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E-Commerce-Trends 17.04.15 Meinpaket heißt künftig Allyouneed

DHL rüstet Meinpaket durch neuen Markennamen für die Internationalisierung, Uber erleidet neue Schlappe in Berlin, Media-Saturn will iBood.com wachsen lassen und Rocket Internet kauft Volo.

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- NEWS -

Meinpaket heißt ab sofort Allyouneed. DHL hat nach der Umbenennung des Online-Supermarktes Allyouneed fresh seinen Online-Marktplatz Meinpaket umbenannt in Allyouneed. Grund ist die geplante Internationalisierung, für den mit dem neuen englischen Markennamen die Weichen gestellt werden. >>>Internetworld.de

Media-Saturn investiert in den E-Commerce-Ausbau und übernimmt die Mehrheit an der niederländischen Live-Shopping-Plattform iBood.com. Auch produktgruppenspezifische Online-Pure-Player sind geplant. >>>Internetworld.de

Schlappe für Uber: Das umstrittene US-Unternehmen darf seine Dienste UberBlack und UberPop in Berlin weiterhin nicht anbieten. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat die im September 2014 gefällte Eilentscheidung der Vorinstanz bestätigt. Der Beschluss ist unanfechtbar. >>>Heise.de

Die Modefirma Tom Tailor profitiert von den Umstrukturierungen bei der Tochter Bonita und dem Online-Handel der Marke Tom Tailor. Konzernweit stiegen die Erlöse der Hamburger im ersten Quartal in den eigenen Geschäften um 2,9 Prozent auf 131,3 Millionen Euro. Auf bereinigter Fläche beträgt das Wachstum 1,8 Prozent. >>>Handelsblatt.com

Erfolgreicher Exit für Volo: Der Lieferdienst des Start‐up Accelerators Wayra konnte Rocket Internet von sich überzeugen. Das Münchner Unternehmen plant nun eine schnelle internationale Expansion. >>>Internetworld.de

Amazon muss bis Weihnachten mit Streiks durch Verdi rechnen. Zwei Jahre hält die Gewerkschaft im Kampf um die Tarifbindung für keinen langen Zeitraum. Bei Ikea habe Verdi sieben Jahre gebraucht. >>>Wiwo.de

Das Musikhaus Thoman setzt ab sofort auf Ökostrom von Naturstrom. Thomann vermeidet hierdurch CO2-Emissionen in Höhe von rund 2.400 Tonnen pro Jahr. >>>Pressemitteilung

- INTERNATIONAL -

Bei Debenhams haben neue Service-Angebote wie Click & Collect am Folgetag die Online-Umsätze um 12,7 Prozent auf 271,8 Millionen Pfund steigen lassen. Sie tragen nun 17 Prozent zum Gesamtumsatz bei. In der Woche vor Weihnachten stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 49 Prozent. >>>Textilwirtschaft.de

Amazon ist in New York City der günstigste Online-Lebensmittellieferdienst, zeigt eine Analyse von Nomura Securities. Gegenüber Konkurrenten wie Peapod, Instacard und Fresh Direct war Amazon bei einer 30-teiligen Lieferung mindestens 20 US-Dollar günstiger. >>>Internet Retailer

- BACKGROUND -

Multichannel: 60 Prozent aller Online-Shop-Betreiber sind heute auch offline aktiv, zeigt eine Studie von Innofact im Auftrag von Ebay. Trotz steigender Umsatzzahlen im E-Commerce ist für 58,7 Prozent der Befragten weiter das stationäre Geschäft die Haupteinnahmequelle. >>>Channelpartner.de

Schweiz: Die Schweizer kaufen häufiger online ein als die Deutschen, zeigt eine Studie von BFS. 62 Prozent der Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren hat in den vorangegangenen drei Monaten mindestens einmal einen Online-Einkauf getätigt. Damit rangieren die Schweizer europaweit auf Rang drei hinter Großbritannien und Dänemark. Deutschland ist auf Rang fünf. >>>Computerworld.ch

Mobile Payment: Die Kunden verlieren ihre Skepsis gegenüber mobilen Bezahltechniken, zeigt das aktuelle Payment-Barometer. Rund ein Viertel der Händler wurde zumindest schon einmal gefragt, ob kontaktloses Bezahlen möglich sei. >>>Der Handel

Dropshipping: Wie wickelt man Retouren ab? Practical eCommerce weiß Rat. >>>Practical eCommerce

SEO: Tipps für die Struktur einer perfekt SEO-optimierten Seite hat Quicksprout konzipiert. >>>Deutsche-Startups.de

- ZAHL DES TAGES -

51 Prozent der deutschen Unternehmen wurden laut einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom in den vergangenen zwei Jahren Opfer von Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl. Der verursachte Schaden beträgt rund 51 Milliarden Euro. >>>ZDNet

- GEHÖRT -

"Wir sind nun ein Technologie-Unternehmen und sind transformiert."
Harald Gutschi, CEO der größten österreichischen Versandhandelsgruppe Unito fühlt sich für die digitale Revolution "gerüstet". Der Otto-Printkatalog aus dem Jahr 2009 erscheint ihm "wie ein Relikt aus dem vorigen Jahrhundert". >>>Medianet.at

"Google kannibalisiert den Preisvergleichs-Markt im Internet also gleich von zwei Seiten: Dadurch, dass die Anzeigenplätze in Google AdWords weniger werden, steigen die Preise in der Google-AdWords-Börse für die Werbungtreibenden, also auch die unabhängigen Preisvergleichsportale. Gleichzeitig klicken immer weniger Verbraucher auf unabhängige Vergleichsportale, da Google seine Google Shopping PLAs so dominant grafisch rechts oben in der Suchmaschine einbindet. Für uns ist das ein Teufelskreis, da wir immer höhere Anzeigenpreise bezahlen müssen für Google AdWords-Anzeigen für immer weniger Traffic."
Ein anonym bleiben wollender Preisvergleichsdienst klagt vor dem Hintergrund des EU-Anti-Trust-Verfahrens sein Leid mit Google. >>>Netz-Trends.de

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