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E-Commerce-Trends 10.04.15 Einstweilige Verfügung gegen Shopwings

Shopwings erhält wegen fehlender Produktinformationen eine einstweilige Verfügung, Otto.de stellt auf Responsive um, Chocri wird zum Ladenprodukt und Chanel testet den Online-Handel mit Net-a-Porter.

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- NEWS -

Gegen Shopwings hat der Feinkostversender Bavarian House eine einstweilige Verfügung eingeleitet. Die Rocket-Tochter darf dann keine Lebensmittel ohne die notwendigen Angaben nach der Lebensmittelinformationsverordnung mehr anbieten und in den Verkehr bringen. >>>Lebensmittel Praxis

Um der wachsenden Zahlen seiner mobilen Einkäufer gerecht zu werden, hat Otto seinen Webshop Otto.de auf Responsive Webdesign umgestellt. Kunden passt sich die Seite damit automatisch auf die passende Größe an, je nach dem ob sie per PC, Tablet oder Smartphone darauf zu greifen. Außerdem können Käufer den Merkzettel, den Warenkorb und das Kundenkonto nun geräteübergreifend nutzen, auch in den Otto-Apps für Andoid und iPhone. >>>Internetworld.de

MyToys hat in seiner Bilanz für das Geschäftsjahr 2013/14 einen Verlust von 16,4 Millionen Euro ausgewiesen. Der Nettoumsatz lag bei knapp über 295 Millionen Euro. Gegenüber Neuhandeln.de begründet der Spieleversender das Minus mit steigenden laufenden Kosten. Unter andere habe die Multi-Plattform einiges verschlungen, die Mytoys, Mirapodo und Ambellis vereint. Auch in Logistik wurde investiert. >>>Neuhandeln.de

Der Customized-Schokoladen-Hersteller Chocri tut es Mymüsli gleich und verkauft Schokolade ab sofort auch im Laden. In 300 Geschäften des Süßwaren-Fachhandels will sich das Online-Unternehmen bis Anfang 2016 platzieren. >>>Lebensmittelzeitung.net (für Abonnenten)

Bei Amazon lässt Verdi jetzt nach der „Nadelstich-Taktik“ streiken. In Bad Hersfeld gab es in der Donnerstags-Frühschicht einen spontanen Kurzstreik. Die Taktik sei für den Arbeitgeber weniger planbar, hofft Verdi. >>>Fashion United

Die Social-Shopping-Plattform Stylefruits hat die Download-Grenze von einer Million geknackt. Die Android-App ist seit Ende 2014 live, im März folgte die iOS-Version. >>>Internetworld.de

- INTERNATIONAL -

Amazon kämpft gegen falsche Produktbewertungen und hat in den USA den Betreiber von drei Websites angeklagt, der positive Produktrezensionen an Amazons Marktplatzpartner verkauft haben soll. >>>Spiegel.de

Die Supermarktkette Unimarkt stellt Lebensmittel ab sofort österreichweit zu. In Kooperation mit der Post AG sollen Online-Bestellungen innerhalb von 24 Stunden ausgeliefert werden. 5.500 Artikel aus allen Sortimentsbereichen stehen zur Verfügung - zum selben Preis wie in den Filialen. >>>Der Standard

Chanel hat vor kurzem angekündigt, einen eigenen Online-Shop zu eröffnen, eine erste Zehe in E-Commerce-Gewässer steckt das Luxusmodelabel jetzt über einen Shop auf Net-a-porter. Dort soll eine sechsteilige Schmuckkollektion unter dem Namen „Coco Crush“ verkauft werden. Die Preise rangieren von 1.970 Euro bis zu 20.580 Euro. >>>WWD.com

Das niederländische Startup Zazzy will seine Schmuck-Design-Plattform Ende April um einen Marktplatz für Ketten, Ringe, Armbänder und Ohrringe aus dem 3D-Drucker erweitern. Seit dem Launch 2013 haben rund 60.000 Nutzer mehr als 200.000 eigene Schmuckstücke entworfen. >>>Heise.de

Der chinesische E-Commerce-Riese JD.com hat die Modemarke Uniqlo für seine Logistik-Services gewinnen können. Es ist die erste internationale Marke, die diese Dienstleistung nutzt. Auch ein eigener Uniqlo-Flagshipstore soll auf JD.com vom Stapel gehen. >>>Internet Retailer

Modcloth testet ein Showroom-Konzept in Los Angeles. Drei Tage sollen in einem Pop-Up-Store Modcloth-Sortimente gezeigt werden, danach will der Online-Shop über neue Locations nachdenken. Die Response der Nutzer ist hoch: 5.000 Nutzer haben sich schon angemeldet, danach musste Modcloth die Reservationsmöglichkeit kappen. >>>WWD.com

- BACKGROUND -

Google-Update: Für den 21. April plant Google ein großes Update, das Websites ohne mobile Ansicht abstrafen will. Was das genau bedeutet, erklärt t3n.de. >>>t3n.de

Geo-Blocking: Die EU diskutiert, ob es innerhalb der EU per Gesetz verboten werden soll, dass Internet-Seiten oder -Inhalte in bestimmten Ländern nicht abrufbar sind. Für kleine und mittlere Online-Händler wäre das ein Fiasko. „Sie sind in der Praxis überfordert, wenn sie im gesamten europäischen Binnemarkt präsent sein sollen“, sagt Astrid Krone-Hagenah, Büroleiterin des HDE in Brüssel. Die Kenntnis und Anwendung von 28 verschiedenen Rechtssystemen in der EU sei für viele Unternehmen nicht zu leisten. >>>Fashion United

Dash-Button: Warum der Handel das Prinzip schnellstens kopieren sollte, ist bei Etailment nachzulesen. >>>Etailment.de

Multichannel: Deutschlands größte Handelsketten müssen sich in Sachen Multichannel-Strategie nicht vor dem Ausland verstecken. In Sachen Kanalverknüpfung sind viele vorbildlich, bei Mobile hapert es aber noch, zeigt eine Analyse des Local-Shopping-Portals Locafox. >>>Internetworld.de

E-Commerce-Ausbildung: Die International School of Management (ISM) hat einen neuen Bachelorstudiengang Online-Marketing & E-Commerce gestartet. In sechs Semestern lernen die Studenten, wie Onlineshops aufgebaut sind und Internet-Nutzer auf sie aufmerksam gemacht werden können. >>>Pressemitteilung

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