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E-Commerce-Trends 19.11.14 Modekönig Eickhoff plant Online-Comeback

Der Düsseldorfer Modekönig Eickhoff will ab kommendem Jahr online verkaufen, Mercedes-Benz zeigt sich mit seinem Webshop zufrieden und Zalando launcht ein Print-Magazin mit AR-Features.

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- NEWS -

Die Düsseldorfer Mode-Dynastie Eickhoff, die im Mai nach 33 Jahren die Tore seines Ladens an der Düsseldorfer Kö schloss, plant ihr E-Commerce-Comeback. "Meine Tochter Susanne und Schwiegersohn Stefan werden im nächsten Jahr unter unserem Namen einen Online-Handel eröffnen", verriet Albert Eickhoff gegenüber der "Bild". Dort soll das Sortiment um Herren und Kindermode erweitert werden. Firmensitz ist München. >>>Bild.de

Mercedes-Benz ist mit seinem in diesem Jahr gestarteten Webshop eigenen Aussagen zufolge zufrieden. Laut Matthias Lührs, Vice President Sales von Mercedes-Benz Cars, liegt die Verweildauer im Shop pro Besuch bei über fünf Minuten. Die im Online-Store angebotenen Interaktionsmöglichkeiten, zum Beispiel die Chat-Funktion, betreuen die Mitarbeiter des Händlerbetriebs. >>>wuv.de

Bonprix bietet laut einer Studie von OC&C -Partner im Modesegment unter den Multichannel-Händlern den besten Online-Shop. Der absolute Liebling der deutschen Mode-Konsumenten ist aber der Multilabel-Filialist Breuninger. >>>Textilwirtschaft.de

Zalando experimentiert in der aktuellen Ausgabe seines gleichnamigen Print-Katalogs mit Augmented Reality. Insgesamt 15 Seiten enthalten AR-Applikationen, die 360-Grad-Produktansichten, Behind-the-Scenes-Videos und die Möglichkeit, Weihnachtswünsche direkt an Freunde zu verschicken, bieten. Voraussetzung ist die Installation der iOS-App von Zalando. Über den integrierten "Magazin-Scanner" lassen sich die AR-Features nutzen. >>>Internetworld.de

Der Curated-Shopping-Anbieter Modomoto stellt seine Versandhandelssoftware auf Pixi um. Der Umzug in ein neues Lager ist in enger Kooperation mit Pixi noch in diesem Jahr geplant. Durch den Schritt sollen unternehmensinterne Prozesse so optimiert werden, dass sich das Team noch stärker auf die Stilberatung der Kunden konzentrieren kann. >>>ecommerce-news-magazin.de

Home eat Home ist das erste von Coca-Cola finanzierte Startup in München. Das Team lässt Kunden online zwischen verschiedenen Gerichten auswählen und liefert dann die entsprechenden Zutaten perfekt portioniert. Allerdings nicht nach Hause, sondern an Stationen mit Kühlschränken. >>>Gruenderszene.de

HelloFresh meldet für das erste Halbjahr 2014 einen Umsatz von 22 Millionen Euro - nach 16 Millionen Euro im Gesamtjahr 2013. Der Verlust lag bei vier Millionen Euro. Insgesamt wurden 3,9 Millionen Lebensmittelboxen ausgeliefert. Das entspricht einer Steigerung von 369 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. >>>Exciting Commerce

Der Tierfutter-Versender Zooplus hat durch eine Kapitalerhöhung 37,5 Millionen Euro frisches Kapital eingenommen. Die 610.000 neuen Aktien wurden zu je 61,50 Euro verkauft. >>>Wiwo.de

Spreadshirt will seinen Auftritt für die wachsende Zahl der Smartphone-Nutzer verbessern. Dazu hat das Social-Commerce-Unternehmen einen mobilen Marktplatz und einen neuen Kaufprozess gelauncht. >>>Internetworld.de

- INTERNATIONAL -

In Österreich kehren Marktplatzpartner Amazon in Scharen den Rücken. 2013 sank die Zahl der österreichischen Online-Händler, die ihre Produkte über Amazon verkaufen, laut EHI und Statista von 36,4 auf 23,6 Prozent. Als Grund sehen die Handelsforscher die Erhöhung der Gebühren um 70 Prozent. >>>Die Presse

Target will mit einer neuen App die Einkaufs-Convenience in den Filialen verbessern. Kunden können sich über die App eine Einkaufsliste zusammenstellen, die Verfügbarkeit in den Filialen checken und die Produkte dann vor Ort einfacher finden. >>>Mobile Commerce Daily

H&M will im kommenden Jahr online in acht bis zehn weitere Länder expandieren. In diesem Jahr starteten Webshops in Frankreich, Italien, Spanien und China. >>>WSJ.com

Toys'R'Us bedankt sich mit einem etwas früheren Zugang zu den diesjährigen Black-Friday-Schnäppchen bei seinen 19 Millionen Kundenkartenbesitzern. Die Mitglieder können sowohl stationär als auch im Web früher als der Rest auf die entsprechenden Offerten zurückgreifen. >>>Retailing Today

Mr. Porter hat einen neuen Kreativdirektor angeheuert. Ben Palmer kommt von Burberry und soll seinen Job Anfang kommenden Jahres antreten. >>>WWD.com

Groupon übernimmt das Instore-Tracking-Startup Swarm Mobile für einen nicht genannten Preis. Swarm Mobile hat eine Lösung entwickelt, die es Händlern ermöglicht die stationären Besucherzahlen mit Beacons, Wlan und Infrarot-Licht zu messen, auszuwerten und in Bezug zum Transaktionspotenzial zu setzen. >>>Location Insider

Die Supermarktkette Waitrose feilt an ihrem Filialkonzept. Künftig sollen die Käufer ihre Online-Bestellungen im Laden abholen, vor Ort an Kochkursen teilnehmen und über Tablets in den Filialen online Produkte bestellen können. Der erste Shop hat in Salisbury bereits seine Pforten geöffnet. >>>Internet Retailing

Die Tage von PetSmart an der Börse sind offenbar gezählt. Die Beteiligungsfirmen KKR und Clayton, Dubilier & Rice wollen den Tierfutter-Anbieter für 7,5 Milliarden Dollar übernehmen. Das Unternehmen hatte schon im August Verkaufspläne verlauten lassen. Weitere Interessenten sind Apollo Global Management und BC Partners. >>>Wiwo.de

- BACKGROUND -

Ship from Store: eBay Enterprise und Gaxsys stellen Lösungen parat, mit denen Multichannel-Händler ihre Filialen zu virtuellen Logistikzentren umfunktionieren können. In den USA und Großbritannien wird das System schon häufiger genutzt. Deutsche Händler sind zögerlich - auch, weil ihre Organisation dafür noch nicht bereit ist. >>>Location Insider

Multichannel-Offensiven: Wie Handelketten digitale Technologien und Filialen miteinander verschmelzen, hat Mobile Commerce Daily zusammengestellt. >>>Mobile Commerce Daily

- ZAHL DES TAGES -

Von den zehn umsatzstärksten Online-Shops waren 2013 mit e-tec und DiTech nur zwei heimische Firmen, ermittelten das EHI und Statista. 2014 könnte es noch schlechter aussehen, denn DiTech meldete in diesem Jahr Konkurs an. >>>tt.com

- GEHÖRT -

"Von diesem Geschirr (nach allen Regeln der Kunst in der stationären Porzellan-Ausstellung präsentiert, Anmerkung der Redaktion) haben wir zur Zeit nur zwei Frühstücksteller, eine Kaffeetasse und die Teekanne im Lager. Wir bestellen es Ihnen natürlich gerne. Die Lieferzeit kann aber leider bis zu einem halben Jahr betragen."

Das größte Münchner Fachgeschäft für Porzellan in bester Innenstadtlage liefert beim Wochenendstadtbummel einmal mehr einen guten Grund dafür, im Internet einzukaufen und das veranschlagte 800-Euro-Budget dort zu investieren. Zumindest ein paar Webshops haben das Geschirr in ausreichender Stückzahl auf Lager. Lieferfrist: Zwei Tage. Der Vorwurf trifft aber nicht nur den Händler. Auch der Hersteller lässt das eigentlich sehr serviceorientierte Geschäft im Regen stehen, da er telefonisch für Händlerrückfragen nicht mehr zur Verfügung steht.

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