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E-Commerce-Trends 18.10.18 Dr. Oetker kauft Belvini.de

Shutterstock / Vasin Lee
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Amazon Fresh verliert sein Drohpotenzial, Dr. Oetker übernimmt die Mehrheit an Belvini, Crowdfox und PSG wollen B2B-Bestellungen vereinfachen, Zooplus wächst um 23 Prozent und Asos rückt Zalando auf die Pelle.

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- NEWS -

Amazon Fresh: Kommt da noch was? Amazons Lebensmittellieferdienst Fresh spürt Gegenwind: Die Expansion in Deutschland stockt, lokale Kooperationspartner wirken ernüchtert. Lediglich sechs der anfangs 28 Partner werden in Berlin noch als Lieblingsläden gelistet. Wie Amazon nun weitermachen will, gibt Branchenkennern Rätsel auf. >>>Wiwo.de

Oetker übernimmt die Mehrheit an Belvini: Der Lebensmittelkonzern Dr. Oetker will sich am Online-Weinhändler Belvini.de beteiligen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde mit Wirkung zum 4. Oktober 2018 unterzeichnet. Belvini-Geschäftsführer Christoph Gönner erklärt, das enorme Wachstum habe die Suche nach einem starken Partner erfordert. >>>Meininger.de

Crowdfox und PSG wollen B2B-Bestellungen vereinfachen: Das B2B-Vergleichsportal Crowdfox will Großunternehmen den digitalen Einkauf erleichtern und arbeitet dafür jetzt mit dem Beschaffungsdienstleister PSG Procurement Services zusammen. Großkunden sollen durch eine bessere so genannte Procure-to-Pay-Integration ihre Bestellkosten verringern können. >>>Onlinehaendler-News.de

Amazon öffnet Ladenlokal in Berlin: Vom 18. bis 20. Oktober eröffnet Amazon in Berlin den Laden "Deutschland86 - Der Laden" - als Werbeaktion zum Start der Prime-Original-Serie "Deutschland86". Kunden können dort in die Produkt- und Erlebniswelt der 80er-Jahre eintauchen. >>>Computerbild.de

Amazon verkürzt Prime-Kündigungsfrist für Studenten: Amazon hat für sein Premium-Programm Prime Student die monatliche Kündigungsmöglichkeit eingeführt. Das monatliche Amazon-Student-Prime-Abo schlägt allerdings mit etwas höheren Kosten als das Jahres-Abo zu Buche. >>>Amazon Watchblog

Zooplus wächst um 23 Prozent: Der Münchner Tierversender hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Netto-Umsatz von insgesamt 974 Millionen Euro erreicht. Damit konnte der Spezialist für Tierbedarf seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr zweistellig um 23 Prozent erhöhen. >>>Neuhandeln.de

Wie der Modehändler Schödlbauer sich von Amazon abgrenzt: Der bayerische Textilhändler Peter Schödlbauer ist eines der besten Beispiele für gelungenes Multichannel im Kleinen. Von Amazon hat er dabei gelernt, wie man Prozesse optimiert. Doch er beschwört die Vorteile seines Unternehmens, mit denen der Internetgigant niemals mithalten kann. >>>Etailment.de

- INTERNATIONAL -

Asos mit deutlicher Gewinnsteigerung: Ein britischer Rivale rückt Zalando immer näher: der Modeversandhändler Asos wächst mit rasanter Geschwindigkeit – vor allem bei jungen Kunden. Der Online-Modehändler verdiente in dem Ende August abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 vor Steuern 102 Millionen Pfund (umgerechnet 116 Millionen Euro). Das waren 28 Prozent mehr als im vorangegangenen Geschäftsjahr. Die Umsätze stiegen um gut ein Viertel auf 2,4 Milliarden Pfund (2,7 Milliarden Euro). Auch die Zahl der aktiven Kunden habe deutlich zugelegt. >>>Handelsblatt.com

Postmates erobert die USA: Das Kuriernetzwerk ist ab sofort in 134 weiteren Städten der USA vertreten. Damit liegt die Abdeckung des Landes bei inzwischen 60 Prozent. Für die schnelle Expansion sammelte Postmates erst vergangenen Monat 300 Millionen Dollar Risikokapital ein. >>>The Verge

Gilette lässt Rasierergriffe selbst designen: Unter Razor-maker.com können Kunden die Griffe ihres neuen Nassrasierers ab sofort selbst designen. Das individuelle Produkt wird dann von einem 3D-Printer produziert. >>>TechCrunch

Helpling übernimmt Schweiz-Geschäft von Book A Tiger: Tamedia und Helpling lancieren in der Schweiz den Marktplatz Helpling - als Joint Venture mit einem gemeinsamen Anteil an der Plattform von je 50 Prozent. Helpling übernimmt dabei das Schweizer Geschäft von Book A Tiger, diese sind damit nur noch in Deutschland unterwegs. >>>Internetworld.de

HelloFresh kauft kanadischen Konkurrenten Chefs Plate: Weil Kanada einer der wachstumsstärksten Märkte der Rocket-Internet-Tochter ist, hat sich das Unternehmen dort jetzt den Mitbewerber Chefs Plate geschnappt. Damit wird HelloFresh nicht nur Marktführer in Kanada, sondern rechnet durch Synergieeffekte entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette auch mit Einsparungen von bis zu zehn Millionen CAD pro Jahr. >>>Pressemitteilung

Best Buy, Nike und Sephora lassen mit Google Shopping Actions einkaufen: Im Kampf um mehr E-Commerce-Relevanz ist der Amazon-Rivale Google ein kleines Stückchen weiter gekommen. Best Buy, Nike und Sephora haben sich mehreren hundert Händlern angeschlossen, die "Google Shopping Actions" nutzen, um Produktanzeigen in der Google-Suche, dem Google Assistant und Google Express zu lancieren. Konsumenten können mit einem universellen Einkaufswagen einkaufen, der über alle drei Plattformen mobil, auf dem Desktop oder über Google Home funktioniert. >>>Mediapost.com

Walmart baut Autoteilehandel im Web aus: Zusammen mit dem Autoteilehändler Advance Auto Parts will Walmart im kommenden Jahr sein Angebot im Bereich KFZ-Zubehör ausbauen. Bislang bietet das Unternehmen bereits Reifen und Autobatterien online an. Künftig sollen weitere Ersatzteile dazu kommen, die entweder nach Hause geliefert oder noch am selben Tag abgeholt werden können. Auf Wunsch ist auch die Montage in Advance Auto Parts-Niederlassungen möglich. >>>CNBC

- BACKGROUND -

So nutzt man Local Inventory Ads für den Black Friday: Am 23. November ist wieder "Black Friday" und damit inzwischen auch in Deutschlands stationären Geschäften und Online-Shops Zeit für Schnäppchen und besondere Angebote für die Kunden. Mit den "Local Inventory Ads" bietet Google dem stationären Handel ein leistungsstarkes Marketing-Tool an, mit dem die Kunden in die Läden gezogen werden können. Aber nicht jeder Händler kennt das System bereits oder nutzt es richtig. >>>Location Insider

Pinterest optimiert das Pinnwand-Shopping: Mit mehr Produktinformationen zu mehr Käufen: Die Produkt-Pins von Pinterest zeigen jetzt Preis- und Verfügbarkeitsinformationen, damit Kaufinteressenten die besten Angebote sofort finden. >>>Internetworld.de

Was über den Erfolg von Abo-Modellen entscheidet: Das Wichtigste vorab: Es ist nicht der Preis, der Menschen dazu bewegt, über das Internet ein Abo abzuschließen. Stattdessen wissen Nutzer Flexibilität und einen hohen Grad an Freiheit, das Angebot nach individuellen Wünschen anpassen oder verändern zu können, am meisten zu schätzen. >>>Wiwo.de

- ZAHL DES TAGES -

55 Prozent der kleinen und mittelständischen deutschen Händler, die auf Amazon verkaufen, sehen es nicht als Risiko, dass Amazon Einblicke in potenziell sensible Daten und Geschäftsgeheimnisse erhält, zeigt eine Umfrage unter 143 Händlern des ehemaligen Web-Science-Studenten Samuel Weihrauch im Rahmen seiner Masterarbeit an der TH Köln. Problematischer erscheinen den Händlern eher die strengen Richtlinien auf dem Marktplatz. Diese beurteilen 53 Prozent als Risikopotenzial. >>>Onlinehaendler-News.de

- GEHÖRT -

"Um im E-Commerce erfolgreich zu sein, müssen wir Omnichannel-Interaktionen ernsthaft verstehen. Aber ich glaube nicht, dass wir unsere Käufer gut genug verstehen, um erfolgreich zu sein. Wir müssen Online-Händler davon überzeugen, Daten zu teilen."

Ghislaine Prins-Evers, weltweite E-Commerce-Chefin der holländischen Brauerei Heineken, plädiert für einen offeneren Umgang zwischen Marken und Händlern in Sachen Daten. Ihrer Erfahrung nach sind Online-Pure-Player diesbezüglich gesprächsbereiter als Multichannel-Händler. >>>Marketing Week

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