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E-Commerce-Trends 25.07.18 EU straft Elektronikmarken wegen Preisabsprachen ab

Shutterstock / Vasin Lee
Shutterstock / Vasin Lee

Vier Elektronikmarken wurden illegale Preisabsprachen im Online-Handel zum Verhängnis, Amazon wächst am stärksten bei E-Food, Händler und Kunden ziehen gemischte Prime-Day-Bilanz und Target optimiert seine Filialen für Click & Collect-Kunden.

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- NEWS -

Händler und Kunden ziehen gemischte Prime-Day-Bilanz: Deutsche Amazon-Händler ziehen in den einschlägigen Facebook-Gruppen unterschiedliche Fazits zum Amazon-Prime-Day. Manche profitierten überhaupt nicht, anderen weniger als im Vorjahr. Auch die Endverbraucher äußerten sich in sozialen Medien teilweise enttäuscht - über die Angebote, aber auch über die Usability. >>>Shopanbieter.de

Book a Tiger benennt sich um: Die Putzkraft-Vermittlungsfirma Book A Tiger hat sich neu erfunden. Die Berliner haben nicht nur ihren Fokus auf das B2B-Bereich geändert, passend dazu gab es mit „Tiger Facility Services“ auch einen neuen Namen für das StartUp. >>>Onlinehaendler-News.de

Brands4Friends enttäuscht mit "Best Friends": Kundenprogramme sind für deutsche Händler offenbar eine echte Herausforderung. Nach Otto enttäuscht jetzt auch der Shopping-Club Brands4Friends mit seinem Programm. Stephan Randler von Neuhandeln.de hat es sich genauer angesehen. >>>Neuhandeln.de

Let's Yalla rechnet für 2019 mit 500.000 Nutzern: In der App Let's Yalla werden jeden Abend um 20 Uhr Restplätze für Flüge inseriert, die am nächsten Tag starten. Sechs deutsche Flughäfen und zwei Fluggesellschaften machen bereits mit. >>>Business Insider

Witt setzt auf Apps: Die Witt-Gruppe will ihre Prozesse auf mobiles Shopping per Smartphone und Tablet ausrichten. Die ersten Apps für die Zielgruppe 50+ sind seit kurzem auf dem deutschen, niederländischen und russischen Markt erhältlich. Künftig will Witt darüber über den Versand der Ware informieren, Artikelnummern scannen lassen und mit Blitz-Angeboten zur Nutzung motivieren. >>>IT Zoom

Wundercurves krempelt den Markt für große Größen um: In Deutschland zählt jede zweite Frau zur Plus-Size-Zielgruppe, die Kleidergröße 44 und darüber trägt. Dennoch liegt der Umsatz dieser Kundengruppe nur bei 15 bis 25 Prozent. Jetzt will Wundercurves den Markt aufrollen und mit einem Affiliate-Programm und WKZs Geld verdienen. >>>Location Insider

Bad Honnef will mit E-Bikes liefern: Die Stadt Bad Honnef testet spezielle E-Bikes - mit ihnen könnte künftig das Angebot aus dem Bad Honnefer Kiezkaufhaus im Internet an die Kunden in der Stadt geliefert werden. >>>General-Anzeiger-Bonn.de

- INTERNATIONAL -

Amazon wächst bei Lebensmitteln um 40 Prozent: Lebensmittel sind die wachstumsstärkste Kategorie im US-Sortiment von Amazon. Das will der Fachdienst eMarketer herausgefunden haben. Durch den Kauf von Whole Foods wird Amazon 2018 auf 31,8 Prozent Marktanteil am Online-Lebensmittelhandel kommen. >>>wuv.de

ebay will Apple Pay integrieren: Nach der Trennung von PayPal wird der Online-Marktplatz künftig auch Zahlungen über Apple Pay akzeptieren. Erste Tests sollen in den USA im Herbst starten - allerdings nur mit einer begrenzten Auswahl an Händlern und Käufern. Im Laufe des kommenden Jahres soll die Verfügbarkeit dann ausgebaut werden, aber erst 2021 flächendeckend verfügbar sein. >>>Tamebay

Target optimiert Läden für Click & Collect-Kunden: Die US-Warenhauskette baut bis 2020 rund 1.000 ihrer 1.835 Filialen um. Ziel ist es, Kunden, die online kaufen und ihre Ware dann im Laden abholen, noch schnell zu Schnäppchenkäufen zu verführen. >>>Bendbulletin.com

Rakuten macht die Logistik selbst: Der japanische E-Commerce-Riese will sein eigenes Logistiknetzwerk aufbauen und so trotz steigender Kosten und Mitarbeitermangel die Zustellungen optimieren. >>>CEP Research (für Abonnenten)

Net-a-Porter baut sein Hochzeitssortiment aus: Der Luxusmodeversender erweitert sein Angebot an Brautkleidern. Neu im Sortiment finden sich Kleider der Marken Danielle Frankel, Alexis Mabille und Galvan. Das Unternehmen verkauft seit 2010 Brautkleider, gab aber in diesem Jahr erstmals so richtig Gas und führt nun 105 Modelle online. >>>Glossy.co

Wie ein Prime-Air-Flugzeug beladen wird: Mit der eigenen Flugzeugflotte will Amazon den Versand seiner Waren beschleunigen. Rund 60.000 Pakete für Prime-Kunden kommen in jedes der 26 Flugzeuge in der Flotte unter – wie die Flieger beladen werden und welcher logistischer Aufwand dahinter steckt, hat Amazon nun in einem Video gezeigt. >>>Amazon Watchblog

- BACKGROUND -

EU straft Elektronikmarken wegen illegaler Preisabsprachen ab: Die EU hat Geldbußen gegen vier Hersteller von Elektronikgeräten verhängt, weil sie ihre Online-Einzelhändler zu Fest- oder Mindestpreisen gezwungen haben. Gegen die vier Firmen Asus, Denon & Marantz, Philips und Pioneer sei eine Buße von insgesamt über 111 Millionen Euro verhängt worden. Zudem können betroffene Kunden Schadensersatzansprüche geltend machen. >>>Focus.de

So lassen sich Abmahnungen vermeiden: Immer mehr Onlinehändler bekommen immer mehr Abmahnungen. Grundsätzlich ist das System ja nicht falsch, weil es fairen Wettbewerb sichern soll. Doch treibt es absurde Blüten und hilft auch Geschäftemachern. Wer diesen Ärger vermeiden will, muss pingelig sein bei der Websitegestaltung. Etailment zeigt, worauf es ankommt. >>>Etailment.de

B2B wird digital: Rund drei Viertel der B2B-Unternehmen in Deutschland erwirtschaften bereits Online-Umsätze, zeigt eine Studie von Ibi Research. Viel ist es allerdings nicht: Ein Viertel der Umfrageteilnehmer erzielt weniger als fünf Prozent des Gesamtumsatzes online. >>>Marketing-Boerse

Die Werbespendings der Online-Händler: Wer im Onlinehandel Kunden erreichen will, muss werben, dass es kracht. Die Analysten von Nielsen haben ermittelt, wer im ersten Halbjahr 2018 wie viel für Werbung ausgegeben hat. Dabei zeigt sich unter anderem: Amazon klotzt und eBay kleckert. >>>Etailment.de

- ZAHL DES TAGES -

Zehn Milliarden Fahrten haben die Fahrer von Uber seit dem Markteintritt des Taxischrecks inzwischen weltweit abgewickelt, lässt das Unternehmen wissen. Damit hat sich das Volumen innerhalb von gut einem Jahr verdoppelt. >>>Engadget

- GEHÖRT -

"Die Kunden, die sich an Prime und Amazon gewöhnen, sind so loyal, dass sie bei Störungen einfach solange wiederkommen, bis die Störung behoben ist. Das sind genau die Kunden, die Amazon haben will."

t3n-Autor Jochen Fuchs erklärt, warum es Amazon beim Prime Day nicht um Umsatz, sondern um mehr Prime-Kunden geht. >>>t3n.de

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