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E-Commerce-Trends 10.04.19 H&M führt Mindestbestellwert für Gratislieferungen ein

Shutterstock / Vasin Lee
Shutterstock / Vasin Lee

Auch H&M muss in Sachen Gratisversand neu kalkulieren, Expedia lässt erst reisen und später bezahlen, Booking.com gewährt Prime-Mitgliedern Vorteile, Walmart kämpft mit Robotern gegen Amazon und Apple erschwert Händlern den Verkauf auf Amazon.

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- NEWS -

H&M führt Mindestbestellwert für Gratislieferungen ein: Und wieder ein Modehändler, der in Sachen Gratisversand zurückrudert. Wer eine Kundenkarte von H&M hat, kann künftig nicht mehr generell versandkostenfrei bestellen, sondern erst bei einem Mindestbestellwert von 25 Euro. So soll die Profitabilität gesteigert werden. >>>Reuters.com

Expedia lässt erst reisen und später bezahlen: Die Expedia Group, Betreiber von weltweit führenden Reiseplattformen wie Hotels.com, Expedia.de und Ebookers.com, bietet Kunden in Deutschland und Skandinavien neue Payment-Optionen bei der Reisebuchung. Durch eine Kooperation mit dem Payment-Anbieter Klarna müssen Reisende bei der Planung des nächsten Urlaubs nicht mehr den kompletten Betrag im Voraus begleichen, sondern können die finanzielle Belastung individuell und zeitlich verteilen. >>>AllAboutPayment.de

Booking.com kooperiert mit Amazon Prime: Prime-Kunden bekommen bei der Buchungsplattform künftig Sonderkonditionen. Sie erhalten sofortigen Genius-Status und bekommen als Exklusiv-Goodie auf jede Buchung zehn Prozent des Preises als Guthaben für die nächste Buchung gutgeschrieben. >>>Stadt-Bremerhaven.de

- INTERNATIONAL -

LeShop wird Teil von "Migros Food Online": Mit MFO will die Migros den Online-Supermarkt für Kunden quasi neu erfinden. Dazu wird LeShop per nächstem Jahr vom Handels- ins Marketing-Departement der Migros wechseln. Geleitet werden soll MFO vom heutigen LeShop-CEO Urs Schumacher, der "Migros Food Online" als die spannendste Initiative im Online-Lebensmittelhandel der Schweiz sieht. >>>Carpathia-Blog

Vestiaire Collective will nach Asien und in die USA: Die Pariser Second-Hand-Modeplattform will expandieren. Dafür holte sich das Unternehmen Anfang des Jahres den ehemaligen Lazada-Group-Chef Maximilian Bittner ins Haus. >>>Handelsblatt.com

Walmart kämpft mit Robotern gegen Amazon: In den Walmart-Filialen kommen künftig 4.000 Roboter zum Einsatz, die stupide Arbeiten übernehmen und zum Beispiel den Boden wischen oder Inventur machen. So sollen die menschlichen Verkäufer auf der Fläche mehr Zeit haben, die Kunden gut zu bedienen. >>>Engadget

H&M setzt auf Second Hand: Kunden können bald über die H&M-Tochtermarke & Other Stories gebrauchte Kleidungsstücke der Kollektionen kaufen, und zwar über einen Link zu einem Second Hand-Anbieter über den & Other Stories Onlineshop. Ein Pilotprojekt soll bald in Schweden gestartet und dann auf andere Märkte und Marken ausgeweitet werden. >>>Fashion United

- BACKGROUND -

Wie Apple Händlern den Verkauf auf Amazon erschwert: Bis Ende 2018 durfte Amazon selbst kein offizieller Händler für Apple-Produkte sein. Dies änderte sich Ende November 2018 – jedoch zum Nachteil kleiner Händler. Um neben Amazon selbst als autorisierter Wiederverkäufer auf deren Verkaufsplattform "Marketplace" Apple-Produkte verkaufen zu können, müssen sich Anbieter seit dem 4. Januar 2019 bei Apple darauf bewerben. Dies gestaltet sich jedoch schwierig. Ein Fall für das Kartellamt? >>>LHR-Law.de

Wie Bünting und Zalando ihre interne Logistik organisieren: Lebensmittel und Mode: etailment hat nachgefragt, worauf es bei der Intralogistik bei dem Filial- und Onlinehändler Bünting und dem Modeversender Zalando ankommt. >>>Etailment

Warum Händler von Instagrams Shoppable Posts profitieren: Dank Instagrams neuer Shoppable Posts ist Social Commerce in aller Munde. Wie Händler und Brands davon profitieren können, erklärt Marcel Hollerbach, CMO von Productsup. >>>Internetworld.de

Google-Mutterkonzern liefert erstmals per Drohne Waren aus: Gerade in ländlichen oder dünn besiedelten Gebieten könnten Drohnen zu einer effizienteren Alternative zum Zustellfahrzeug aufsteigen. In Australien liefert Google-Mutter Alphabet nun regulär Waren per Drohne aus. >>>Wiwo.de

- ZAHL DES TAGES -

46 Prozent der unter 30-jährigen Deutschen haben Mobile Payment bereits genutzt oder tun dies gar häufig oder regelmäßig. Der Anteil der Mobil-Bezahler quer durch alle Altersgruppen liegt aktuell bei 25 Prozent. In fünf Jahren wollen bereits 57 Prozent der Deutschen Zahlungen mobil abwickeln. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC. >>>AllAboutPayment.de

- GEHÖRT -

"Das Ende des Online-Shoppings ist der Beginn einer neuen Ära, einer neuen Wirtschaft des vernetzten Einkaufens. Voice Commerce und Chatbots sind auf dem Vormarsch, Automatisierung und Roboter revolutionieren die Lagerhallen, während die Marktmacht globaler Tech-Konzerne unaufhörlich wächst."

Wijnand Jongen, Vorsitzender des Europäischen Kommittees für E-Commerce und CEO des niederländischen Verhandhandelsverbands Thuiswinkel.org, prognostiziert das Ende des Online-Shoppings, weil Konsumenten künftig immer stärker vernetzt einkaufen. Es zeichne sich klar ein neues Wirtschaftsparadigma ab – eine Form des Handels, die Online und Offline zusammenführe: der "Onlife"-Handel. >>>Leadersnet.at

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