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E-Commerce-Trends 10.02.2017 Emma: 15 Millionen Euro Umsatz mit Matratzen

Das Matratzen-Startup Emma erzielt einen Jahresumsatz  von 15 Millionen Euro, Lego präsentiert eine eigene Markenwelt auf eBay und Airbnb investiert angeblich in Luxusresorts.

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- NEWS -

Emma: Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Gesamtumsatz von rund 20 Millionen Euro - eine Steigerung von über 500 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 15 Millionen gingen allein auf das Konto des Matratzen-Startups Emma. Pro Woche verkaufte Emma bis zu 1.500 Matratzen. >>> Pressemitteilung / zur Website 

Lego: Der Spielzeughersteller ist jetzt mit einer eigenen Markenwelt auf eBay vertreten. In 21 Themenwelten können Kunden unter anderem Produktlinien wie LEGO Star Wars, LEGO Ninjago oder Lego Friends entdecken. Die Produkte können zum Teil auch per Click & Collect bei einem stationären Lego-Händler bestellt werden. >>> Pressemitteilung 

Shopkick, Shoplink: Trotz 2,8 Millionen Nutzern zog sich das US-Unternehmen aus Deutschland zurück. Dino Scheidt, ehemals Director Retail bei Shopkick, will das Konzept nun in Deutschland unter dem Namen Shoplink weiterführen. >>> deutsche startups 

Otto-Group: Der Digitalisierungsexperte Sebastian Klauke wird ab 1. Juli 2017 die neu geschaffene Position des Chief Digital Officers (CDO) beim dem Handels- und Dienstleistungskonzern übernehmen. Klauke soll die digitale Transformation der Otto Group vorantreiben. >>> Versandhausberater 

Jaano: Hamburgs Roller-Sharing-Dienst gibt auf, die 14 Vespas sollen verkauft werden. Erst im März 2015 hatten die Gründer Tino Hoffrichter und Jaan Hofmann das Unternehmen gestartet. Die Buchung und Aktivierung der Roller erfolgte über eine App. >>> NGIN Mobility 

- INTERNATIONAL -

Airbnb: Die Zimmervermittlung, bislang vor allem bekannt für günstige Privat-Unterkünfte, strebt offensichtlich nach Höherem. Gerüchten zufolge will das Unternehmen jetzt Luxus-Resorts im Wert von 200 Millionen US-Dollar erwerben. >>> Tech Crunch 

Uber Eats: Der Lieferdienst des Taxi-Schrecks Uber ist jetzt auch in Manchester unterwegs – nach London die zweite Stadt in Großbritannien. >>> Engadget 

Amazon (I): Ein Programmierer hat es geschafft, den Dash-Button von Amazon komplett umzufunktionieren. Jedes Mal, wenn User der Meinung sind, dass Donald Trump etwas Unsinniges geäußert hat, können sie den Knopf drücken und damit fünf US-Dollar an die Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) spenden. >>> Amazon Watchblog 

Amazon (II): In der Suchergebnisliste von Google tauchte am Mittwoch eine gefälschte Amazon-Anzeige auf, die jedoch täuschend echt aussah. Beim Anklicken wurden die User auf eine Fake-Support-Seite von Windows geleitet. Dort wurde ihnen weisgemacht, dass ihr Rechner mit Malware infiziert sei. Abhilfe sollte eine - ebenfalls betrügerische - Telefonnummer schaffen. >>> ZDNet 

Operator: Das US-amerikanische Startup verkauft modebewussten Chinesinnen Produkte per mobiler App und ist dabei offenbar ziemlich erfolgreich. Über die Shopping-App von Operator sind die chinesischen Nutzerinnen direkt mit "Experten" in den USA verbunden, die ihnen bestimmte Produkte empfehlen. Das Operator-Team kauft diese Produkte dann für die chinesischen Kundinnen und liefert die Einkäufe nach China. >>> German.China 

- BACKGROUND -

Google Ranking: Welche E-Commerce-Seiten liegen in den Google-Suchergebnissen vorn? Das hat der Software Anbieter Semrush anhand von organischem Traffic und AdWords-Ausgaben analysiert und die Ergebnisse in einer Infografik zusammengetragen. >>> Internetworld 

Werbung mit Auszeichnungen: Besondere Auszeichnungen können für Händler ein gutes Werbemittel sein, um Kunden anzulocken. Dass dabei aber auch rechtlich einiges schief gehen kann, zeigt ein Urteil des Landgerichts Kaiserslautern aus dem letzten Jahr. Der Rechtsanwalt Sören Siebert erklärt, worauf Händler achten müssen. >>> eRecht24 

SEO: Welches sind die wichtigsten Rankingfaktoren im E-Commerce? Searchmetrics hat eine Infografik mit den 10 wichtigsten Faktoren, die Shobetreiber kennen sollten, zusammengestellt. >>> Onlinemarketing.de 

Fulfillment by Amazon: Marketplace-Händler, die nicht über Amazons Logistikzentren in Polen oder Tschechien verschicken möchten, müssen eine Zusatzgebühr von 25 Cent bezahlen. Ab April steigt die Gebühr für Händler, die ausschließlich deutsche Standorte nutzen wollen, auf 50 Cent. Ein Verkauf über Polen und Tschechien hat für Händler aber einige Nachteile. >>> t3n 

Lieferdrohnen: Glaubt man dem Wirtschaftsanalytiker Gartner, wird es noch viele Jahre dauern, bis Lieferdrohnen planmäßig eingesetzt werden können. Und dann werden sie vermutlich nicht dazu benutzt, um Konsumenten mit Paketen zu beliefern. Viel wahrscheinlicher sei ein Einsatz zwischen Unternehmen oder innerhalb eines Unternehmens. >>> Tech Crunch 

- ZAHL DES TAGES -

45 Millionen Euro Schadensersatz will ein Franzose von Uber einklagen, weil der Fahrdienst-Vermittler seine Ehe ruiniert haben soll. Der Mann hatte sich angeblich auf dem iPhone seiner Frau kurz in die Uber-App eingeloggt – mit schwerwiegenden Folgen: Ab dem Zeitpunkt soll die Frau durch die Benachrichtigungen von Uber auf ihrem iPhone mitbekommen haben, wo sich ihr Gatte überall herumtrieb... >>> Roadshow 

- GEHÖRT -

„Aus unserer Sicht gehören Warenverfügbarkeit und attraktive Preise zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren beim Aufbau eines loyalen Kundenstamms. Vor allem der Punkt Verfügbarkeit ist bei Verbrauchsprodukten wie z. B. Hunde- und Katzenfutter, die regelmäßig benötig werden, entscheidend – bei Bestandslücken versorgt sich der Kunde bei einem anderen Anbieter und ist damit eventuell auch für zukünftige Einkäufe gefährdet.“

Andrea Skersies, CMO von Zooplus, erklärt, warum der Shop in der diesjährige ECC-Erfolgsfaktorenstudie so gut abgeschnitten hat. >>> Blog IFH ECC Köln 

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