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E-Commerce-Trends 16.02.18 Net-a-Porter setzt auf noch mehr Content

Net-a-Porter legt ein tägliches Modemagazin auf, der BGH entscheidet über die Amazon-Suche, Ab-in-den-Urlaub.de lässt per Alexa buchen und Ebay will spaßiger werden.

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- NEWS -

Amazon: Online-Marktplatzbetreiber dürfen Internet-Kunden bei der Suche nach bestimmten Marken nicht in die Irre führen. Der Bundesgerichtshof (BGH) billigte in einem am Donnerstag verkündeten Urteil zwar grundsätzlich, dass Amazon.de den Kunden auch zu Produkten von Konkurrenten des gesuchten Anbieters umleiten darf. Dabei müsse für den durchschnittlichen Nutzer aber klar erkennbar gemacht werden, dass es sich um die Ware eines anderen Herstellers handelt. Das Urteil gilt auch für andere Online-Marktplätze. >>>Handelsblatt.com (für Abonnenten)

Zalando: Von null auf bald fünf Milliarden Euro Umsatz in zehn Jahren: Wie Zalando vom Start-up zum Milliardenkonzern wurde und was man davon lernen kann. >>>Handelsblatt.com (für Abonnenten)

Intersport Hübner: Einer der größten Händler im Intersport-Verbund unterhält sich seit einem Jahr mit seinen Kunden per WhatsApp - und zieht darüber die Kunden in die Filialen. >>>Etailment.de

Ab-in-den-Urlaub: Die Stimme als Schnittstelle zur digitalen Welt - auch in der Tourismusbranche scheint sich die Technologie nun Stück für Stück durchzusetzen. Als erstes großes Online-Reisebüro stellt Ab-in-den-Urlaub einen Alexa-Skill für Amazons Smart-Speaker zur Verfügung. >>>Horizont.net

Hugendubel: Der Geschäftsführer für die Themen Digital, Marketing und Mutlichannel, Stephan Roppel, verlässt den Buchhändler nach drei Jahren. Künftig will das Unternehmen in der Geschäftsführung die Kompetenzen bündeln. Das Digitalgeschäft und die Multichannel-Strategie leitet fortan die geschäftsführende Gesellschafterin Nina Hugendubel. >>>Neuhandeln.de

DocMorris: Die Online-Apotheke darf ihre Apothekenautomaten nicht länger betreiben. Die Anlage verstößt gegen Wettbewerbsrecht, urteilte ein Gericht. >>>Wiwo.de

- INTERNATIONAL -

Net-a-Porter: Der Online-Shop für Luxusmode legt unter dem Namen "Porter Digital" ein tägliches Digitalmagazin auf. Eine Kundenbefragung habe ergeben, dass die Fashionistas sich zusätzlich zum Monats- und Wochenmagazin noch mehr kaufbaren Mode-Content wünschten. >>>wuv.de

Burberry: Die Luxusmodemarke intensiviert seinen Onlinehandel weltweit über eine Zusammenarbeit mit Farfetch. Dadurch kann die Marke Online-Käufern in 150 Ländern ihr gesamtes Produktangebot zur Verfügung stellen. Das bedeutet, dass erstmals das gesamte globale Inventar online erhältlich ist. >>>Fashion Network

Ebay: Der Online-Marktplatz will künftig nicht nur eine eher ältere männliche Kundschaft bedienen, sondern auch jüngere Shopper und Frauen. Um für die den Einkauf spaßiger zu gestalten, setzt das Unternehmen unter anderem auf mehr Personalisierung durch KI und eine neue Produktpräsentation über Augmented Reality. >>>Onlinehaendler-News.de

H&M: Die Schweden haben auf ihrem Kapitalmarkttag erstmals ausführliche Einblicke in ihre Online-Zahlen gegeben. Demnach liegt der Online-Umsatz inklusive Mehrwertsteuer bei umgerechnet rund drei Milliarden Euro. Damit liegt H&M deutlich hinter Zalando, die auf 4,5 Milliarden Euro gewachsen sind. >>>Exciting Commerce

JD.com: Die Logistik-Tochter des chinesischen E-Commerce-Konzerns JD.com erhält eine Finanzspritze von 2,5 Mrd. USD. Mit dem Geld sollen Automatisierung, Drohnen und Robotik unterstützt werden. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

Limebike: Im Kampf um den überhitzten Bike-Sharing-Markt rüstet sich das US-Startup Limebike. Mit insgesamt 132 Millionen Dollar will es auch in Europa expandieren. >>>NGIN Mobility

Morpheus Network: Ein Startup aus Taiwan will mithilfe der Blockchain die Ineffizienzen des weltweiten Handels lösen. Die Import- und Exportplattform will internationalen Lieferanten, Herstellern und Exorteuren die Annahme von Zahlungen in ihrer Landeswährung in mehr als 200 Ländern weltweit ermöglichen und so knapp eine Milliarde Dollar an Bankgebühren und Wechselkursen einsparen. >>>Presseportal

- BACKGROUND -

Super-Apps: WeChat, aber auch zunehmend WhatsApp befassen sich mit der Frage, wie sich externe Anwendungen und Services in die eigene (App-)Welt integrieren lassen. Alibaba und JD stellen ähnliche Überlegungen an. In der westlichen Hemisphäre ist Wish als einer der stärksten Mobile-Player prädestiniert zu einer Super-App zu werden, die mittelfristig andere Händler und Dienstleister in die Wish-Welt integriert. Für jeden Anbieter sei dies eine gute Denkübung, sich zu überlegen, wie er sich und sein Angebot als Service präsentieren kann, das sich mehr oder weniger nahtlos in andere Anwendungen integrieren lässt, findet Exciting-Commerce-Blogger Jochen Krisch. >>>Exciting Commerce

Retouren: Im vergangenen Jahr hat mehr als jeder vierte Online-Modehändler fast die Hälfte seiner verschickten Produkte wieder zurücknehmen müssen. Das hat das EHI Retail Institute in der Studie „Versand- und Retourenmanagement im E-Commerce 2018“ ermittelt. Im Durchschnitt können rund 70 Prozent der retournierten Artikel als A-Ware für den Kundenversand weiterverwendet werden. >>>Textilwirtschaft.de

Chatbots: Das Verbraucherverhalten bewegt sich hin zu Messaging Plattformen. Für Mobile Marketing bedeutet das einen enormen Bedeutungszuwachs und stellt Marken vor die Frage, wie sie auch zukünftig mit dem User in Verbindung bleiben. Die Antwort könnten Chatbots sein. >>>Internetworld.de

Bitcoins: Die Mehrheit der Menschen in Deutschland weiß mit dem Begriff Bitcoin etwas anzufangen, aber nur eine sehr kleine Minderheit hat schon praktische Erfahrungen mit der Digitalwährung gesammelt. Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage, die der Branchenverband Bitkom in Auftrag gegeben hat. >>>Handelsblatt.com

Shop-Tech: Wie wirken sich digitale Displays am Point of Sale (PoS) auf das Kaufverhalten aus? Antworten liefert ein IFH-Projekt in Zusammenarbeit mit Knauber Freizeit und der Universität zu Köln. >>>IFH/ECC-Blog

- ZAHL DES TAGES -

Die Räder im Onlinehandel drehen sich schnell und schneller: Laut EHI Retail Institute beliefern knapp zwei Drittel aller Shops ihre Kunden mittlerweile innerhalb von 24 Stunden. >>>Boersenblatt.net

- GEHÖRT -

"Die Mode-Zielgruppe ist fast nur noch digital unterwegs. Es kann zwar viele Zwischenmodelle geben. Aber isolierten Offlinekonzepten rechne ich keine großen Chancen mehr aus."

Zalando-Mitgründer David Schneider ist sich sicher, dass das Fashion-Business noch digitaler wird. >>>Handelsblatt.com (für Abonnenten)

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