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E-Commerce-Trends 21.09.2017 Rewe-Digital-Chef JJ van Oosten nimmt seinen Hut

Rewe verliert seinen Digital-Chef, Zalando öffnet sich für externe Entwickler, Fleurop will sich Bloomy Days schnappen und Tally Weijl will sich im Online-Handel engagieren.

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- NEWS -

Rewe: Nach dem Abgang des Rewe-Vorstandsvorsitzenden Alain Caparros Ende Juni nimmt auch Rewe-Digital-Chef JJ van Oosten seinen Hut - offiziell aus persönlichen Gründen. Neuer Vorsitzender der Geschäftsführung von Rewe Digital wird Christoph Eltze, der seit Mai 2014 als Mitglied der Geschäftsführung der Rewe Digital und Digital Operations Director für die Rewe Group tätig ist. >>>Exciting Commerce

Zalando: Der Berliner Online-Modehändler bietet Online-Dienstleistern künftig die Möglichkeit, ihre Lösungen und Funktionalitäten in die Mode-Plattformen zu integrieren. Dazu gehören etwa Tools zur Größenberatung und Passformermittlung, Styling- und Outfit-Tipps sowie inspirierende Inhalte wie Bilder und Videos. >>>Textilwirtschaft.de

Fleurop: Der Blumenversender liebäugelt offenbar damit, die Marke Bloomy Days aus der Insolvenzmasse herauszukaufen. Komplett durch ist der Deal aber noch nicht. Wie Gründerin Franziska von Hardenberg in einer Mail an die Kunden erläutert, ist bis zum 1. Oktober noch Daumendrücken angesagt. >>>Gründerszene.de

Amazon: Der E-Commerce-Riese plant offenbar den Deutschland-Start seines Paketzustelldienstes Amazon Flex, der ähnlich wie Uber auf private Auslieferer mit ihren Privatautos setzt. Doch der Zeitpunkt wäre etwas unpassend. >>>t3n.de

Getsafe: Das Versicherungs-Startup will in Zukunft eigene Versicherungen anbieten. Dafür kooperiert die Versicherungsplattform mit dem Dax-Konzern Munich Re, wie Gründerszene erfuhr. >>>Gründerszene.de

Pair Finance: Das Start-up will den Inkasso-Markt revolutionieren. Durch die Einbeziehung moderner Verhaltensforschung , künstlicher Intelligenz und digitalen Daten, die öffentlich verfügbar sind, soll der Schuldner individuell angesprochen und schließlich zum Begleichen seiner Rechnungen animiert werden. Das soll die Kundenbeziehung schonen und die Liquidität verbessern. >>>Handelsblatt.com

Odernichtoderdoch: Aus einem ehemaligen Lifestyle- und Fashion-Blog machte die Fotografin Joana Heinen innerhalb von drei Jahren eine Social-Commerce-Welt mit den zwei Brands „Odernichtoderdoch“ und „Jo & Judy“, die Digitalagentur KLX sowie die Dienstleistungsgesellschaft Boxes&Bows. Insgesamt 160 Mitarbeiter arbeiten für das Unternehmen. Im Social Web gibt es 305.000 Follower auf Instagram und 135.000 Fans auf Facebook. >>>Pressemitteilung

Westwing: Der Shopping-Club für Möbel und Lifestyle hat seine App „WestwingNow“ um Augmented Reality ergänzt. Der Kunde filmt den Raum oder den Bereich seines Zuhauses und kann die gewünschten Möbel und Accessoires nach Belieben platzieren. >>>Pressemitteilung

Delivery Hero: Der Essenslieferdienst hat sich drei koreanische Essens-Kuriere geschnappt. An der Börse kam der Zukauf allerdings gar nicht gut an. >>>Gründerszene.de

- INTERNATIONAL -

Amazon: Zwei Petitionen, eine in Deutschland, fordern Amazon zu einer besseren Sichtbarkeit asiatischer Händler auf. Händler und Kunden würden sich dies gleichermaßen wünschen. Um das Thema „China - Chance oder Bedrohung“ geht es auch in einer Podiumsdiskussion auf dem „Internet World Kongress“. Werfen Sie doch mal einen Blick ins Programm. >>>Onlinehaendler-News.de / Internetworld-Kongress.de

Tally Weijl: Die Baseler Modekette will stärker im Internet agieren und auch über Marktplätze wie Zalando verkaufen. Mit der stärkeren Ausrichtung auf den Online-Markt werden auch einige Tally-Weijl-Läden ihre Türen schließen. >>>Aargauerzeitung.ch

Airbnb: Die Home-Sharing-Plattform will zum Full-Service-Reiseanbieter werden und erweitert sein Service-Angebot in den USA um Tischreservierungen in 650 Restaurants. Zuvor lief dazu ein Feldtest in San Francisco. >>>Adage.com

Amazon: Der E-Commerce-Riese lässt Kunden künftig auch mit ihren Treuepunkten von Hilton bezahlen. Dazu hat sich die Hotelkette Amazons „Shop with Points“-Programm angeschlossen. Das Kundenprogramm von Hilton hat 66 Millionen Mitglieder. >>>CSA

- BACKGROUND -

Post-Checkout-Kommunikation: Nach dem Klick auf den „Kaufen“-Button sind Kunden für E-Mails eines Händlers sehr empfänglich. Doch viele Anbieter verschenken in der Post-Purchase-Kommunikation erhebliches Kundenbindungs- und Umsatzpotenzial. Der Münchner Spezialist für Versandkommunikation, parcelLab, zeigt, wie es besser geht. >>>Postbranche.de

Online-Supermärkte: Wer in Online-Supermärkten frisch aufgeschnittenen Käse oder frisches Fleisch einkauft, bekommt manchmal mehr als bestellt. Das hat ein Test der Arbeiterkammer (AK) bei drei österreichischen Supermärkten gezeigt. Bei Billa und Interspar waren die Gewichtsabweichungen im Rahmen, bei Merkur mitunter groß. Meist wurde mehr geliefert als bestellt. Dazu war die Preisauszeichnung im Online-Shop teils irreführend. >>>Kurier.at

PSD2: Ab Januar 2018 greift eine neuen Zahlungsrichtlinie der EU. Sie betrifft nicht nur Banken und Fintechs, sondern auch Marktplätze. Was die Plattformen künftig beachten müssen, steht auf t3n.de. >>>t3n.de

One-Click-Order: Dass der Button “1-Klick-Kauf” in deutschen Webshops bislang kaum zu finden ist, hat weniger mit  Lizenzgebühren von Amazon zu tun als damit, dass sich das Zahlverfahren nicht für jeden Shop eignet, schreibt das Blog Best-of-Commerce.de. Da Kunden über ein Nutzerkonto mit hinterlegten Zahlverfahren verfügen müssen, um von der Produktdetailseite aus mit einem Klick den Bestellprozess abzuschließen, ist der Service zunächst nur für Shops mit hohem Stammkundenanteil interessant. Auch wer Produkte mit vielen Varianten verkauft, tut sich mit dem 1-Klick-Kauf schwer. >>>best-of-commerce.de

- ZAHL DES TAGES -

70 Millionen Dollar hat der US-Konzern The Meet Group für die Übernahme der Dating-App Lovoo bezahlt. Die deutsche Flirt-App hatte im vergangenen Jahr mit Betrugsermittlungen zu kämpfen. >>>Internetworld.de

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