INTERNET WORLD Business Logo Abo

E-Commerce-Trends 29.05.18 Metro und Getnow.de bauen ihre Zusammenarbeit aus

Metro und Getnow.de tasten sich im Online-Lebensmittelhandel voran, Check24 und Smava bekriegen sich mit Minuszinsen, Amazon bekommt vom Landgericht München eins auf den Deckel und L'Oréal will im Internet lernen.

Die E-Commerce-Trends liefern wir Ihnen täglich morgens gratis und bequem auch in Ihr E-Mail-Postfach. Hier geht's zum Newsletter-Abo.

- NEWS -

Metro / Getnow.de: Seit 2016 liefert der Online-Supermarkt Getnow.de rund 10.000 Artikel aus dem Metro-Sortiment - und das innerhalb von 90 Minuten. Jetzt wurde die Grundlage für den weiteren Rollout geschaffen: Ein Fünfjahres-Vertrag sichert Getnow.de die Exklusivrechte zur Eröffnung von deutschlandweiten Niederlassungen an den Standorten der Metro-Großmärkte zu. Von dort sollen die umliegenden Städte und Regionen erschlossen werden. 24 Standorte sind in den nächsten zwei bis drei Jahren geplant. >>>Pressemitteilung

Check24 / Smava: Der Wettlauf um Deutschlands billigsten Ratenkredit geht weiter. Die Kreditportale Check24 und Smava legen sich jetzt wieder miteinander an und versprechen Verbrauchern Zinssätze von minus fünf Prozent. >>>Handelsblatt.com (Premium)

Amazon: Das Landgericht München hat nach Klage der Wettbewerbszentrale Amazon verurteilt, es zu unterlassen, im Online-Shop Sonnenschirme und/oder Bekleidungsstücke anzubieten, ohne auf der Bestellabschlussseite die wesentlichen Merkmale der zu bestellenden Ware anzugeben. Nach Ansicht des Gerichts verstößt dies gegen gesetzliche Vorgaben. >>>Onlinehaendler-News.de

L'Oréal: Bereits Mitte 2016 sagte der L’Oréal-Vorsitzende Jean-Paul Agon: "E-Commerce ist nicht die Kirsche auf der Torte. E-Commerce ist die Torte." Zwei Jahre später fragen wir bei Kai Schmidhuber, Chief Digital Officer für L’Oréal Deutschland, nach, wie die ­Geschäfte so laufen. >>>Internetworld.de

Engbers: Die Männermode-Kette Engbers hat ihr Filialnetz in den letzten Jahren auf 300 Standorte erweitert und setzt dabei konsequent auf Omnichannel. Das Geheimnis von Firmenchef Bernd Bosch: An den Entwicklungen dran bleiben, aber die Ruhe bewahren. >>>Internetworld.de

Deutsche Bank: Die Deutsche Bank begräbt ihre Pläne für eine Digitalbank und setzt stattdessen auf eine auch für Produkte anderer Anbieter offene Plattform. Geplant sind neue Angebote für die Kunden der Deutschen Bank und der Postbank, die über das klassische Bankgeschäft hinausgehen. >>>manager-magazin.de

Orbix.de: Auf dem Online-Marktplatz für gebrauchte Räder, Reifen und Felgen sollen Käufer und Verkäufer zusammenfinden. Der Markt wird allein in Deutschland auf über 200 Millionen Euro geschätzt. >>>Elektroniknet.de

Wir-kaufen-dein-Auto.de: Lockt die Ankaufsplattform potenzielle Auto-Verkäufer mit zu hohen Ankaufpreisen? Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen will derartiges beobachtet haben. >>>Verbraucherzentrale NRW

Groupon: Das Schnäppchenportal will keine Gutscheinschleuder mehr sein. Stattdessen will es kleinen, lokalen Anbietern zu mehr Sichtbarkeit im Web verhelfen. >>>Gründerszene.de

Coboc: Der E-Bike-Anbieter geht erstmals in seiner siebenjährigen Firmengeschichte den Schritt Richtung E-Commerce und bindet den Fachhandel in diese Strategie ein. Wer online bestellt, wird von einem Fachhändler seiner Wahl beliefert. >>>Radmarkt.de

Amazon: Nach Kritik der Landesdatenschutzbeauftragten hat der Versandhändler am Logistikstandort Winsen seine Überwachungskameras in den Umkleiden der Mitarbeiter nachgebessert. Die Kameras sind nun nicht mehr direkt auf die Bänke gerichtet, an denen sich manche Beschäftigte umziehen. Außerdem sei der Bildausschnitt mit den Bänken verpixelt. >>>NDR.de

- INTERNATIONAL -

Shöpping.at: Ein gutes Jahr nach dem Launch von Shöpping.at scheint sich der erhoffte Erfolg der Post-Tochterfirma noch nicht so richtig eingestellt zu haben. Es sei gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren, findet Pressesprecher David Weichselbaumer. Konkrete Zahlen nennt er aber nicht. >>>derStandard.at

Iconery: Dass Social-Media-Sternchen für Produkte werben, ist ziemlich Oldschool, findet Invka Adam von Iconery. Ihr Schmucklabel lässt Influencer Produkte designen und direkt verkaufen. Würden die Influencer dies in Eigenregie machen, würden sie dafür gut sechs Monate brauchen. Mit ihrem Unternehmen reduziert sich die Zeit auf zwei bis vier Wochen. >>>WWD.com

Amazon: Der E-Commerce-Riese führt in den USA ein neues Live-Tracking-Feature für Pakete ein. Ähnlich wie bei DPD können Kunden sehen, wieviele Stopps ihr Fahrer noch erledigen muss, bevor er vor ihrer Haustüre hält. Allerdings startet das Feature erst, wenn der Fahrer weniger als zehn Stopps vor sich hat. >>>Winfuture.de

Immobilientausch.at: Ältere Hausbesitzer wollen weniger Wohnraum, Familien brauchen mehr Platz. Die Lösung kann sehr einfach sein. >>>FAZ.net

- BACKGROUND -

Umsatzsteuerbetrug: Online-Marktplätze bieten oft begehrte Ware zu konkurrenzlos günstigen Preisen. Doch viele Händler tricksen bei der Umsatzsteuer. Dieses Schlupfloch wollen die Finanzminister schließen. >>>Internetworld.de

Amazon-Beratung: Das niederländische Agenturnetzwerk Dept kauft die deutsche Amazon-Agentur factor-a, offenbar zu einer achtstelligen Bewertung. Die Kölner Agentur war zuvor innerhalb von nur zweieinhalb Jahren auf knapp 100 Mitarbeiter angewachsen. >>>OMR.com

Geoblocking: Nur wenige Monate verbleiben Online-Anbietern in ganz Europa, ihre Websites zu überprüfen und regionale technische Zugangssperren oder -hindernisse zu entfernen. Denn ab dem 3. Dezember 2018 können Behörden und Verbände Verstöße gegen das sogenannte Geoblocking ahnden. >>>IT Zoom

Kohorten-Analyse: Viele Shop-Betreiber wissen nicht, wie sie den Wert ihrer Kunden ermitteln. Das ist tödlich. Denn beim Kundenwert handelt es sich ja um den gesamten Umsatz, den ein durchschnittlicher Kunde bei einem Online-Shop in die Kasse spült. Diesen Wert müssen Online-Händler daher zwingend kennen. Denn nur so lässt sich berechnen, wie viel Shop-Betreiber zur Neukunden-Akquise für Werbung ausgeben dürfen. Und das geht eigentlich recht einfach. >>>Neuhandeln.de

Luxusmarken im Web: Onlinehandel und Luxusgüter - das sind noch fremde Welten. Der Handel mit teuren Uhren und Schmuck entdeckt allmählich das Internet, muss sich aber ranhalten. Denn es rückt eine neue Käuferschicht nach, die viel Geld hat und das nicht mehr nur in schnöseligen Läden in teuren Einkaufsstraßen ausgeben möchte. >>>Etailment.de

- ZAHL DES TAGES -

Jeder vierte Handwerksbetrieb kauft schon im Online-Handel ein, zeigt die Marktstudie "Materialeinkauf 2018" vom Deutschen Handwerksblatt in Kooperation mit dem Online-Händler Zamro. Der Großhandel liegt mit 36,95 Prozent nur noch mit kleinem Abstand vorne. >>>Handwerksblatt.de

- GEHÖRT -

"The Earth is not a very good place to do heavy industry. It’s convenient for us right now but in the not-too-distant future – I’m talking decades, maybe 100 years – it’ll start to be easier to do a lot of the things that we currently do on Earth in space, because we’ll have so much energy."

Amazon-Chef Jeff Bezos träumt von der Verlagerung der Schwerindustrie ins Weltall und sucht dazu den Schulterschluss mit den Raumfahrtbehörden NASA und ESA. >>>Wired.co.uk

Das könnte Sie auch interessieren