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E-Commerce-Trends 13.03.2017 Edeka Hessenring kooperiert mit Zooplus

Edeka Hessenring kooperiert mit Zooplus, Zalando lockt männliche Modemuffel, Amazon Prime Now kommt in den Browser, Bergfreunde zieht an Bergzeit vorbei und eBay nistet sich bei Google Home ein.

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- NEWS -

Zooplus: Edeka Hessenring steigt als Lieferant in den Online-Handel ein. Nach Informationen der „Lebensmittel Zeitung“ hat die Edeka-Regionalgesellschaft testweise damit begonnen, den Pure-Player Zooplus mit Lebensmitteln aus dem Trockensortiment zu beliefern. >>>Lebensmittelzeitung (für Abonnenten)

Zalando: Der Modeversender will es Männern einfacher machen, ihren eigenen Stil zusammen zu stellen und an Kleidungsstücke zu kommen, die sie mögen. Deshalb hat das Berliner Unternehmen die „Man Box“ entwickelt, trendige Kleidungsstücke in fünf Styles, die Shoppingmuffel bequem von zu Hause auswählen und sich zuschicken lassen können. >>>FashionUnited

Amazon.de: Amazon Prime Now gibt es ab sofort nicht nur als mobile App, sondern auch im Browser - wenn auch aktuell nur für Berliner und Münchner Prime-Mitglieder. Im Sortiment stehen neben Artikeln des täglichen Bedarfs, Elektronik, Spielwaren, Drogerieartikeln, Büchern und DVDs auch gekühlte und tiefgekühlte Lebensmittel sowie Getränke. >>>Pressemitteilung

Amazon.de: Bei dem E-Commerce-Riesen wurde am Samstag wieder gestreikt. 200 Beschäftigte sollen Angaben von Verdi zufolge in Leipzig ihre Arbeit niedergelegt, um ihrer Forderung nach einem Tarifvertrag Nachdruck zu verleihen. Verdi selbst verschiebt derweil leicht den Tenor der Kommunikation. Statt nur auf Gehalt wird jetzt der Fokus auch auf ständige Kontrollen und Druck auf die Beschäftigten gelegt. >>>Heise.de

Bergfreunde: Der Online-Shop für Outdoor-Ausrüstung hat seine Umsätze laut Handelsregister in drei Jahren mehr als verdoppelt und steht jetzt bei 33,4 Millionen Euro, hat ExcitingCommerce-Autor Jochen Krisch dem Handelsregister entnommen. Damit dürften sie auch den Konkurrenten Bergzeit hinter sich gelassen haben. >>>Exciting Commerce

Mycs: Der Berliner Versender maßgeschneiderter Möbel hat eine Finanzierungsrunde über zehn Millionen Euro abgeschlossen. Zu den Investoren zählen Founders Capital und das Beteiligungsunternehmen des Poco-Gründers Peter Pohlmann, Tripos. Auch die beiden Project-A-Partner Florian Heinemann und Uwe Horstmann sind mit von der Partie. >>>Gründerszene.de

Outfittery: Anna Alex bietet mit Outfittery kuratiertes Onlineshopping für modebewusste Männer, die keine Lust auf Einkaufen haben. Bei Etailment redet die Gründerin über Warenflut in den Modeläden, warum sie keine Rabatte gibt - und warum sie sich nicht als Mittelständler sieht. >>>Etailment.de

- INTERNATIONAL -

Net-a-Porter: Der Luxusmodeversender kommt in seiner Mission, digital-scheue Marken für den Online-Kanal zu gewinnen, voran. Der Juwelier Buccellati wird von 15. März an eine 22 Stücke seiner Kollektionen bei Net-a-Porter verkaufen. >>>WWD.com

Airbnb: Der Unterkünfte-Vermittler Airbnb hat eine neue Finanzierungsrunde in Höhe von einer Milliarde US-Dollar abgeschlossen, berichtet CNBC. Mit dem frischen Kapital wird das Start-up nun mit insgesamt 31 Milliarden US-Dollar bewertet. Der Vermittler von Ferienwohnungen soll laut Unternehmenskreisen seit dem zweiten Quartal 2016 profitabel sein. >>>Internetworld.de

eBay: Der Online-Marktplatz nistet sich auf Googles smartem Lautsprecher Google Home ein. Die App kann den Wert von Produkten schätzen – doch es gibt noch offene Fragen. >>>Onlinehaendler-News.de

Amazon: Nach Informationen des Branchendiensts Apotheke Adhoc arbeitet der US-Händler Amazon mit Hochdruck daran, einen Lieferdienst für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte aufzubauen. Demnach spreche Amazon derzeit sowohl mit Versandapotheken als auch mit Apotheken vor Ort. >>>Lebensmittel Praxis

- BACKGROUND -

VR Commerce: Das Shanghaier VR-Content-Studio Crow’s Nest will Marken in virtuellen Umgebungen kaufbar machen. Das Unternehmen arbeitet unter anderem für Thomas Cook. Zu den führenden Anbietern zählt Mitgründer und CEO Eloi Gerard Zanadu, aber auch Airbnb. Für Alibaba sieht er weniger gute Chancen. >>>eMarketer.com

Autokauf: Der Automobilvertrieb erfindet sich gerade neu: In den etablierten Märkten wird der Anteil der im Internet erworbenen Fahrzeuge bis 2025 auf 35 Millionen Neuwagen steigen. Eine aktuelle Befragung zeigt, dass die Kunden, demografisch und technologisch bedingt, immer digitalaffiner werden. >>>Absatzwirtschaft

China: Verlockung in Fernost: Immer mehr Händler haben chinesische Online-Marktplätze wie Alibabas Tmall oder den Rivalen JD.com als Verkaufskanal für sich entdeckt. Für deutsche Produkte soll es in China eine hohe Nachfrage geben.  >>>Internetworld.de

DIY: Der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) erwartet für die DIY-Branche bis 2020 einen E-Commerce-Umsatz von vier Milliarden Euro. Allerdings sollen sich die Wachstumsraten online abschwächen. >>>Onlinehaendler-News.de

Nadelöhr Logistik: Alle Jahre wieder muss der Online-Handel ob der wachsenden Bestellvolumina bangen, ob das Weihnachtsgeschäft gut geht und alle Pakete rechtzeitig ankommen. Was, wenn der nächste Winter nicht so mild wird und die Logistik kollabiert? Jochen Krisch und Marcel Weiß sprechen in den neuesten Exchanges über den logistischen Wildwuchs in Städten und Gemeinden und die Engpässe bei der (City-)Logistik, die dem Online-Handel über kurz oder lang das Genick brechen können. >>>ExcitingCommerce.de

Click & Collect: Rechnet sich Click & Collect überhaupt? Eine umfassende Analyse geht genau dieser Frage nach. >>>Fooddive.com

- ZAHL DES TAGES -

61 Prozent der deutschen Verbraucher haben in den vergangenen sechs Monaten Arzneimittel im Internet bestellt. Jeder fünfte Online-Käufer bestellt dabei auch rezeptpflichtige Medikamente bei zugelassenen Online-Apotheken, ergab eine aktuelle Verbraucherbefragung der Creditreform Boniversum GmbH zur Nutzung von Online-Apotheken und zum Kauf von frei verkäuflichen und rezeptpflichtigen Arzneimitteln. Befragt wurden über 1.000 Verbraucher im Alter zwischen 18 und 69 Jahren. >>>Markenartikel-Magazin.de

- GEHÖRT -

"Ich gehe daher auch mit den Diskutanten konform, dass es künftig möglicherweise wichtiger ist auf Trendentwicklungen und einzelne Branchen zu achten, denn auf die Gesamtzahl an sich. Dessen Ermittlung  scheint beinahe unmöglich.“

Shopanbieter.de-Autor Peter Höschl hat auf der „TrendArena“ der E-Commerce-Messe Internet World die Podiumsdiskussion „Weg mit dem Zahlensalat. E-Commerce braucht verlässliche Daten“ moderiert. Sein Fazit: Der Markt ist kaum zu vermessen, jetzt sollte man auf die Entwicklungswerte schauen. >>>Shopanbieter.de / Internetworld.de

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