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Amazon 29.10.2015
Amazon 29.10.2015

E-Commerce-Trends 29.10.2015 Hello Fresh: Schon Ende November an die Börse?

Hello Fresh will möglichst noch in diesem Jahr an die Börse, Amazon entwickelt eine eigene Modemarke und Zalando macht doppelt soviel Umsatz wie der zweitgrößte deutsche Online-Modehändler.

- NEWS -

Jetzt also doch: Der Kochboxen-Versender Hello Fresh hat seinen Börsengang offiziell angekündigt. Die Erstnotiz wird wohl Ende November stattfinden. Die Rocket-Tochter könnte mit dem IPO zwischen 300 und 500 Millionen Euro einnehmen, schätzen Branchenexperten. Bei der letzten Finanzierungsrunde war Hello Fresh mit 2,6 Milliarden Euro bewertet worden (zum Vergleich: genauso viel ist die viertgrößte Container-Reederei Hapag-Lloyd wert). >>>Manager Magazin

Zalando hat sich eine neue Bildmarke schützen lassen. Das stilisierte "f" könnte das Logo für das Projekt "Fleek" werden; die Wortmarke hatte sich Zalando bereits im August gesichert. Was hinter dem Projekt steckt, ist noch unbekannt. >>>Exciting Commerce

Media-Saturn will seine Märkte digital aufrüsten. Ab Dezember locken die Saturn-Märkte in Ingolstadt und am Berliner Alexanderplatz mit Virtual Reality-Brillen, mit denen ausgewählte Weißware-Geräte förmlich zum Leben erwachen. Roboter begrüßen die Kunden am Eingang und sollen im Geschäft Fragen beantworten. Wenn das beim Kunden ankommt, soll das Konzept auf andere Sortimentsbereiche und weitere Märkte ausgeweitet werden. >>>neuhandeln

Autoreifenonline.de, ein B2B-Ableger des europaweit tätigen Reifenhändlers Delticom, hat seinen Shop überarbeitet. Die Artikelsuche wurde optimiert und erweitert, außerdem können Produkte jetzt auch über Artikelnummer, Hersteller-ID, EAN und Matchcode gesucht werden. Für November und Dezember hat der Shop eine Händler-Aktion angekündigt. >>>Finanzen.net

Hugendubel hat sein Online-Marketing-Team verstärkt: Fabian Zamzow soll ab sofort als Leiter Marketing Digital die beiden Online-Shops Hugendubel.de und eBook.de vermarkten. Zamzow kommt von der Buchhandelskette Thalia, wo er das Online-Marketing verantwortet hat. >>>neuhandeln

Ernsting's Family hat beim Hausbesuch von etailment im Hauptsitz in Coesfeld-Lette mit ein paar interessanten Zahlen herausgerückt: So holen 8 von 10 Online-Kunden des Multichannel-Händlers ihre Ware in der Filiale ab; 30 Prozent von ihnen kaufen dann zusätzlich ein. Aktuell macht das Online-Geschäft einen Umsatzanteil von rund 4,5 Prozent aus - bei zweistelligem Wachstum. Insgesamt setzt die Mode-Kette brutto knapp eine Milliarde Euro im Jahr um. >>>etailment

Der Wäsche-Online-Shop Enamora bringt eine eigene Dessous-Kollektion auf den Markt. Die Wäsche wird in Italien designt, ein BH soll zwischen 50 und 80 Euro kosten. Enamora hat in die Entwicklung der Eigenmarke einen sechsstelligen Betrag investiert. Die Kollektion wird zum Start exklusiv auf enamora.de vertrieben. >>>Textilwirtschaft

Procato, ein neuer Marktplatz für Handwerksbedarf, will kleineren Ladengeschäften ermöglichen, im E-Commerce mitzuspielen. Seit September läuft die Vermarktung, um höhere Reichweiten zu generieren und mehr Partner zu gewinnen. >>>Internetworld

- INTERNATIONAL -

Amazon Fashion will eine eigene Mode-Marke herausbringen. Das hat Vizepräsident Jeff Yurcisin auf einer Konferenz bestätigt. Bereits im Februar gab es erste Gerüchte über eine hauseigene Mode-Marke von Amazon. >>>Amazon Watchblog

Ebay.com testet mal wieder Produktrezensionen, hat Marion von Kuczkowski beobachtet. Anscheinend können, im Gegensatz zu Amazon, nur Käufer Rezensionen abgeben. Noch laufen die Tests aber im Hintergrund ab. >>>Take me to Auction

Marks & Spencer hat nach einem schweren Datenleck seine Website offline genommen. Zwei Stunden lang konnten rund 800 Kunden aufgrund des Fehlers die persönlichen Daten anderer Nutzer einsehen, wenn sie sich in ihre Accounts einloggten. Laut dem britischen Mode-Händler handelt es sich um ein technisches Problem, nicht um einen Hackerangriff. >>>The Guardian

- BACKGROUND -

Pricing: Die EU will die Preisgestaltung in Online-Shops europaweit vereinheitlichen. Verbraucher sollen grenzüberschreitend die gleichen Einkaufsbedingungen und Lieferkonditionen erhalten, so ein Papier zur Binnenmarktstrategie der EU-Kommission. Ausnahmen dürfe es nur bei "objektiven Gründen" wie etwa unterschiedlichen Mehrwertsteuersätzen oder Lieferkosten geben. Online-Händler müssen dann ihren deutschen und ausländischen Kunden die gleichen Preise für dasselbe Produkt anbieten. >>>Spiegel Online

Online-Modemarkt: Zalando ist der größte deutsche Online-Modehändler und erwirtschaftet doppelt soviel Umsatz wie die aktuelle Nummer 2, Bonprix. Das zeigt eine Sonderauswertung der EHI-Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2015". Innerhalb der Top20 konnte sich Peter Hahn am meisten verbessern, der Händler schob sich um neun Ränge auf Platz 16 nach vorne. >>>Textilwirtschaft

- ZAHL DES TAGES -

Rund 60 Prozent aller B2C-Online-Bestellungen in den USA werden versandkostenfrei verschickt, so eine Schätzung von Razorfish. Ähnlich wie hierzulande ist den Kunden eine kostenlose Lieferung deutlich wichtiger als eine besonders schnelle Zustellung. >>>Mobile Commerce Daily

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