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E-Commerce-Trends 14.02.19 Kellogg's profitiert von E-Commerce-fähigen Anzeigen

Shutterstock / Vasin Lee
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Marcol kauft Sanicare, Home24 wächst weniger als erwartet, Ikea will zum Zalando für Möbel werden, Cyberport digitalisiert die Finanzierung, Auxmoney übertrifft seine Ziele und Kellogg's verkauft Pringles über E-Commerce-fähige Anzeigen.

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- NEWS -

Marcol kauft Online-Apotheke Sanicare: Der Finanzinvestor Marcol übernimmt die Online-Apotheke Sanicare zu einem nicht genannten Preis. Marcol ist bereits an Aponeo beteiligt und soll noch an weiteren Akquisitionen aus dem Segment interessiert sein. >>>Internetworld.de

Home24 wächst weniger als erwartet: Der Möbel-Versender hat im Geschäftsjahr 2018 nach vorläufigen Zahlen einen Netto-Umsatz von 313 Millionen Euro erreicht. Das entspricht einem Wachstum von rund 13 Prozent zum Vorjahr (276 Mio. Euro Netto-Umsatz). Währungsbereinigt fällt das Plus mit 18 Prozent höher aus. Ursprünglich hatten die Berliner aber einmal mit einem währungsbereinigtem Wachstum von rund 30 Prozent gerechnet. >>>Neuhandeln.de

Ikea will zum Zalando für Möbel werden: Inter-Ikea-Chef Torbjörn Lööf will aus Ikea eine Art Zalando für Möbel machen. So reagiert das Unternehmen auf Druck von starken Online-Playern wie Wayfair, Made.com, Otto.de oder Home24. Zuletzt hatte auch noch Amazon zwei Eigenmarken für Möbel präsentiert. >>>manager-magazin.de / Internetworld.de

Cyberport bietet volldigitale Finanzierung: Ab sofort können Cyberport-Kunden ihre Einkäufe zu 100 Prozent online finanzieren. Denn als weltweit erster Launch-Partner der Targobank hat das Unternehmen einen volldigitalen Finanzierungsprozess in seinem Webshop implementiert. >>>Macwelt.de

Wie Mytheresa auf 303 Millionen Euro wachsen konnte: Kuratierung und inviduelle Betreuung der Topkundinnen - das ist der Fokus der Online-Boutique für Luxusmode. Im Interview mit Kassenzone.de erläutert Mytheresa-Chef Michael Kliger weitere Hintergründe. >>>Exciting Commerce

Auxmoney übertrifft seine Ziele: Der größte Kreditmarktplatz in Kontinentaleuropa hat im vergangenen Jahr neue Kredite mit einem Gesamtvolumen von 551 Millionen Euro ausgezahlt. Das entspricht einem Wachstum von 74 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Private und institutionelle Anleger finanzierten im vergangenen jahr insgesamt rund 73.000 Kredite über Auxmoney. Im Vorjahr waren es noch rund 40.000 Auszahlungen. Durchschnittlich wurden 2018 Kredite in Höhe von rund 8.000 Euro abgeschlossen. >>>Pressemitteilung

- INTERNATIONAL -

Kellogg's profitiert von E-Commerce-fähigen Super-Bowl-Anzeigen: Zum Mega-US-Sportereignis Super Bowl experimentierte die Lebensmittel-Brand für ihre Marke Pringles mit interaktiven Anzeigen. Kunden konnten unter anderem einen QR-Code scannen und dann die Chips online ordern. Die Zielgruppenakzeptanz war hoch: 6,4 Prozent der Zuschauer interagierten mit der Anzeige. 0,6 Prozent besuchten den Pringles-Shop auf Amazon. >>>Adweek

Delivery Hero reduziert Verluste: Mehr Umsatz, weniger Verlust - das steht in der Jahresbilanz der Lieferando-Mutter Delivery Hero. Der Fehlbetrag reduzierte sich um 67 Prozent auf 14 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 44 Prozent auf 240 Millionen Euro zu. Auf dem deutschen Markt lag das Wachstum gar bei 49 Prozent. >>>Wiwo.de

Alibaba investiert in Deutschland: Der chinesische E-Commerce-Riese kauft in Deutschland zu - allerdings nicht im Bereich digitaler Handel. Das Unternehmen hat sich mit Konux ein Münchner Startup geschnappt, das Sensoren für Zuggleise baut. >>>Gründerszene.de

Picnic macht HelloFresh Konkurrenz: In den Niederlanden bringt der Lebensmittellieferdienst ab sofort auch Kochboxen zu den Kunden nach Hause. Eine Box für zwei Personen soll zwischen zehn und 15 Euro kosten. >>>Medium.com

Fleurop verärgert Schweizer Floristen: Der Blumenversender ist seit Januar mit seinem Online-Shop Fleurop Home in der Schweiz präsent und verschickt darüber Bestellungen in Eigenregie. Die Partnerfloristen unterstellen Verrat an der Grundidee. Zumal die Preise auf Fleurop Home teilweise deutlich niedriger sind als auf der Partnerfloristenplattform Fleurop.ch. >>>Tagesanzeiger

Burda investiert in Zilingo: Der südostasiatische Online-Modemarktplatz hat in seiner fünften Finanzierungsrunde 200 Millionen Euro eingesammelt. Zu den Investoren zählt unter anderem Burda Principal Investments. Mit dem frischen Geld sollen Infrastruktur und Technologie ausgebaut werden, die zur weiteren Integration und Digitalisierung der Mode-, Kosmetik- und Lifestyle-Lieferkette" nötig seien. >>>Textilwirtschaft

- BACKGROUND -

"Ohne App bist du der Depp": Der mobile Kanal bietet für den Handel und die Konsumgüterindustrie, die sich in den letzten Jahrzehnten Stück für Stück von ihren Kunden entfernt hat, die Möglichkeit, wieder in den direkten Dialog mit ihnen zu treten. Doch statt diese Chance zu nutzen, setzen Händler häufig einfach das technisch Mögliche um und vernachlässigen den wirklichen Nutzen für die Zielgruppe. >>>Zukunftdeseinkaufens.de

Fulfillment-Optimierung in der Logistik: Für viele Modehändler sind ein höheres Bestellaufkommen, schnelle Lieferzeiten sowie Retouren problematisch. Dr. Sven Kromer, Managing Director bei Kurt Salmon, sieht drei Problemfelder: zu hohe Bestände und gleichzeitig fehlende Lieferfähigkeit, zu lange Lieferzeiten und unzureichende Lieferzuverlässigkeit und steigende Fulfillment-Kosten. Mögliche Lösungsansätze beschreibt er auf Onlinehaendler-News.de. >>>Onlinehaendler-News.de

- ZAHL DES TAGES -

Bis zu 40 Minuten sollen Zusteller in den Walmart-Filialen gewartet haben, bis die Lebensmittelbestellungen abgewickelt waren. Offenbar ist die Pick-in-Store-Strategie der Fulfillment-Geschwindigkeit nicht gerade dienlich. Jetzt beendete Walmart die Zusammenarbeit mit seinem ersten Zustell-Dienstleister Deliv. >>>Internetworld.de

- GEHÖRT -

"Wir bieten keine kostenlosen Retouren, weil wir die Kosten für Retouren nicht einpreisen. Das wäre den anständigen Kunden gegenüber unfair. Der Verursacher von Kosten muss der Bezahlende sein. Ich muss meinen Kunden gegenüber gerecht und korrekt sein."

Trigema-Chef Wolfgang Grupp hat online eine sensationell gute Retourenquote von 12,8 Prozent. Er sieht kostenpflichtige Retouren und keine Möglichkeit, auf Rechnung zu bestellen, als Stellhebel dafür an. >>>Absatzwirtschaft.de

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