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E-Commerce-Trends 23.09.2016 Google investiert in Airbnb

Airbnb hat von Google und anderen Investoren 850 Millionen US-Dollar eingesammelt und DHL transportiert wegen Brandgefahr keine Galaxy-Note -7-Geräte von Samsung.

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- NEWS -

Mitarbeiter von DHL dürfen die brandgefährlichen Galaxy-Note -7-Geräte von Samsung weder entgegennehmen noch transportieren – so eine interne Anweisung des Versanddienstleisters. Der Gesetzgeber schreibt für den Transport von defekten Lithium-Ionen-Akkus speziell gesicherte Behältnisse vor. Samsung hatte seinen Kunden für die Rückrufaktion aber nur einfache Pappkartons ohne Füllmaterial zur Verfügung gestellt. >>> Heise.de 

Rocket Internet hat im ersten Halbjahr 2016 eine halbe Milliarde Euro Verlust gemacht. Das liegt in erster Linie daran, dass der Wert einer seiner Beteiligungen, der Global Fashion Group, bei der letzten Finanzierungsrunde von drei Milliarden auf eine Milliarde nach unten korrigiert werden musste. Auch beim Möbelhändler Home24 kam es zu einer Wertberichtigung um fast die Hälfte. Der Kochboxenversender Hello Fresh dagegen konnte seine bisherige Bewertung von 2,6 Milliarden Euro halten. >>> Handelsblatt 

Obwohl im Endeffekt kein Investment zustande kam, hat sich für Sugar Shape der Auftritt in der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ gelohnt. Eine halbe Million Besucher kamen auf die Website des Unterwäsche-Startups. In der Sendung stellten die Gründerinnen ihre VIB Box vor, ein Curated Shopping-Angebot für Dessous und Bademode. In den ersten 24 Stunden nach TV-Ausstrahlung verkaufte die Firma 16.000 Boxen. Für den ganzen September hatte Sugar Shape mit 3.000 verkauften Boxen gerechnet. >>> Deutsche Startups 

Der Bequemschuh-Hersteller Joya bindet in seinem Onlineshop auch die Fachhändler mit ein. Auf der Website empfiehlt er lokale Joya-Fachhändler. Kunden können ihre Online-Bestellungen auf Wunsch auch im dort abholen. >>> Schuhkurier.de   

- INTERNATIONAL -

Airbnb hat sich in einer neuen Finanzierungsrunde bis zu 850 Millionen US-Dollar frisches Kapital gesichert. Die Riege der Geldgeber wird angeführt von Google Capital und Technology Crossover Ventures (TCV). Die neuerliche Geldspritze hebt die Unternehmensbewertung des Zimmervermittlungsportals auf 30 Milliarden US-Dollar. Ein Börsengang ist dennoch weiter nicht in Sicht. >>> CNBC 

Amazon.com bietet für die Nutzer des Cloud-Services „Amazon Drive“ einen neuen Service zum Ausdrucken von Fotos und Fotobüchern an. Die Preise bei „Amazon Print“ sind deutlich günstiger als zum Beispiel beim Wettbewerber Shutterfly. Dessen Aktienkurs sank nach dem Launch von „Amazon Print“ um 12 Prozent. >>> Tech Crunch 

Bei Uber (I) können Kunden jetzt auch Fahrten bis zu 30 Tage im Voraus buchen. In New York wird der neue Service bereits angeboten, Seattle, London und weitere britische Städte sollen folgen. >>> Engadget 

In China hat Uber (II) angeblich Probleme mit sogenannten „Geisterfahrern“. Die haben eine ungewöhnliche Form der Abzocke entwickelt: Sie nehmen einen Auftrag an und posten dem Kunden dann ein abschreckendes Bild von sich. Wenn der Kunde die Fahrt daraufhin storniert, streichen sie die Stornogebühr ein. >>> CNET 

Während andere Beauty-Marken bei ihren Apps auf Augmented Reality und ähnliche technische Features setzen, geht MAC Cosmetics einen anderen Weg. Das Unternehmen nutzt die App in erster Linie zur Kundenbindung. Nutzerinnen bekommen zum Beispiel exklusive Sonderangebote oder den Weg zur nächsten Drogerie angezeigt. >>> Mobile Commerce Daily 

Der Schweizer Einzelhändler Volg  hatte 2015 damit begonnen, Waren aus seinen Dorfläden auch online anzubieten. In 34 Deutschschweizer Gemeinden können sich Kunden ihre Bestellungen per Post nach Hause liefern lassen. Ab einem Warenwert von 100 Franken entfallen die Liefergebühren von 10 Franken. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht. Jetzt will Volg sein Angebot auf alle 570 Dorfläden ausweiten.  >>>Handelszeitung.ch                     

- BACKGROUND -

Preisangaben: Viele Onlinehändler stellen bei reduzierten Produkten den „bisherigen Preis“ und den „aktuellen Preis“ gegenüber. Doch wie lange darf mit dem „bisherigen Preis“ geworben werden? Nach einen Urteil des Landgerichts Bochum sind drei Monate für einen reduzierten Fahrradhelm schon zu lang. Prinzipiell kommt es bei der Frist aber auf den Einzelfall an. >>> Internetworld.de 

Datenschutz: Seit Mai dieses Jahres ist die Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Doch für 44 Prozent aller Unternehmen in Deutschland ist die Verordnung kein Thema, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergab.  >>> Internetworld.de 

E-Commerce-Trends: Welche Entwicklungen sollten Onlinehändler im Auge behalten. One to One hat sich bei den Ausstellern der Neocom umgehört. >>> One to One 

Glühlampenverbot: Zum 1. September ist die bisher letzte Stufe des Glühlampenverbotes in Kraft getreten. Betroffen sind Lampen mit bestimmten Energieeffizienz-Klassen sowie Lampen mit einem hohen Quecksilbergehalt. Der Bundesgerichtshof hat das Verkaufsverbot jetzt in einem aktuellen Urteil bestätigt. >>> Shopbetreiber Blog 

E-Zigaretten: Onlinehändler, die E-Zigaretten, Liquids und ähnliche Produkte anbieten, sollten den Verkauf auf Deutschland beschränken. In Österreich zum Beispiel ist der Versandhandel mit Tabakwaren komplett verboten – und das gilt auch für deutsche Händler, die ihre Ware nach Österreich importieren wollen. >>> Shopbetreiber Blog                

- ZAHL DES TAGES -

52 Prozent der deutschen Verbraucher könnten sich vorstellen, Virtual Reality zum Einkaufen zu benutzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Ipsos. Nicht überraschend: Vor allem Millenials sind mit 56 Prozent sehr an VR interessiert. Befragt wurden rund 1.500 Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren. >>> Onlinehändler News  

- GEHÖRT –

„Insgesamt kann man im Internet eine starke Steigerung der Relevanz des Themas Food feststellen. Es ist nach Sex/Love, Technik und Fashion bereits das vierte große Thema, über das ,gesprochen‘ wird. Und es schickt sich an, Fashion zu überholen.“

Für BEVH-Sprecher Max Thinius ist der Online-Lebensmittelhandel das nächste große Thema nach dem Modehandel. >>> DVZ 

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