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E-Commerce-Trends 28.09.18 Notebooksbilliger tut sich mit Medimax zusammen

Shutterstock / Vasin Lee
Shutterstock / Vasin Lee

Notebooksbilliger und Medimax wollen ihre Stärken bündeln, DHL verkauft Allyouneed Fresh an Delticom, eBay wehrt sich mit einer neuen Schnäppchen-App gegen Wish und Wimdu macht dicht und entlässt 100 Mitarbeiter.

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- NEWS -

Notebooksbilliger übt den Schulterschluss mit Medimax:  Der größte deutsche Online-Elektronik-Versender gründet eine gemeinsame Holding mit Medimax. Beide Unternehmen wollen so ihre Stärken bündeln, heißt es zur Begründung. Medimax will von der Online-Reichweite von Notebooksbilliger profitieren und diesen im Gegenzug in Sortimentsbereichen unterstützen, in denen sich der Onliner bisher schwergetan hat. Medimax gehört zum Electronic-Partner-Verbund, der seit 2012 auch Minderheitsaktionär bei Notebooksbilliger.de ist. >>>Sueddeutsche.de

DHL verkauft Allyouneed Fresh: Nach der Einstellung des erfolglosen Online-Marktplatzes Allyouneed.com trennt sich DHL auch von seinem Online-Supermarkt. Käufer ist der Online-Reifenhändler Delticom, der mit Gourmondo und Lebensmittel.de auch im Online-Lebensmittelhandel mitmischt. Wenn das Bundeskartellamt dem Deal zustimmt, will sich DHL wieder auf seine Kernkompetenz als Logistiker konzentrieren. >>>Pressemitteilung

eBay wehrt sich gegen Wish: Der Online-Marktplatz geht mit einer Shopping App namens Catch an den Start, die wie Konkurrent Wish jungen Nutzern preisgünstige Produkte zum mobilen Einkauf anbietet. Das Inventar stammt dabei aus einem Mix deutscher und internationaler eBay-Verkäufer. >>>Internetworld.de

Wimdu macht dicht: Finanzinvestor Platinum Equity, der das Berliner Startup Wimdu erst in diesem Februar übernommen hatte, zieht die Reißleine: Der Airbnb-Herausforderer wird geschlossen. 100 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs. Kunden, die Wohnungen mit Antrittsdatum bis Ende des Jahres gebucht haben, sollen ihre Aufenthalte wie geplant antreten können. Den Rest will Wimdu kontaktieren. >>>Gründerszene.de

Westwing vor dem Börsengang: Der Online-Möbelhändler will am 11. Oktober seine Aktien erstmals im Prime Standard notieren. Den Ausgabepreis legte das Unternehmen auf 23 bis 29 Euro fest. Damit strebt Westwing Einnahmen von bis zu 147 Millionen Euro durch den Börsengang an. Der Erlös soll in die Expansion und den Abbau von Schulden fließen. >>>Wiwo.de

- INTERNATIONAL -

Alibaba nimmt die Türkei ins Visier: Der chinesische Online-Einzelhändler versucht, die türkische Währungskrise zu seinem Vorteil zu nutzen und prüft Engagements in der Türkei. >>>Handelsblatt.com

Amazon plant neues Verteilzentrum für Wien: Das Verteilzentrum des Versandhändlers Amazon im Raum Wien könnte in Großebersdorf im Bezirk Mistelbach (Niederösterreich) entstehen. Der US-Konzern mietete sich dort in eine bereits bestehende Logistikhalle ein, so Bürgermeister Georg Hoffinger. >>>ORF.at

H&M will neue Online-Märkte erschließen: H&M kommt bei seinem Logistik-Umbau weiter voran - hohe Kosten belasten aber den Gewinn. Das E-Commerce Business indes nimmt zu, mit Mexiko und Ägypten will man sich weitere Online-Märkte erschließen. >>>Internetworld.de

eBay verkauft Verträge zum Handy: Wer bei eBay in den USA ein neues Handy bestellt, erhält beim Checkout künftig auch ein Angebot für einen passenden Mobilfunkvertrag. Kooperationspartner ist Red Pocket Mobile. >>>Engadget

- BACKGROUND -

Alexa fasst sich kurz: Amazon verpasst seiner Sprachassistentin "Alexa" einen neuen Kurzmodus. Wird dieser aktiviert, gibt das System prägnantere Antworten. Das spart Zeit und Nerven – vor allem bei wiederkehrenden Anfragen. >>>T-Online.de

Online-Handel verändert Flächenkonzepte: Der Anteil von Modeläden in den 15 größten österreichischen Städten ist einer Studie der Unternehmensberatung Standort + Markt zufolge innerhalb von fünf Jahren von 35,5 auf 33,2 Prozent gesunken. Stattdessen drängen Fitness-Center, Kasinos und Anbieter für Wohnaccessoires in die Städte. Die Leerstandsquote stieg von vier auf 5,9 Prozent - allerdings bei insgesamt leicht wachsender Gesamtfläche. >>>derStandard.at

Der fremde Kunde: In vielen deutschen Unternehmen herrscht Unklarheit über den Umgang mit personenbezogenen Nutzerdaten. Was genau mit ihnen geschieht, bleibt sehr häufig ein Geheimnis der Geschäftsführung. Das ist das Resultat einer Studie von CA Technologies, einem global operierenden Softwareentwickler, sowie Analysten der Beratungsfirma Frost&Sullivan. Demnach gab rund die Hälfte der deutschen Manager an, dass ihre Organisation personenbezogene Daten an Dritte weiter verkaufe. Unterdessen aber wisse nur jeder Zehnte IT-Sicherheitsmitarbeiter von diesen Praktiken. >>>Sueddeutsche.de

- ZAHL DES TAGES -

43 Prozent der deutschen Eltern glauben, dass ihre Kinder bereits vor dem zehnten Lebensjahr mehr von Technik verstehen als Vater und Mutter. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der Kommunikationsberatung Hotwire. Das hat gravierende Folgen fürs Marketing. >>>iBusiness.de

- GEHÖRT -

"Mittlerweile ist es leichter aufzuzählen, wo Künstliche Intelligenz noch nicht drin ist."

Ralf Herbrich, KI-Chef bei Amazon, erklärt im "FAZ"-Gespräch, wie sein Unternehmen künstliche Intelligenz nutzt. >>>FAZ.net

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