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E-Commerce-Trends 16.01.19 Rocket Internet stößt HelloFresh-Anteile ab

Shutterstock / Vasin Lee
Shutterstock / Vasin Lee

Rocket Internet baut seine HelloFresh-Anteile ab, Amazon greift mit einer eigenen Tierfuttermarke in Deutschland Zooplus & Co an, Bonprix vermischt Offline- und Online-Shopping und Quelle verjüngt sich in Österreich.

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- NEWS -

Rocket Internet baut HelloFresh-Anteile ab: Der Startup-Investor hat knapp 20 Prozent seiner Anteile an dem Lebensmittelboxenversender abgestoßen. Jetzt hält das Unternehmen noch knapp 30 Prozent der HelloFresh-Anteile. Zweitgrößter Aktionär ist Insight Ventures mit gut 15 Prozent. >>>Exciting Commerce

Amazon.de startet Tierfuttermarke: Lifelong verspricht qualitativ hochwertige Mahlzeiten für gesunde Tiere zu einem attraktiven Preis. Das Sortiment umfasst Premium-Trocken- und -Nassfutter für Hunde und Katzen. >>>Pressemitteilung

Das ist der neue Bonprix-Store in Hamburg: Smarte Umkleiden, Mobile Payment und Showroom-Charakter: Im neuen Bonprix Pilot Store in Hamburg trifft stationärer Handel auf Online-Shopping. Internetworld.de hat die ersten Bilder. >>>Internetworld.de

Flixbus geht im Streit mit Paypal in Berufung: Der Fernbusanbieter will Zusatzgebühren für Zahlungen über den Dienst erheben. Zunächst unterlag Flixbus – jetzt geht der Prozess in eine neue Runde. >>>Internetworld.de

- INTERNATIONAL -

Quelle verjüngt sich in Österreich: Zum 60-jährigen Firmenjubiläum hat sich der Versender Quelle in Österreich einen großen Relaunch gegönnt - inklusive neuem Logo und dem neuen Claim: "Wir liefern Lösungen". Das neue Design soll Energie ausstrahlen, Modernität vermitteln und sich an den Ansprüchen und Stärken des digitalen Handels orientieren. Im abgelaufenen Kalenderjahr 2018 verzeichnete Quelle im Mobile Commerce ein Umsatzwachstum von 17 Prozent. >>>Boerse-Express.com

Amazon denkt über Aus von Online-Supermärkten in Indien nach: Schon am 1. Februar könnte der E-Commerce-Riese die Belieferung indischer Verbraucher mit Lebensmitteln beenden. Der Grund ist aber nicht eine schlechte Rentabilität, sondern neue staatliche Richtlinien für ausländische Händler. >>>The Economic Times

Netflix hebt die US-Preise: Mit der happigsten Preiserhöhung in zwölf Jahren verschreckt der Streaming-Dienst seine US-Kunden und entzückt seine Aktionäre. Der Basis-Tarif wird für Neukunden von acht auf neun Dollar angehoben, der Standard-Tarif kostet künftig 13 statt 11 Dollar, der Premium-Tarif 16 statt 14 Dollar. Auch in Deutschland experimentiert das Unternehmen mit Preisanhebungen auf bis zu 18 Euro. >>>Meedia.de

Millioneninvestment in Findologic: Der Salzburger Anbieter für Such-, Personalisierungs- und Navigationslösungen im E-Commerce hat sich ein Investment im mittleren siebenstelligen Bereich gesichert. Geldgeber ist die Kölner Beteiligungsgesellschaft BE Beteiligungen. Das Geld soll in die weitere Internationalisierung und in die Erweiterung der Plattform dienen. Stimmliche Suchanfragen und der Einsatz von VR stehen dabei im Raum. >>>derStandard.at

- BACKGROUND -

Erfolgreicher Start für neues Verpackungsgesetz: Der Start des neuen Verpackungsgesetzes verlief erfolgreich: Zwei Wochen nach Inkrafttreten haben sich rund 130.000 Händler und Hersteller registriert. Das öffentlich einsehbare Register führt zudem bereits dazu, dass Unternehmen sich gegenseitig bei den Behörden anzeigen. >>>Internetworld.de

Brexit - das ändert sich beim Online-Shopping: Der bevorstehende ungeordnete Brexit stellt auch den Online-Handel vor erhebliche Probleme. Bislang werden die Waren frei von Zöllen und Handelshemnissen über den Ärmelkanal transportiert. Zollkontrollen entfallen. Nach einem ungeordneten Brexit behandelt man Großbritannien ab dem 29. März so wie andere Nicht-EU-Länder Europas, etwa die Schweiz oder Norwegen. Das heißt: Auf alle Waren erhebt die Europäische Union Zölle, jeden Lkw kontrolliert man penibel, was die Abfertigung erheblich verzögert. >>>Computerbild

Online-Marketing verfehlt Abverkaufsziele: 70 Prozent aller Online-Marketing-Maßnahmen von Markenherstellern, die Kunden zum Kauf bewegen sollen, verfehlen ihr Ziel, bilanziert das Brand Science Institut in einer aktuellen Studie. Im Sales Funnel fanden die Marktforscher erhebliche Mängel in der Abstimmung der Touchpoints untereinander. Die potenzielle Zielgruppe selbst bemängelt einen hohen Anteil redundanter und im Kaufprozess wenig kauftreibender Informationen. >>>Presseportal

- ZAHL DES TAGES -

55,8 Prozent der Händler wissen gut sieben Monate nach der Umsetzung der DSGVO noch immer nicht, wie sie den Newsletterversand und weitere Formen der Kommunikation mit ihren Kunden künftig gestalten sollen. Auch in anderen Bereichen konstatiert eine aktuelle Umfrage der IT-Recht-Kanzlei nach der Befragung von 500 Online-Händlern Unsicherheiten. >>>Channelpartner.de

- GEHÖRT -

"Deliveroo ist der brutalste Arbeitgeber."

Weil der Essenslieferdienst die Fahrer als selbständige Vertragspartner betrachtet und sich damit jeglicher Verantwortung für Krankheit, Urlaub oder Arbeitsschutz entzieht, sieht Elmar Wigand von der Aktion gegen Arbeitsunrecht die Arbeitsbedingungen von Deliveroo kritisch. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung hat sich jetzt mit den Arbeitsbedingungen der Deliveroo- und Foodora-Fahrer näher beschäftigt. >>>taz.de

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