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E-Commerce-Trends 30.07.14 RueLaLa steht offenbar zum Verkauf

Die Gilt Groupe liebäugelt mit RueLaLa, eBay will Waren aus dem Ausland schneller nach Russland liefern und Wal-Markt kauft die Social-Shopping-Plattform Luvocracy.

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- NEWS -

Bei Weltbild verzögert sich die Vertragsunterzeichnung mit dem neuen Eigentümer Droege. Angesichts des großen Umfangs der Dokumente erbat der Notar mehr Zeit zur Beurkundung. Inhaltlich habe sich aber nichts geändert, betonte der Sprecher des Insolvenzverwalters Arndt Geiwitz, Patrick Hacker. >>>Buchreport.de

Amazon darf Schulfördervereinen beim Verkauf preisgebundener Bücher keine Provisionen zahlen. Mit diesem Urteil wies das Landgericht Berlin den E-Commerce-Riesen jetzt in die Schranken. Das Buchpreisbindungsgesetz verbiete unzulässige Preisnachlässe, heißt es zur Begründung. >>>Buchreport.de

Fashion For Home nutzt kostenlose Magalogues als Verbindungsglied zwischen stationärer Filiale und Online-Shop. Kunden können den Magalogue kostenlos in den Filialen mitnehmen und dann im Webshop weiterstöbern. Sechs Filialen hat das Unternehmen, das einst als Online-Pure-Player gestartet war, inzwischen eröffnet, zuletzt in Wien. Insgesamt bewerte man die Showrooms insgesamt als gewinnbringend. >>>Locationinsider.de

Spreadshirt expandiert nach Brasilien und hat zu diesem Zweck den dort ansässigen Konkurrenten Vitrinepix gekauft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. >>>Internet Retailer

- INTERNATIONAL -

Der Shopping-Club Rue La La sucht offenbar einen Käufer. Als Interessent hat Gilt Groupe den Finger gehoben. Jetzt wurde JPMorgan Chase & Co beauftragt, den Verkauf zu begleiten. >>>WWD.com

eBay (I) startet zusammen mit der russischen Post Potschta Rossijii das Projekt ePacket. Damit sollen Lieferfristen für Waren, die über eBay aus dem Ausland nach Russland bestellt werden, verkürzt werden. Waren aus China sollen künftig beispielsweise nach neun statt bislang 30 Tagen beim Kunden ankommen. >>>rbth.com

eBay (II) will in den USA ab Herbst einen Reparaturdienst testen. In Verbindung mit Autoersatzteilen sollen auch Auto-Reparaturdienste online angeboten werden. >>>Onlinehaendler-News.de

Wal-Mart hat die Social-Commerce-Plattform Luvocracy gekauft. Die Online-Community hilft Konsumenten dabei, Produkte zu entdecken, die von ihrer Familie, Freunden oder anderen Online-Meinungsbildnern empfohlen wurden. >>>Internet Retailer

Ikea optimiert seinen Omnichannel-Auftritt, indem Kunden Produkte aus den Katalogen via Mobile-App in einer Einkaufsliste speichern können, die dann in der Filiale oder im Webshop gezückt werden kann. Dabei sind auch katalogübergreifende Listen möglich. >>>Mobile Commerce Daily

Amazon experimentiert mal wieder mit einem neuen Homepage-Design. Erneut wirkt das Layout luftiger und stellt Kindle-Produkte und das neue Fire-Phone in den Mittelpunkt. >>>Fast Company

Der größte Webhändler Indiens, Flipkart, hat in einer neuen Finanzierungsrunde umgerechnet 745 Millionen Euro eingesammelt. Damit soll das mobile Angebot ausgebaut werden. Konkurrent Amazon kündigte vor kurzem den Bau fünf neuer Logistikzentren im Land an. >>>Onvista.de

Facebook hat seinen Online-Geschenkekarten-Shop geschlossen. Das durch das Angebot gewonnene Know-how will Facebook nutzen, um Unternehmen dabei zu helfen, über Facebook Umsätze im eigenen Shop zu kreieren. >>>Readwrite.com

- BACKGROUND -

Sommerloch: Webhändler sollten das Sommerloch nutzen, um sich für das Weihnachtsgeschäft aufzubrezeln, empfiehlt Nicole Rüdlin, Projektleiterin der E-Commerce-Messe "Internet World", und gibt dafür gleich noch zehn Tipps. Unter anderem könnten Webhshops sich durch Printmagazine telefonieren, um sich im Ressort "Geschenketipps" zu platzieren, schon heute handschriftliche Dankeskarten an die besten Kunden vorschreiben oder Geschichten für E-Mail-Marketing und Facebook-Auftritt entwickeln. Denn: Nichts ist langweiliger als wieder ein Newsletter mit Rabattofferte. >>>Lead Digital

Versandkartons: Verbeulte Kartonagen, denen die Zweitverwertung ins Gesicht geschrieben ist, und 400-Euro-Kleider in durchsichtiger Plastiktüte lassen Online-Händler beim Kunden nicht wirklich in einem seriösen bzw. wertigen Licht erscheinen. Wie es besser geht, zeigt t3n. Allerdings kostet das nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Muße. >>>t3n.de

Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr: Seit gestern gilt das neue Gesetz zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr. Zu den Neuerungen zählt ein Pauschalbetrag von 40 Euro, den säumige Zahler berappen müssen. Außerdem wurden die Verzugszinsen von acht auf neun Prozent über dem Basiszinssatz angehoben. Achtung: Auch Webhändler, die mit ihren Rückzahlungen an Endverbraucher in Verzug geraten, müssen die 40 Euro plus Zinsen auf ihre Zahlung aufschlagen. >>>Shopbetreiber-Blog

- ZAHL DES TAGES -

205 US-Dollar kostet ein Amazon Fire Phone in der Herstellung. Damit ist das Amazon-Smartphone teurer als das iPhone5S, aber günstiger als Samsungs Flaggschiff Galaxy S5. >>>ZDNet.de

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