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E-Commerce-Trends 27.05.19 Ikea will nicht über Amazon verkaufen

Shutterstock / Vasin Lee
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Ikea will nicht mit Amazon kooperieren, MyTheresa entdeckt die Männer, AllYouNeedFresh verhandelt mit Bünting, Der gepflegte Mann wechselt den Besitzer, Schuhe24 verdoppelt sein Marktplatzgeschäft und Wer-liefert-was will das Alibaba Europas werden.

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- NEWS -

Ikea will nicht mit Amazon kooperieren:  Der schwedische Möbelhändler erteilt einer Kooperation mit Amazon eine Absage. "Wir brau­chen kei­ne Hil­fe, um sicht­bar zu sein", sagte der Vorstandsvorsizende Jesper Brodin im Interview mit der FAZ. Amazons Plattformgebühren führten zu höheren Preisen. >>>FAZ (E-Paper, S. 23)

MyTheresa entdeckt die Männer: Im Januar 2020 will MyTheresa in den Verkauf von Männermode einsteigen. Zum Start dabei sind 120 Marken aus dem Highfashion-Bereich von Balenciaga bis Gucci und von Saint Laurent bis Prada. Man kennt und schätzt sich bereits aus dem Geschäft mit den Frauen. >>>Handelsblatt.com

AllYouNeedFresh verhandelt mit Bünting: Delticom und Bünting verhandeln über eine engere Kooperation im Online-Lebensmittelhandel. Bei einem der Hauptprobleme der Delticom-Tochter Allyouneed Fresh will Bünting aber nicht einspringen. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

"Der gepflegte Mann" wechselt den Besitzer: Neuzugang für die Markement-Gruppe aus Stuttgart: Ab sofort gehört mit DergepflegteMann.de ein Online-Shop zum Portfolio der Firmengruppe, der auf das Geschäft mit Beauty-Produkten für Männer zugeschnitten ist. Mit dem Special-Interest-Shop verstärken sich nun die E-Commerce-Spezialisten aus Stuttgart, die unter ihrer Hersteller-Marke „Evita“ bereits einen Shop mit Damen-Schuhen betreiben. >>>Neuhandeln.de

Schuhe24.de verdoppelt sein Marktplatzgeschäft: Der Online-Marktplatz  hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Geschäftsvolumen von 55 Millionen Euro netto abgeschlossen. Zum Vorjahr konnte die für den Online-Marktplatz zuständige Benner-Gruppe aus Wiesbaden damit ihr Handelsvolumen mehr als verdoppeln.  Dafür gibt es mehrere Gründe. >>>Neuhandeln.de

Rocket Internet verkauft (fast) alle Anteile an Westwing: Großreinemachen bei Rocket Internet. Nach der Trennung von Hello Fresh zieht sich der Investor jetzt auch bei Westwing zurück und hält nur noch Restanteile von 0,38 Prozent an dem Shopping-Club für Möbel. Größter Anteilseigner bleibt Kinnevik. >>>Exciting Commerce

Apple bei Amazon - kleine Händler verlieren Gebrauchtgeschäft: iPhone, Mac & Co. werden beim E-Commerce-Riesen inzwischen direkt offeriert. Marketplace-Händler sind fast ausgeknockt. >>>Heise.de

Wie lohnend ist About You: About You akquiriert einen Kunden für rund 30 Euro und verdient 12 bis 15 Euro pro Bestellung. Dabei hat Google innerhalb von fünf Jahren als Traffic-Lieferant fast komplett seine Bedeutung verloren. Das und mehr Spannendes zum Geschäftsmodell (und wo es für Neugründer noch lohnenswerte Lücken gibt) verrät Mitgründer Tarek Müller im Kassenzone-Podcast. >>>Kassenzone.de

Wer-liefert-was will Europas Alibaba werden: Aus dem Herausgeber des Nachschlagewerks Wer-liefert-was ist längst ein Digitalunternehmen geworden. Dies soll jetzt ein neuer Name signalisieren. Unter der Brand "Visible" will Geschäftsführer Peter Schmid eine europaweite Plattform schaffen, die Lieferanten und Geschäftskunden zusammenbringt – vor allem bei Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen. >>>Handelsblatt.com

Vorwerk erwägt Strategiewechsel beim Thermomix: Vorwerk investiert massiv in digitale Innovationen. Damit der Umsatz nicht weiter sinkt, gibt es den Thermomix möglicherweise bald nicht mehr nur auf Partys. >>>Handelsblatt.com

Wie sich der Pharmahändler Phoenix gegen Konkurrenten wie Amazon wappnet: Die Margen im Pharmahandel sind unter Druck. Die Phoenix-Gruppe will daher durch Zukäufe wachsen, sich digitalisieren und Angreifer Amazon abwehren. >>>Handelsblatt.com

- INTERNATIONAL -

Levi's lässt Jeans online personalisieren: Die Jeans-Marke lanciert auf ihrer Website ein neues Feature, das es den Käufern ermöglicht, mithilfe einer Laserveredelungstechnologie aus einer Blue Jeans oder einem Stück Stoff als Ausgangspunkt ihre eigenen Produkte zu entwerfen. Die Käufer können dann die Farbgestaltung und den Grad des Used-Looks der Jeans selbst bestimmen. >>>Fashion United

Nach Siroop-Aus macht Coop Microspot zum Online-Kaufhaus: Der Elektronikhändler Microspot wird zum digitalen Warenhaus. CEO Pierre Wenger erklärt, wie er neben Digitec Galaxus bestehen will. >>>Bilanz.ch

eBay plant feste Gebühren für "eBay Managed Payments": In den USA zeichnet sich ab, wie teuer "eBay Managed Payments" tatsächlich für die Händler werden wird. Denn nach einer ersten Einführungsphase will der Online-Marktplatz eine neue Fixgebühr pro Zahlung berechnen. Zusätzlich zu den 2,75 Prozent Provision auf den Kaufbetrag sollen dann pro Transaktion 0.25 US-Cent als Fixgebühr anfallen. >>>AllAboutPayment.de

Klarna eröffnet in London einen Pop-Up-Store: Der Payment-Provider Klarna eröffnet vom 5. bis 12. Juni im Londoner Covent Garden einen Pop-Up-Store, in dem vor allem Online-Pure-Player wie Asos, Beauty Bay, Cambridge Satchel Company, Finery, Schuh und Swoon ihre Produkte präsentieren. >>>AllAboutPayment.de

- BACKGROUND -

Amazon - das Budget entscheidet über die Platzierung: Bei Amazon gibt es fast keine Kategorie mehr, wo "above the fold" noch organische Ergebnisse angezeigt werden. Das sind alles bezahlte Formate, weiß Amazon-Berater Frank Jordan. Am besten funktionieren seiner Erfahrung nach "Sponsored Products". >>>Absatzwirtschaft.de

Ruf nach Plattform-Haftung verhallt: Rossmann, dm und Douglas forderten 2018 mehr Produktsicherheit auf Plattformen. Der Vorstoß hat bis heute keine Folgen. Einzig die Wettbewerbszentrale nimmt sich des Themas an. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

Fünf Dinge, die Online-Händler niemals tun sollten: Versteckte Kontaktmöglichkeiten, verschachtelte Seite, vergeblicher Content: Beliebte Fehler gibt es im E-Commerce zuhauf. Die folgenden fünf Fehler sollten Online-Händler definitiv vermeiden. >>>ibusiness.de

Das Geschäft mit den Online-Bewertungen: Im Internet winkt die große Vielfalt, doch welches Produkt ist am Ende das beste? Die Bewertung anderer nutzen viele Verbraucher hier als Orientierung. Doch beim Lesen ist stets Skepsis angebracht. >>>Internetworld.de

- ZAHL DES TAGES -

Jeder vierte Verbraucher in Deutschland hat einer Studie von Oliver Wyman zufolge bereits mit seinem Handy bezahlt. Bei den 18 bis 29 Jährigen waren es sogar 38 Prozent der Befragten. Dabei greifen die Nutzer mobiler Bezahlmethoden vor allem auf bankübergreifende Anbieter wie etwa Paypal, Payback Pay, Google Pay und Apple Pay zurück. >>>AllAboutPayment.de

- GEHÖRT -

"Nischenbereiche wie Pokerplatten, Wasserpfeifen oder Modellbauautos, in denen man früher gegoogelt hat, sind mittlerweile zu Amazon gewandert. So halte ich Bootstrapping heute für sehr schwierig, wenn man keine Produkte selber herstellt."

About-You-Mitgründer Tarek Müller hält es heute selbst in Nischen nicht mehr für machbar, ohne Kapital E-Commerce-Aktivitäten aufzusetzen. >>>Kassenzone.de

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