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E-Commerce-Trends 06.05.14 Otto-Projekt Collins lüftet den Schleier

Jetzt ist es raus, an was das Otto-Startup Collins werkelte: Ein Online-Modeshop für junge Leute, der über Apps von Dritten inspirieren will. Und auch Sheego gibt Otto Anlass zur Freude.


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- NEWS -

Collins: Der Schleier über dem geheimnisumwitterten E-Commerce-Projekt von Otto ist gelüftet. Unter dem Namen About You launchte das Startup einen Online-Modeshop für die Zielgruppe der 20- bis 40-Jährigen, bei dem das 50.000 Artikel umfassende Sortiment über Apps immer wieder neu präsentiert und kuratiert werden kann. Über ein App Developer Center bindet Collins dabei auch Ideen von außen und vereinzelt Händler mit besonderen Nischensortimenten in den eigenen Shop ein. >>>Internetworld.de

Die Otto-Tochter Sheego hat im Geschäftsjahr 2013/14 trotz Stagnation im DOB-Markt ein zweistelliges Umsatzplus erzielt. Der E-Commerce-Anteil am Gesamtumsatz liegt bei 75 Prozent - mit starken Zuwächsen im Mobile-Bereich. >>>Fabeau

Die buchhändlerische Genossenschaft eBuch will einen gemeinsamen Online-Shop starten. Ein Name muss noch gefunden werden, als Partner ist Libri mit an Board. Der Shop soll die Bestände der Warenwirtschaftssysteme der angeschlossenen Buchhandlungen zeigen. Kunden können dann beim nächstgelegenen Buchhändler bestellen. Der Start ist zur Frankfurter Buchmesse geplant. >>>Buchreport.de

Fire-Outlet heißt ein neuer Online-Shop, über den Bauherren Heizeinsätze für einen Kachelofen oder einen Kamineinsatz für einen Heizkamin im Internet bestellen und in Eigenleistung montieren können. Ganz auf sich allein gestellt sind sie dabei allerdings nicht. Denn zu jedem bestellten Gerät erhält der Kunde automatisch und ohne weitere Kosten eine ausführliche und individuelle Fachberatung, bei dem ein Ofenbaumeister den Bauherren besucht und ihm in zwei bis drei Stunden einen Crashkurs in Sachen Ofenbau gibt. >>>Pressemitteilung

- INTERNATIONAL -

Amazon kooperiert mit Twitter. Wer beide Dienste kombiniert, kann mit einem Tweet und dem Hashtag #AmazonCart seinen Einkaufswagen beladen. Gekauft werden kann aber nur über Amazon direkt. >>>Lead Digital

Etsy könnte in rund einem Jahr an die Börse gehen. Laut Union-Square-Ventures-Mitgründer Fred Wilson ist der Marktplatz für Handgemachtes dafür gut gerüstet. Über den Dienst wurden 2013 Waren im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar gehandelt. >>>WSJ.com

Google weitet seinen Same-Day-Delivery-Service "Shopping Express" nach Los Angeles und New York aus. In der Testphase ist der Dienst kostenlos. Bislang lieferte Google per Express nur in San Francisco. >>>Google-Blog

Das Schweizer Einrichtungshaus Interio hat einen Online-Shop auf Basis von Hybris gelauncht. Das Möbelhaus hält die geschickte Vernetzung von On- und Offline-Schnittstelle für wichtig, weil Systembrüche zwischen den Kanälen die Gefahr bergen, Kunden zu verlieren. Über die neue Plattform können Kunden unter anderem die Bestände in den Filialen prüfen. Umgesetzt wurde der Shop von Netconomy. >>>Netzwoche.ch

- BACKGROUND -

Online-Buchhandel: Harsche Kritik für deutsche Buchverlage: Die Produktdarstellung der Bücher auf Amazon ist bei mehr als drei Viertel aller Bücher (78 Prozent) mangelhaft. Oft fehlt es sogar schon an einer aussagekräftigen Beschreibung. Immer wieder finden sich gravierende Mängel, wie lieblose, unattraktive Texte und fehlende visuelle Einblicke über Bilder oder den "Blick ins Buch". Zu diesem Fazit kommt eine Untersuchung der Kölner Unternehmensberatung Wachter Digital Partners (wdp), die von Dezember 2013 bis Februar 2014 die Präsentation von insgesamt 150.000 Bücher auf Amazon untersucht hat. Der beste Verlag im Test war Random House. >>>Internetworld.de

Gütesiegel: Der Erfolg eines Online-Shops hängt wesentlich vom Vertrauen der Kunden ab. Gütesiegel können helfen, Vertrauen zu steigern. Die Internetagentur Quisma hat die bekanntesten untersucht. >>>Internetworld.de

Next Conference: Von Anwaltsvermittlung bis zur mobilen Kinokarte - auf der Konferenz Next Berlin haben Start-ups Ideen und Geschäftsmodelle vorgestellt, mit denen sie Menschen den Alltag erleichtern wollen. >>>Internetworld.de

- ZAHL DES TAGES -

419 Euro gibt jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr für Einkäufe im Internet aus. Damit belegt Deutschland Platz zwei in der europäischen Rangliste. Führend sind die Briten mit 727 Euro pro Kopf, Platz drei geht an die Franzosen mit 408 Euro. >>>Fashion United

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