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E-Commerce-Trends 04.01.17 Rewe verknüpft Rezepte mit Lieferservice

Rewe macht das Kochen einfacher, Frankfurt will zur Fintech-Metropole werden, Vaude verhilft stationären Händlern zu mehr Traffic und auf der CES dominiert das Thema "Voice".

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- NEWS -

Rewe: Die Supermarktkette will Rezeptboxenanbietern wie Hello Fresh nicht ganz das Feld überlassen. Der Supermarktbetreiber führt zwar keine Boxen ein, vereinfacht aber den Zutateneinkauf. Die Kölner verbinden dafür ihren Lieferservice mit einer Rezeptdatenbank auf der Homepage. >>>Lebensmittelzeitung

Frankfurt: Im "Pollux"-Turm an der Frankfurter Messe präsentiert die Banken-Stadt ihr Vorzeigeprojekt. Im "Tech Quartier" finden auf einer Etage 120 Gründer von Finanzfirmen - sogenannten Fintechs - Platz, um Ideen zu schmieden und Gleichgesinnte zu treffen. Es soll ein Signal zur Aufholjagd sein - Frankfurt will digital werden. >>>Lead Digital

Vaude: Der Outdoorausrüster stellt dem Fachhandel das Online-Tool „Buy Now In-Store“ zur Verfügung. Damit können Endkunden über die Vaude-Homepage sehen, bei welchem Fachhändler in der Nähe das gewünschte Produkt vorrätig ist. >>>Schuhmarkt-News.de

Wer liefert was: Der B2B-Marktplatz startet mit einer neuen TV-Kampagne ins Jahr 2017. Kommuniziert wird das wichtigste Benefit der Plattform: Schnell finden und gefunden werden. >>>b2bseller.de

SAM Stil Art Möbel: Das kleine stationäre Möbelhaus musste wegen plötzlicher Konkurrenz von Möbelhausgiganten fast Insolvenz anmelden. Doch dann verlagerte der Inhaber das Geschäft ins Internet. Heute beschäftigt das Unternehmen 70 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz liegt bei rund 19 Millionen Euro. >>>e-commerce-magazin.de

Lizza.de: Der Online-Shop für Low-Carb-Pizzateig, der in der Vox-Show „Höhle der Löwen“ nach Investoren suchte, generierte am Tag der Ausstrahlung 13.500 Bestellungen. Davor waren es 50 bis 100 am Tag. Der Deal hat sich für die Gründer auf jeden Fall gelohnt. >>>Etailment.de

Myhotelshop: Die B2B-Plattform für Hotels lässt ihre 40 Angestellten künftig soviel Urlaub nehmen wie sie wollen. Abgeschaut hat sich das der Gründer Ullrich Kastner von seinem Mehrheitseigner Trivago. Auch da gibt es für Mitarbeiter soviele Urlaubstage, wie sie wollen. >>>Gründerszene.de

- INTERNATIONAL -

Amazon: Der E-Commerce-Riese startet in Indien den Handel mit gebrauchten Artikeln durch Privatpersonen. Und die müssen sich um fast überhaupt nichts kümmern. Sie müssen lediglich ihre Produkte online stellen und mit Amazon einen Abholtermin vereinbaren, wenn ein Produkt verkauft wurde. Amazon übernimmt Picking, Packing und Versand und überweist das Geld in drei bis fünf Tagen. >>>ifun.de

Amazon: Um Amazons Fire TV mit Alexa zu nutzen, braucht man bald keinen USB-Stick mehr. Der Dienst wird als App künftig direkt in die Fernseher eingebaut - allerdings bislang nur bei den Herstellern Element, Sieki und Westinghouse. >>>CNet.com

Starbucks: Der Kaffeehändler will einen Siri-ähnlichen virtuellen Assistenten in seine mobile App integrieren. Kunden können dann ihren Kaffee bestellen, indem sie mit einem virtuellen Barista sprechen und ihre Bestellung dann in der nächsten Starbucks-Filiale abholen. >>>Chainstoreage.com

Lenovo: Der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo steigt ins Geschäft mit digitalen Assistenten für den Haushalt ein und arbeitet dabei mit Amazon zusammen. Das erste Produkt ist der vernetzte Lautsprecher „Smart Assistant“, der mit der Assistenz-Software "Alexa" arbeitet. >>>Wiwo.de

Whirlpool: Auch Whirlpool baut Amazons Alexa in neue Hausgeräte ein. Kunden können dann ihrem Kühlschrank per Sprache befehlen, die Temperatur im Gemüsefach zu senken. Außerdem verrät die Waschmaschine auf Zuruf, wie lange sie noch läuft und dem Herd kann man mitteilen, wie lange die Nudeln kochen müssen. >>>Engadget

Dollar Shave Club: Der Rasierklingenversender startet eine neue Kampagne. Das Unternehmen nimmt dabei die Werbekommunikation von Markenprodukten aufs Korn und versichert den Zuhörern: Die eigenen Billigklingen reichen vollkommen aus. >>>Adweek.com

Grüne Erde: Das Almtaler Öko-Unternehmen hat seine Online-Umsätze im vergangenen Geschäftsjahr um 18,6 Prozent gesteigert. Und das, obwohl das Unternehmen sich vor knapp zwei Jahren bewusst von Facebook, Twitter, Google & Co. verabschiedete. Die Kunden honorieren, dass die Grüne Erde niemanden mithören lassen will. >>>Nachrichten.at

- BACKGROUND -

E-Commerce-Logistik: Die Logistikbranche steht vor weit reichenden Veränderungen durch die Digitalisierung des kompletten Speditionsgeschäfts. Doch ausgerechnet die global führenden deutschen Unternehmen gehen die Aufgabenstellungen der digitalen Transformation eher zögerlich an. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, rät die Managementberatung Oliver Wyman zur Zusammenarbeit mit innovativen Start-ups ihrer Branche. >>>Pressemitteilung

E-Mail-Marketing: Die E-Mail ist besser als ihr Ruf – im Dialogmarketing zählt sie zu den effizientesten Instrumenten und profitiert von ihrer granularen Messbarkeit. Das geht aus den Ergebnissen der Studie "KPIs im E-Mail-Marketing" hervor. >>>Marconomy.de

Online-Retouren: Durchschnittlich jeder zehnte Online-Einkauf in Deutschland wird zurückgeschickt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. 1.166 Internetnutzer ab 14 Jahren wurden dabei nach ihrem Retournierverhalten befragt. Besonders viele Fehl- oder Testkäufe leisten sich die 14- bis 29-Jährigen. >>>Horizont.net

Online-Größenberater: Beim Online-Kleiderkauf die richtige Größe zu erwischen, gleicht oft einem Glücksspiel. Dabei gibt es schon längst Konzepte, Kunden die virtuelle Anprobe zu erleichtern. Die Umsetzung indes passt gleich an mehreren Stellen nicht. >>>Spiegel Online

- ZAHL DES TAGES -

3.991 britische Mode-Einzelhändler sind konkursgefährdet, ermittelte Opus Restructuring. Das entspricht rund 43,6 Prozent aller Akteure des britischen Modemarkts. Selbst die Gewinne großer Mode-Einzelhändler fielen 2016 um 28 Prozent auf 1,87 Milliarden Pfund. >>>Fashion United

- SHOP-AWARD-COUNTDOWN: Noch 9 Tage -

Zum Jahresende erreichten uns so viele Mails mit der Frage, ob wir den 31. Dezember als Einreichungsfrist für den Shop-Award wirklich ernst meinen, dass wir kurzfristig beschlossen haben: Wir geben Ihnen noch eine Chance. Sie können noch bis 13. Januar Ihre Shop-Vorschläge einreichen. Bewerbungen sind möglich in den Kategorien „Bester Online-Pure-Player“, „Bester Multichannel-Händler“, „Bester Markenshop“ und „Hidden Champion“. Eine hochkarätige Jury bewertet die Arbeiten unter Gesichtspunkten wie Originalität, Einkaufserlebnis, Produktpräsentation und Usability. Die Einreichungsgebühr beträgt 79 Euro. Die Preisverleihung findet am 6. März im Münchner Luxushotel „Bayerischer Hof“ statt. Die fünf Exklusivsponsoren sind BestIT, eFulfilment, Heidelpay, Kommerz und Ratenkauf by easyCredit. >>>zur Shop-Award-Website

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