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E-Commerce-Trends 06.01.15 LeShop.ch meldet dickes Umsatzplus

Für LeShop ist das Jahr 2014 gut gelaufen, Amazon.de vermeldet das beste Weihnachtsgeschäft der Unternehmensgeschichte und verhöhnt damit Verdi und Zalando hat mit Retouren zu kämpfen.

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- NEWS -

Dem E-Commerce-Riesen Amazon haben die Streikversuche von Verdi im diesjährigen Weihnachtsgeschäft wieder einmal nicht geschadet. Allein in der Woche vom 15. bis 21. Dezember wurden 20 Prozent mehr Bestellungen getätigt als im Vorjahreszeitraum, verkündet der E-Commerce-Riese sicher nicht ohne Grund in seiner aktuellen Pressemitteilung. Schließlich war dies genau die Woche, in der Verdi zum dreitägigen Streik aufrief. >>>Internetworld.de

Osiander und die Mayersche blasen zum Angriff gegen den Kindle. Bis zum 10. Januar können Kindle-Besitzer ihr Lesegerät gegen ein Pocketbook Touch Lux 2 umtauschen. Auch Bücher und Buchgutscheine werden - unabhängig vom Einkaufsort - umgetauscht. >>>Buchreport.de

Bei Zalando verzögert sich nach Weihnachten die Bearbeitung der Retouren. Der Modeversender begründet dies mit dem saisonal bedingten Ausverkauf und einem hohen Bestellaufkommen. Zalando löst die Verzögerung insofern positiv, dass Kunden nach dem Eintreffen der Retoure bei Zalando per Mail über die verlangsamte Bearbeitung benachrichtigt werden. >>>per Mail

HolidayCheck.de hat eine neue TV-Kampagne gestartet. Jung von Matt/Alster hat sich dazu den Claim "Wer nicht checkt, reist dumm" ausgedacht. Bei dem Reiseportal ist man sich der polarisierenden Wirkung des Spruches bewusst. Erste Marktforschungsergebnisse hätten jedoch gezeigt, dass sich der Claim dadurch schnell in den Köpfen der Konsumenten verankere. >>>Horizont.net

Till Schweiger hat zwar schon im September seinen Online-Shop für Lifestyle und Living, Barefootliving.de, eröffnet. Die Medien haben es aber erst jetzt gemerkt. Verkauft werden Produkte, die Schweiger zusammen mit Designern entworfen hat. >>>Onlinehaendler-News.de

- INTERNATIONAL -

Der Schweizer Online-Supermarkt LeShop.ch hat die Wachstumsdelle überwunden. Im vergangenen Jahr verkaufte die Migros-Tochter Lebensmittel im Wert von 165 Millionen Franken. Das sind sieben Millionen Franken mehr als im Jahr zuvor. 37 Prozent der Bestellungen erfolgten 2014 über ein Smartphone oder ein Tablet. Das Wachstum ist Unternehmensangaben zufolge unter anderem der schweizweiten Tageslieferung geschuldet. Auch der LeShop Drive werde von Kunden gut angenommen. >>>NZZ.ch

Das Schweizer Geschenkeportal Geschenkparadies.ch hat eine Eintauschaktion für Geschenkkarten gestartet. Von Migros über Coop bis H&M werden Geschenkkarten von insgesamt 30 Brands akzeptiert und völlig kostenlos und zum vollen Gegenwert der Karte gegen emotionale Erlebnisse eingetauscht. >>>per Mail

Einer der größten Schweizer Internet-Händler, Brack, bislang spezialisiert auf den Vertrieb von Unterhaltungselektronik, Computern und Haushaltsgeräten, hat Musicplace.ch übernommen. Das Unternehmen verkauft online Ton- und Lichttechnik sowie Musikinstrumente. >>>NZZ.ch

- BACKGROUND -

E-Payment: Mehr als jeder vierte online ausgegebene Euro wird im Non-Food-Handel bereits via E-Payment bezahlt, zeigen aktuelle Zahlen des "HDE Online-Monitors". So werden in den Kategorien Heim und Garten sowie bei Spiel und Sport bereits 30 Prozent über E-Payment umgesetzt, bei Büro und Schreibwaren sind es nur 17 Prozent. >>>Gabot.de

Österreich: In Österreich lag der Online-Anteil am gesamten Schuhhandel 2014 bei 19 Prozent, ermittelte Marktforscher RegioData Research. Ein Jahr zuvor wurde der Anteil noch auf 14 Prozent beziffert. Einigermaßen tröstlich ist allerdings, dass ein Großteil des Online-Kuchens auf die traditionellen Multichannel-Händler wie Leder & Schuh oder Deichmann entfällt. Reine Online-Händler wie Zalando haben aber immerhin schon acht Prozent des Marktes abgeknapst. >>>Shoe.biz

Google PLAs: In einem Webinar am 15. Januar von 17.30 bis 18.15 Uhr will der Händlerbund entsprechendes Grundwissen vermitteln. Die Teilnahme ist kostenlos. >>>zur Anmeldung

- ZAHL DES TAGES -

Zwei Milliarden Produkte haben Amazons Marktplatzhändler im Jahr 2014 verkauft, zeigen aktuelle Zahlen des E-Commerce-Riesen. Die Zahl derjenigen Partner, die Fulfillment by Amazon nutzen, stieg im Jahresvergleich um 65 Prozent. Insgesamt zählt der Marktplatz weltweit zwei Millionen Händler, die zusammen 40 Prozent der auf Amazon verkauften Produkte listeten. Die Marktplatzpartner sind für Amazon ein hochmargiges Geschäftsfeld, insbesondere dann, wenn sie auch noch FBA-Gebühren bezahlen. >>>TechCrunch.com

- GEHÖRT -

"For most companies, it is a very expensive proposition to try to offer fast and free shipping. It's really eating away at the margin dollars at some of these retailers."
US-Webhändler haben im Weihnachtsgeschäft via Gratisversand um Kunden geworben. Doch das könnte zu Lasten der Rentabilität gegangen sein, befürchtet Steve Osburn, Experte für Supply Chains bei der Beratungsfirma Kurt Salmon. >>>Reuters.com

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