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E-Commerce-Trends 10.06.14

Escada baut internationalen E-Commerce aus

Escada will durch internationalen Online-Handel weiter wachsen. In China kosten englischsprachige E-Commerce-Experten 300.000 US-Dollar und mehr und Amazon macht PayPal Konkurrenz.

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- NEWS -

Escada will bis Ende des Jahres in 20 europäischen Märkten einen eigenen Webshop betreiben. Den ersten in Deutschland launchte die Luxusmodemarke erst im März 2013, danach folgten neun weitere in Europa und einer in den USA. Russland soll 2015 erschlossen werden, China und andere asiatische Länder sollen folgen. In diesem Monat launchte Escada zudem ein Online-Magazin, das Stars zeigt, die Escada-Mode tragen, und darüber hinaus über Store-Eröffnungen und andere Unternehmens-News informiert. >>>Internet Retailer

Collins hat in dieser Woche seine Eigenmarke Edited in den Verkauf gebracht. Die Mode wird von der ehemaligen Zalando-Chefdesignerin Clarissa Labin entworfen. Bis Herbst soll die Kollektion, die preislich auf H&M-Niveau liegt, von aktuell 40 auf 100 Styles erweitert werden. >>>Exciting Commerce

Bei Sport Scheck nimmt Geschäftsführer Jürgen Habermann seinen Hut. Er will sich neuen Herausforderungen innerhalb oder außerhalb der Otto Group stellen. >>>Textilwirtschaft.de

Wundercar wurde von der Hamburger Wirtschaftsbehörde verboten, Touren über eine App zu vermitteln. Für die Vermittlung gewerblicher Fahrten fehle die Genehmigung. Wundercar indes sieht sich eher als Mitfahrzentrale, die Fahrten prinzipiell kostenlos oder gegen Bezahlung eines Trinkgeldes in beliebiger Höhe vermittelt. Daher will das Unternehmen weiter fahren, auch wenn im schlimmsten Fall eine Millionenstrafe droht. >>>manager-magazin.de

Der italienische Luxusmodeanbieter Emilio Pucci vertreibt seine Produkte jetzt auch über einen deutschen Webshop. Damit sollen auch Kunden in Österreich angesprochen werden. >>>Textilwirtschaft.de

Der niederländische Lieferservicevermittler Takeaway.com will nach der Übernahme seines deutschen Wettbewerbers Lieferando die Marke parallel zur eigenen deutschen Plattform Lieferservice.de erhalten. >>>Gründerszene.de

Fünf DDos-Erpresser haben vor dem Gießener Landgericht ihre Taten gestanden. Die 16 bis 21 Jahre alten Männer haben vor vier Jahren von 44 Online-Shops zwischen 50 und 250 Euro verlangt, um die Angriffe auszusetzen. Nur zehn Shops zahlten. Die Männer hatten sich in Internet-Foren kennengelernt und führten ihre Taten weniger aus Geldgier als aus Prestigegründen durch. Der Umsatzausfall soll bei mindestens 180.000 Euro liegen. >>>Golem.de

- INTERNATIONAL -

Amazon führt einen neuen Payment-Service ein. Damit können Startups und andere Anbieter von Abomodellen wiederkehrende Zahlungen abrechnen. Kunden nutzen dafür die bei Amazon hinterlegten Kreditkartendaten. >>>TechCrunch.com

Der US-Einzelhandelsriese Target will zusammen mit dem Startup Librify eine Online-Plattform zum Verkauf von E-Books starten. Für 8,99 US-Dollar Monatsgebühr sollen Kunden dann monatlich ein ausgewähltes, neues E-Book erhalten. Weitere Titel soll es rabattiert geben. >>>Buchreport.de

Wal-Mart führt sein Preisvergleichstool "Savings Catcher" nach dem erfolgreichen Test in sieben Pilotmärkten nun US-weit ein. Seit der Einführung vor wenigen Monaten wurden fast eine Million Gutschriften generiert. Über das Tool können Kunden die Preise ihrer Wal-Mart-Kassenzettel mit den beworbenen Preisen anderer Händler vergleichen. Ist die Konkurrenz günstiger, ersetzt Wal-Mart die Differenz. >>>Internet Retailer

Wie Net-a-Porter seinen Content versilbert, hat sich Neuhandeln.de im Geschäftsbericht des Schweizer Luxusgüterkonzerns Richemont angesehen. Freude bereiten den Briten unter anderem die steigenden Werbeeinnahmen bei "The Edit". >>>Neuhandeln.de

Das französische Modelabel Kenzo kombiniert auf einer Micro-Site Horoskope und Produktvorschläge. "Kenzodiac" soll Kunden immer wieder auf die Seite führen und vor allem jungen Frauen andere und unerwartete Inhalte liefern. Die Site ist auch mobil optimiert und lässt sich über soziale Netzwerke teilen. >>>Mobile Commerce Daily

Der Online-Elektronikhändler Newegg will bis Ende Juni Online-Shops in Indien, Irland, den Niederlanden, Neuseeland, Polen und Singapur eröffnen. Aktuell verkauft das Unternehmen in den USA, Kanada, Großbritannien und Australien. Das preisaggressive Unternehmen meldet für PCs ein Umsatzplus von 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und will in Zukunft verstärkt auf Gaming und E-Sports setzen. >>>CNet.com

Washio heißt ein Startup, das einmal mehr versucht, eine On-Demand-Wäscherei auf die Beine zu stellen, die die Wäsche zum Wunschtermin des Kunden abholt und wieder liefert. In einer ersten Finanzierungsrunde sicherte sich das Unternehmen jetzt 10,5 Millionen US-Dollar, unter anderem von Canaan Partners. Damit soll der Dienst in den großen US-Städten etabliert werden. >>>TechCrunch.com

- BACKGROUND -

Amazon-Strategie: Wie generiert man Aufmerksamkeit auf Amazon? Amazon Strategies hat ein paar Basics zusammengestellt. >>>Amazon Strategies

E-Commerce-Gehälter: Wollen Sie nach China expandieren und suchen einen erfahrenen E-Commerce-Manager vor Ort? Dann greifen Sie mal ganz tief in die Tasche: Zwischen 300.000 und 500.000 US-Dollar pro Jahr zahlen internationale Top-Brands nämlich inzwischen ihren E-Commerce-Leitern in China, sagt der Headhunter CTPartners. Das Problem der Marken sei vor allem, berufserfahrene Experten zu finden, die den Markt gut kennen und Englisch sprechen. Nur fünf Prozent der gut ausgebildeten Chinesen sprechen die Sprache gut. >>>Internet Retailer

Cyberattacken: Die englische Königin Queen Elizabeth II will lebenslange Haftstrafen für Hacker einführen, deren Attacken katastrophale Folgen haben. Experten kritisieren, derartige Attacken, von denen die Queen spreche, gebe es nur in Hollywood-Filmen. Sie sehen die bestehenden Gesetze für ausreichend an. >>>Golem.de

Online-Werbung: Die deutschen Online-Händler wollen sich mit steigenden Werbebudgets gegen die wachsende Konkurrenz im Web zur Wehr setzen, zeigt der aktuelle Konjunkturindex E-Kix des IFH Köln. In der Vergangenheit haben nur etwa ein Drittel der Befragten auf Werbung gesetzt. Heute glauben 40 Prozent nicht mehr, dass langfristige Erfolge ohne höhere Marketingbudgets möglich sind. Jeder zweite Händler glaubt, dass Werbung die Umsätze steigern wird. >>>Haufe.de

Retargeting: Die Nachfrage von Bestandskunden zu erhöhen, ist das wichtigste Ziel von Retargeting-Maßnahmen. Das ergab eine anonyme Umfrage unter 116 E-Commerce-Marketern in den USA und in Europa im April 2014, die der Real-Time-Advertising-Anbieter (RTA) myThings durchgeführt hat. Auf Platz zwei folgt die Neukundengewinnung, auf drei die Reaktivierung früherer Kunden. >>>Internetworld.de

E-Commerce-Zahlensammlung: Jeder fünfte Online-Käufer würde bei Amazon keine Luxusprodukte einkaufen, zeigt die Studie "The Future of Retail" von WalkerSands Communications. Lebensmittel würden 37 Prozent dort nicht bestellen. Die andere Seite der Medaille ist allerdings, dass 95 Prozent aller Online-Shopper im vergangenen Jahr bei Amazon orderten und vier von zehn jede Art von Produkt bei Amazon bestellen würden. >>>Get Elastic

- ZAHL DES TAGES -

Rund zwei Milliarden Euro sind die Anteile der Samwer-Brüder an Zalando und Rocket Internet nach Berechnungen der "Wirtschaftswoche" derzeit wert. Nach dem Börsengang hätten die Brüder den Sprung in die Liga der reichsten Deutschen geschafft. >>>Wiwo.de

- GEHÖRT -

"Wenn man eine Wahl gewinnen will, reicht es oft nicht, die Stammwähler zu überzeugen."

Daimler-Chef Dieter Zetsche erläuterte auf dem Autosalon in Genf sein neues Vertriebskonzept, bestehend aus Online-Shop, temporären Läden und Vorzeige-Filialen. >>>dw.de

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