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Die E-Commerce-Trends des Tages - 27.02.2012

Payback +++ Dress-for-less +++Europa Apotheek +++ Paypal +++ Groupon +++ Forrester Research +++

Payback kündigt individuelle Couponing-Angebote an

Der Bonusprogrammanbieter Payback will Mitte des Jahres einen Dienst starten, mit dem Partnerunternehmen ihren Kunden spontan Gutscheine auf das Handy spielen können. Erhielten bislang alle Nutzer der Payback-App die gleichen Coupons, soll es künftig möglich sein, auf Personen, Orte und Situationen bezogene Gutscheine auszuspielen. Darüber hinaus verkürze sich durch das neue Mobile Couponing der Vorlauf für Gutscheinaktionen auf zwei Stunden. "Weil keine Druckmaschinen mehr angeworfen werden, können Partnerunternehmen Gutscheine auf Kundengruppen von weniger als hundert Menschen zuschneiden", erklärte Payback-Gründer Alexander Rittweger gegenüber der "Wirtschaftswoche". Die Nutzer sollen allerdings selbst entscheiden können, ob sie die Lokalisierungsfunktion aktivieren möchten oder nicht. Aktuell nutzen rund 600.000 Kunden in Deutschland die Payback-App. >>>Wirtschaftswoche

Dress-for-less: Sechs Millionen Euro Vorsteuergewinn in 2010

63,7 Millionen Euro Netto-Umsatz erwirtschaftete das Online-Designer-Outlet Dress-for-less im Geschäftsjahr 2010, hat E-Commerce-Berater Jochen Krisch im Handelsregister entdeckt. Im Jahr 2009 lagen die Netto-Umsätze noch bei 47,6 Millionen Euro. In Deutschland steigerte die E-Commerce-Plattform die Umsätze von 33,2 Millionen Euro in 2009 auf 41,2 Millionen Euro in 2012. Der Gewinn vor Steuern betrug sechs Millionen Euro. ExcitingCommerce (Exciting Commerce)&utm_content=Google Reader:>>>Exciting Commerce

Europa Apotheek muss Rezeptboni einstellen

Die niederländische Europa Apotheek, die in Deutschland mit der Drogeriekette dm zusammenarbeitet, darf nicht mehr mit Rezeptboni auf Kundenfang gehen. Das entsprechende Verbot, initiiert vom Apothekerverband vor dem Oberlandesgericht München, wurde bereits 2009 erteilt - und von den Niederländern bislang geflissentlich ignoriert. Doch jetzt verhängten die Richter erstmals - erneut durch Wirken des Apothekerverbandes - ein Ordnungsgeld in Höhe von 400.000 Euro. Die Versandapotheke stoppte die Werbung für Rezeptboni - und will jetzt "juristisch alle Optionen prüfen". >>>Wirtschaftswoche

Paypal wird zur Sittenpolizei

Dem E-Payment-Anbieter Paypal sind offenbar nicht nur kubanische Produkte ein Dorn im Auge, sondern auch moralisch extrem fragwürdige. Das Unternehmen hat den E-Book-Anbieter Smashwords aufgefordert, bis zum 28. Februar alle erotischen Titel aus dem Programm zu nehmen, deren Inhalte Bezug haben zu Sodomie, Vergewaltigung und Inzest. Andernfalls werde Paypal das Smashwords-Konto einfrieren. >>>Techcrunch

Groupon startet Groupon Deals

Der Couponing-Dienst Groupon hat sein neues Angebot "Groupon Deals" in Deutschland gestartet. Hinter dem Angebot verstecken sich um bis zu 70 Prozent rabattierte Produkte, die allerdings ohne Zeitdruck angeboten werden. Im Sortiment sind Produkte aus den Bereichen Fashion & Schmuck, Elektronik, Home & Garten, Beuty & Lebensmittel sowie Freizeit & Sport. Ein Teaser auf der Homepage weist auf das neue Angebot hin. >>>Mail Men

200 Milliarden US-Dollar für E-Commerce

Mehr als 200 Milliarden US-Dollar haben amerikanische Verbraucher im Jahr 2011 für den Einkauf im Internet ausgegeben. 2016 werden es 327 Milliarden US-Dollar sein, schätzt das Marktforschungsinstitut Forrester Research. Das Wachstum komme mehrheitlich nicht aus neuen Kundengruppen, sondern von Verbrauchern, die künftig noch mehr im Web einkaufen werden. Verführer seien hier Flash-Sale-Seiten wie Gilt Group oder auch Amazons Versandkostenflatrate Prime, die heute schon zwölf Prozent der US-Webshopper nutzen würden. >>>Wallstreet Journal

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