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ECommerce-Trends 17.03.14 Rewe kauft sich Mehrheitsanteil von ZooRoyal

Alles außer Tiernahrung - das ist für die E-Commerce-Beteiligungsstrategie von Rewe nicht das Motto. Das Unternehmen glaubt an das Marktwachstum in dem Segment und hat entsprechend eingekauft.


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- NEWS -

Die Rewe Group hat sich mehrheitlich an dem Heimtierbedarfversender ZooRoyal beteiligt. Lionel Souque, im Rewe-Group-Vorstand zuständig für E-Commerce, sieht im Online-Tiernahrungsmarkt eine der am stärksten wachsenden Kategorien im deutschen und europäischen Online-Lebensmittelhandel. Der Anteil soll sich von aktuell zehn auf über 20 Prozent bis 2019 verdoppeln. In dem umkämpften Segment sieht er durch Synergien zwischen ZooRoyal und dem Online- und Stationärgeschäft der Rewe Group "Chancen". >>>Onvista.de

HSE24 meldet für das Geschäftsjahr 2013 erneut einen Umsatzrekord: Der Nettoumsatz klettere in der DACH-Region um sieben Prozent auf 551 Millionen Euro und bescherte dem Homeshopping-Anbieter das beste Geschäftsjahr seit Bestehen. Der E-Commerce-Anteil am Gesamtumsatz beläuft sich auf 22 Prozent, mittelfristiges Ziel sei 30 Prozent. 13 Prozent der E-Commerce-Umsätze würden mobil erwirtschaftet. Das ist drei Mal so viel wie 2012. >>>Textilwirtschaft.de

Unter Blumen.de hat Gutscheine.de-Gründer Marcus Seidel nun einen Preisvergleich für Blumen gestartet. Preise von 1.000 Blumen aus 23 Shops stehen zum Vergleich, darunter Fleurop, Blume 2000 und Flora Prima. >>>Deutsche-Startups.de

Bodystore.de, ein auf Sportbekleidung und Nahrungsergänzungsmittel spezialisierter deutscher Online-Shop, der zur schwedischen Versandhandelsgruppe CDon gehört, firmiert ab sofort unter der neuen Marke Gymsector. 2013 erzielte CDon mit seinen Sportler-Shops in Deutschland, Schweden, Dänemark, Finnland und Norwegen Netto-Umsätze in Höhe von 677,4 Millionen Kronen - 36,5 Prozent mehr als im Vorjahr. >>>Versandhausberater

Take-it-local heißt eine neue Initiative, die den örtlichen Einzelhandel ins Internet bringen soll. Im Shopportal sind Warenbestände der jeweiligen Geschäfte mit Bild, Beschreibung und Kartenansicht online verzeichnet. Eine Postleitzahlenfunktion zeigt die Geschäfte, die die gewünschte Ware verfügbar haben. Das Salzkottener Unternehmen will seinen Service bundesweit anbieten. Händler zahlen für die Präsenz 12,5 Prozent Umsatzprovision. >>>nw-news.de

- INTERNATIONAL -

Der gerade an die Börse gegangene britische Eigenmarkenmodeversender Boohoo.com gibt im Börsenprospekt einige Kennzahlen preis: 2,3 Millionen aktive Kunden, mehrheitlich im Alter zwischen 16 und 24 Jahren, bestellten im Geschäftsjahr 2013 Waren im Wert von 67,3 Millionen Pfund. 2014 sollen es 114,4 Millionen werden. Pro Monat melden sich 140.000 neue Kunden auf der Website an. Der Gewinn nach Steuern lag in den ersten zehn Monaten des laufenden Geschäftsjahrs bei zehn Millionen Pfund. >>>Exciting Commerce

Neiman Marcus lässt Kunden erstmals Kollektionen der Herbst/Winter-Saison 2015 exklusiv im Webshop vorbestellen. Rund 70 Produkte können dort gekauft werden und sollen im Sommer ausgeliefert werden. Damit sind die Neiman-Marcus-Fashionistas vor allen anderen im Besitz der heißesten Trends. Die Hoffnung der US-Warenhauskette: die Markenloyalität zu stärken und Kunden zu Markenbotschaftern zu machen. >>>Luxurydaily.com

Dass Amazon durch die Gebührenerhöhung viele Prime-Kunden verliert, damit rechnen Branchenexperten mehrheitlich nicht. Andere Beispiele, bei denen Clubmitgliedsbeiträge erhöht wurden, zeigten auch keine bedrohlichen Absprungraten, heißt es zur Erklärung. Für Amazon könnte sich das Einnahmenplus positiv auswirken. 2013 soll der E-Commerce-Riese 3,1 Milliarden US-Dollar an Versandgebühren eingenommen und 6,6 Milliarden US-Dollar ausgegeben haben. >>>eCommerceBytes.com

House Account heißt eine mobile Shopping-App, die Nutzer in die Verkaufsräume von mehr als 370 unabhängigen Modeboutiquen in den USA teleportiert. Jetzt soll der Service auch international ausgebaut werden. Über die App können Nutzer entscheiden, welchen Shops sie folgen wollen, und können sich dann durch eine Reihe von informellen Bildern klicken. Danach können sie mit den Shop-Besitzern per Chat über die Preise reden oder sich beraten lassen. 20.000 Kunden nutzen die App bereits, Händler können sich für 100 US-Dollar pro Monat listen lassen. >>>WSJ.com

Butlers in Deutschland macht es schon länger, jetzt bietet auch der US-Möbelversender National Business Furniture seinen Kunden die Möglichkeit, sich via Video-Live-Chat von einem Angestellten mit Handkamera Details eines Möbelstücks auf dem Bildschirm genauer zeigen zu lassen. In einem eigenen Showroom wurden dazu 1.000 der beliebtesten Produkte des Hauses ausgestellt. Die Implementierung von "Virtual Visit" kostete mindestens eine Million US-Dollar. >>>Internet Retailer

Williams-Sonoma will seine E-Commerce-Umsätze in Höhe von rund zwei Milliarden US-Dollar in 2013 in diesem Jahr durch internationale Expansion steigern. Im Fokus stehen Australien, Großbritannien und andere englischsprachige Länder. Schon jetzt liefert Williams-Sonoma in rund 100 Länder in Asien, Europa und Lateinamerika aus. >>>Internet Retailer

Amazon baut sich in China ein eigenes Logistik-Netzwerk auf. 15 Warenhäuser wurden bereits eröffnet, außerdem beschäftigt Amazon in China auch Mitarbeiter, die die Waren an den Besteller ausliefern. >>>Internet Retailer

- BACKGROUND -

Retail 3.0: Welche Trends kennzeichnen die Zukunft des Einzelhandels? t3n hat sie zusammengefasst. >>>>t3n.de

Energieeffizienzauszeichnung: Im österreichischen Online-Handel ist die Energieeffizienz bei drei von vier Geräten nicht richtig ausgewiesen, ermittelte Global 2000. Oft fehlten Informationen wie die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben über den jährlichen Strom- und Wasserverbrauch oder maximale Geräuschemissionen. >>>Diepresse.com

Widerrufsrecht: Der Schweizer Bundesrat hat sich in einer Mitteilung positiv gegenüber einem allgemeinen Widerrufsrecht von 14 Tagen bei Telefonverträgen und beim Online-Handel geäußert. Damit scheint die Bestimmung im Schweizer E-Commerce näher zu rücken. Heute gibt es in der Schweiz nur ein Widerrufsrecht von sieben Tagen bei Haustürgeschäften. Einige Schweizer Webhändler bieten allerdings schon freiwillig einen solchen Service an. >>>Inside-Channels.ch

Internationalsierung: Welche Internationalisierungsstrategien gibt es für Schweizer Online-Shops? Thomas Lang von Carpathia-Consulting hat sie in einem Artikel für ibusiness zusammengefasst. >>>Carpathia-Blog

China: 17.000 chinesische Konsumenten haben sich 2013 über ihre Online-Einkäufe beschwert, zeigen Zahlen der Staatlichen Verwaltung von Industrie und Handel. Dies entspricht einer Zunahme von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hauptgrund der Beschwerden ist die Produktqualität, die anders war als angepriesen. >>>China.org

- ZAHL DES TAGES -

55 Prozent der US-Online-Lebensmittelkäufer würden online mehr bestellen, wenn die Lieferkosten niedriger wären, zeigt eine Studie von Etailing Solutions. Nur 28 Prozent würden sich niedrigere Produktpreise wünschen. >>>Internet Retailer

- GEHÖRT -

"Hat Mediamarkt eine Chance mit dem E-Commerce? Ich meine nein. Was macht sie besser als Amazon? Hat Mediamarkt eine Chance ohne den E-Commerce? Auch das halte ich für zweifelhaft. Was ist deren USP im Zeitalter von Amazon & eBay?"

Kassenzone.de-Blogger und E-Commerce-Berater Alexander Graf hat wenig Hoffnung für Media-Saturn. >>>Kassenzone.de

"Wir alle in diesem Raum haben Geld, aber keine Zeit. Die große Masse der Endkunden hingegen hat Zeit, aber nicht soviel Geld."

Selbst für eBay-Chef John Donahoe ist Same-Day-Delivery ein elitäres Luxusprodukt, das dem Massenmarkt in der Regel zu teuer ist. >>>t3n.de

"Grundsätzlich haben wir Verständnis dafür, dass Markenhersteller ihre Vertriebsstandards kontrollieren wollen. Aber die Diskriminierung eines Kanals ist nicht in Ordnung. Bietet beispielsweise ein Sportartikelhersteller seine Ware im Supermarkt an, wo die Darstellung nicht hochwertig ist, und wo es keine Beratung gibt, ist das nicht anders als ein Verkauf über das Internet. Den Onlinekanal zu diskriminieren ist Wettbewerbsverzerrung. Gerade auch für kleine stationäre Händler, die auf die zusätzlichen Onlineumsätze angewiesen sind."

eBay-Deutschland-Chef Stephan Zoll sieht die Verkaufsverbote großer Marken wie Adidas naturgemäß kritisch. >>>Der Handel

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