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E-Commerce-Trends 24.09.18 Rewe eröffnet Hightech-Lager für Online-Lebensmittel

Shutterstock / Vasin Lee
Shutterstock / Vasin Lee

Rewe will mit einem Hightech-Lager die Kosten für den Online-Supermarkt senken, Mytheresa setzt auf Big Data und wird doch immer wieder überrascht und Fortuneglobe baut sein Inner Circle Outlet aus.

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- NEWS -

Wie bei Mytheresa Manufaktur auf Big Data trifft: Als Mytheresa-Chef Michael Kliger vor drei Jahren in Aschheim anfing, hatte das Haus einen Umsatz von rund 100 Millionen Euro. Jetzt sind es über 300 Millionen. Es gibt in Deutschland nicht viele solcher E-Commerce-Erfolgsgeschichten. Und das Unternehmen hat noch viel vor. >>>Handelsblatt.com

Rewe hofft auf Scarlet: Mit einem neuen Hightech-Lager will der Supermarktkonzern Rewe das entscheidende Problem beim Online-Verkauf von Lebensmitteln lösen: die hohen Kosten sollen endlich sinken. >>>Wiwo.de

Fortuneglobe baut Inner Circle Outlet aus: Die Münchner E-Commerce-Full-Service-Agentur will das Geschäft mit Überhängen weiter ausbauen und gliedert die Outlet-Aktivitäten in das Tochterunternehmen ICO Trading GmbH aus. Der Marktplatz für Überhangsvermarktung wurde 2014 auf eBay gelauncht und vermarktete seither mehr als 500 bekannte Trend- und Luxusmarken mit ganzjährigen Preisnachlässen von bis zu 70 Prozent. >>>Fashion United

Uber will in Deutschland expandieren: Bislang ist Uber in Deutschland nur in Berlin und München verfügbar. Jetzt plant der Taxi-Rivale sein Angebot für eine dritte Stadt, ohne jedoch Namen zu nennen. Während Uber in US-Städten wie San Francisco die klassischen Taxis bereits weitgehend verdrängt hat, erzählen in München die Fahrer, dass bislang vor allem Touristen und sehr junge Kunden den Taxischreck nutzen würden. >>>Handelsblatt.com / eigene Recherche

Kann Galaxus gegen Media Saturn gewinnen: Wer hat das Zeug zum nächsten Media Saturn, fragt sich Exciting-Commerce-Blogger Jochen Krisch und hat schon einen Tipp. Als einen der spannendsten Newcomer sieht er die Migros-Tochter Galaxus, die jetzt ihren Deutschland-Start angekündigt hat. >>>Exciting Commerce

Meisterwerk ist offline: Ganz leise hat sich das Hamburger Startup Meisterwerk aus dem Netz verabschiedet. Das Projekt von Sophie Oestreich und Tolingo-Gründer Hanno von der Decken trat 2016 an, um DIY-Back-Kits im Buchformat zu verschicken. >>>Deutsche-Startups.de

- INTERNATIONAL -

Farfetch sammelt an der Börse 885 Millionen Dollar ein: Der Börsengang ist für den Online-Marktplatz für Luxusmode gut gelaufen. 885 Millionen Dollar spielte das Unternehmen ein. Die Bewertung liegt bei 6,2 Milliarden Dollar. >>>Exciting Commerce

Airbnb will Vermieter am Unternehmen beteiligen: Die Home-Sharing-Plattform hat bei der Börsenaufsicht SEC einen Antrag eingereicht, wonach Nutzer, die Wohnungen über die Plattform vermieten, auch am Unternehmen beteiligt werden können. "Ohne Gastgeber wäre man nichts", so die Begründung. >>>Engadget.com

Wie Amazon seine Auslieferer kontrolliert: Mit Fake-Paketen überprüft der E-Commerce-Riese die Ehrlichkeit seiner Zusteller. Das Unternehmen schickt immer wieder leere Pakete auf die Reise. Wenn der Fahrer das Paket für die Zustellung scannt, erscheint ein Fehler in seinem Gerät. Der Fahrer kann dann entweder einen Supervisor anrufen oder das Paket zurück zum Logistikzentrum mitnehmen. Er könnte es auch stehlen, weil es im System eigentlich nicht auffällt - es sei denn, es ist ein Testpaket. >>>Business Insider

Droht Amazon die Aufspaltung? Laut dem US-Sender "CNBC" hat Mark May, ein Analyst von Citi Research, Kunden der Bank davor gewarnt, dass der Ruf nach einer stärkeren Prüfung und Regulierung von Amazon zuletzt immer lauter wurde. Diese Gefahr könne der Konzern laut May jedoch minimieren oder sogar vermeiden, wenn er sich in zwei Unternehmen aufteilen würde - das Einzelhandelsgeschäft mit einem Wert von 400 Milliarden Dollar und Amazon Web Services mit einem Wert von etwa 600 Milliarden Dollar. Mit einer geringeren Marktkapitalisierung würde Amazon weniger Aufmerksamkeit wegen seiner Größe und Marktdominanz auf sich ziehen, meint Mark May. >>>Finanzen.net

eBay startet Kunden-Support-Initiative eBay@Home: Um näher bei den Kunden zu sein und ihre Bedürfnisse besser zu verstehen, startet der Online-Marktplatz eine neue Art von Kunden-Support. 300 Mitarbeiter weltweit sollen bis Ende 2018 Kundenanfrage aus ihrem Home-Office bearbeiten können. >>>Tamebay

Spotify wegen Sexismus-Vorwürfen vor Gericht: Eine ehemalige Verkaufsleiterin verklagt Spotify wegen Diskriminierung. Männer und Frauen würden ungleich entlohnt, ein Manager sei trotz Vorwürfen sexueller Belästigung befördert worden und Dienstreisen seien oft reine Männertrips. >>>manager magazin

- BACKGROUND -

Verbraucherzentrale bemängelt hohe Speditionskosten bei Online-Shops: Wer in einem Onlineshop Möbel, Kühlschränke, Waschmaschinen, Geschirrspüler oder andere elektrischen Großgeräte bestellt, bekommt diese meist mit der Spedition geliefert. Dabei hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen abhängig vom Onlineshop sehr sonderbare Preisgestaltungen entdeckt. Die höchsten Speditionskosten von 30 ausgewählten Onlineshops verlangt das schwedische Möbelhaus Ikea - bis zu 175 Euro zahlen Kunden hier für die Lieferung ihrer Möbel. >>>Golem.de

Facebook bringt ein Video-Chat-Gerät auf den Markt: Mit Portal tritt Facebook in Konkurrenz zu Amazons Echo Show. Schon in dieser Woche soll das Device auf den Markt kommen - und zwar mit zwei Screen-Größen, zwitschert der Flurfunk. Die Preise sollen bei 400 bzw. 300 US-Dollar liegen. Damit wären sie teurer als der Echo Show, den es schon für 229,99 Euro gibt. >>>Mashable

Wie Amazon das vernetzte Zuhause erobert: Amazons sprechende Echo-Lautsprecher mit der Assistentin Alexa an Bord waren nur der erste Schritt. Jetzt wird eine Vision für ein Zuhause erkennbar, in dem Dutzende Alexa-Geräte miteinander vernetzt sind. >>>Internetworld.de

Adobe kauft Marketo: Der Software-Hersteller Adobe gibt die größte Akquisition seiner Firmengeschichte bekannt. Das US-Unternehmen kauft den Marketing-Software-Spezialisten Marketo für satte 4,75 Milliarden US-Dollar. >>>Internetworld.de

So bedroht das Web die Baumärkte: Der Online-Anteil im Baumarktsegment liegt zwar erst bei 5,7 Prozent, doch den etablierten Anbietern droht gleich von mehreren Seiten Konkurrenz, zeigt eine Analyse des IFH Köln: Online-Käufer bevorzugen inzwischen Amazon und Google. Gleichzeitig stoßen Lebensmittelhändler, Möbelhäuser und Gartencenter in das DIY-Segment vor - häufig in Form von Online-Aktionsangeboten. Die Multichannel-Konzepte von Obi, Hornbach und Co wirken demgegenüber wie Abwehrgefechte. >>>Internetworld.de

Ecommerce Future 2018: Wie der Online-Handel von morgen aussehen wird, können Händler am 18. Oktober in Köln erleben. Der Multichannel-Rockstar Michael Atug hat dafür das Rhein Energie Stadium gebucht und Speaker wie Fritz von Hardenberg, CFO bei eBay, oder Darno Ketterer von Bosch Cognitive Services geladen. Noch gilt für Händler der Frühbucherrabatt von 99 Euro. >>>zur Event-Seite

- ZAHL DES TAGES -

44 Prozent aller E-Commerce-Transaktionen werden in Europa inzwischen über mobile Geräte getätigt, zeigen aktuelle Zahlen von Criteo. Der Anteil der über Apps generierten Umsätze stieg um 30 Prozent. >>>Searchenginejournal.com

- GEHÖRT -

"Wenn die Aktie in einem Monat 30 Prozent steigt, fühlt euch nicht 30 Prozent schlauer. Denn wenn sie um 30 Prozent fällt, fühlt es sich nicht gut an, sich 30 Prozent dümmer zu fühlen."

Amazon-Gründer Jeff Bezos lässt sich vom Börsenkurs seines Unternehmens nicht beeindrucken. >>>Finanzen.net

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