgan und Berkshire Hathaway wollen die Gesundheitsversorgung ihrer Mitarbeiter selbst übernehmen. Sie kündigten die Gründung eines eigenen Unternehmens an, um die Gesundheitskosten für ihre Beschäftigten zu senken. >>>Handelsblatt.com

MediaSaturn: Im österreichischen Innsbruck will MediaMarktSaturn einen Testmarkt einrichten, der ohne Kassen auskommen soll. Stattdessen setzt der Elektronikhändler auf Selbstscanning. Bereits im März öffne der Laden seine Türen. >>>GFM Nachrichten

Belliani: Der Schweizer Online-Möbelhändler hat sich eigenen Aussagen zufolge erfolgreich in Ungarn etabliert. Für das kommende Jahr wird ein Umsatzplus von 200 Prozent erwartet. Der ungarische Markt wird aus einem neuen Lager in Norddeutschland beliefert. Die Verfügbarkeit aller Artikel liegt europaweit bei 94 Prozent. >>>per Mail

Walmart: Der US-Einzelhandelsriese will sich mit einem Minderheitsanteil an dem indischen Online-Marktplatz Flipkart beteiligen. Die Verhandlungen seien bereits weit fortgeschritten, heißt es. >>>Business Standard

Uber: Uber ist ein Phänomen: Von Taxifahrern gehasst, am Pranger aufgrund von Sexismus und Mobbing und dabei immer noch das wertvollste Start-up der Welt. Der neue Chef des Fahrtdienstvermittlers verspricht nun: Ab jetzt wird alles besser. >>>Internetworld.de

- BACKGROUND -

China: Neben Umsatzsteuerbetrug durch Chinesen tut sich im Online-Handel eine weitere illegale Geschäftspraktik auf. Nach F.A.Z.-Informationen geht es um den Verkauf elektronischer Geräte, für die sich Anbieter aus Fernost weder an den gesetzlich festgelegten Entsorgungskosten beteiligen noch die fällige Registriergebühr bezahlen. Die Prellerei betrifft Produkte für den Haushalt, Telekommunikation, medizinische Anwendungen und Sicherheitstechnik, Spielzeug, Unterhaltungselektronik und Beleuchtungskörper. >>>FAZ.net

Online-Handel: Mehr als jeder Zweite (55,5 Prozent) bestellt bei eBay oder Amazon, wenn er das gewünschte Produkt nicht online bei seinem Händler erhält. Bei den 30-39-Jährigen sind es sogar drei von vier Befragten, die zu eBay oder Amazon wechseln. Weitere 23,5 Prozent kaufen bei einem anderen Onlinehändler ein. Insgesamt verlieren Unternehmen also fast 80 Prozent ihrer potenziellen Kunden, wenn sie keinen eigenen Webshop betreiben, zeigt eine aktuelle Studie der GfK. >>>Absatzwirtschaft.de

Click & Collect: In Großbritannien ist Click & Collect ein großer Hit: der Service, bei dem online bestellte Ware im Geschäft abgeholt werden kann, wird dort fast flächendeckend angeboten. Das hat auch deutliche Auswirkungen auf den Ladenbau. >>>GFM-Nachrichten

Online-Möbelhandel: Die Möbelbranche lässt in vielen Bereichen die Digitalisierung bisher an sich vorbeiziehen. Das hat Auswirkungen auf die Kundenzufriedenheit, zeigt eine Studie von KPMG. Die Konsumenten sind häufig mit Beratungsleistungen und insbesondere Lieferzeiten unzufrieden. >>>Location Insider

E-Commerce-Wachstum: Das globale Internetwachstum treibt auch den E-Commerce voran: 2017 kauften 1,77 Milliarden Internetnutzer Konsumgüter online, das entspricht einem Anstieg von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt gaben die Verbraucher in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt fast 1,5 Billionen Dollar (das entspricht 1,2 Billionen Euro) aus, 16 Prozent mehr als 2016. >>>Lead-Digital.de

Digitalisierung am POS: Der Handel zeigt sich in Sachen Digitalisierung am Point of Sale (PoS) derzeit extrem experimentierfreudig. Wir haben einige Inspirationen zusammengestellt. >>>Internetworld.de

Letzte Meile: Der Online-Handel legt von Jahr zu Jahr zu, mehr Lieferverkehr in den Städten ist die unausweichliche Folge. Neue Konzepte sollen die Belastungen begrenzen. Doch vielleicht wird das Problem überschätzt. >>>Internetworld.de

Augmented Reality: AR entwickelt sich vom Hype-Thema immer mehr zur gesetzten Technologie, die die Arbeitsweise vieler Branchen im täglichen Geschäft nachhaltig verändern kann. Immer mehr Unternehmen nutzen innovative AR-Lösungen, um die Verbraucher besser bedienen zu können. >>>Horizont.net

- ZAHL DES TAGES -

78 Prozent der Käufer von Luxusartikeln recherchieren online nach Marken, bevor sie ihren Einkauf online oder stationär tätigen, zeigt eine aktuelle Studie von McKinsey. Der Online-Anteil am Gesamtumsatz soll 2025 bei 19 Prozent liegen. >>>WWD.com

- GEHÖRT -

"Käufer von Luxusuhren können sich den besten Champagner selber leisten."

Antonio Calce, CEO der Uhrenmarke Girard-Perregaux, hat seine Skepsis gegenüber dem Online-Handel überwunden. Weil er selber seine Kleider auch nur noch online kauft, sollen Kunden künftig auch seine Uhren online kaufen können. Das Tamtam stationärer Filialen würden die Kunden gerne der Bequemlichkeit des Online-Einkaufs opfern. Auch für andere Schweizer Uhrenmarken ist der Ausbau des digitalen Handels das Thema des Jahres. >>>Bilanz.ch

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