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Amazon 29.08.2017
Amazon 29.08.2017

E-Commerce-Trends 29.08.2017 Douglas wächst online um fast 18 Prozent

Douglas legt online kräftig zu - aber nicht genug, um die Verluste aus dem deutschen Filialgeschäft auszugleichen. Ein Oberlandesgericht klopft Rossmann wegen Instagram-Schleichwerbung auf die Finger. Und Netflix verkauft Marihuana - ganz legal. 

- NEWS -

Douglas hat in den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres seinen Online-Umsatz um 17,8 Prozent auf 303 Millionen Euro gesteigert. Man sei damit der führende Online-Händler für Kosmetik-Produkte. Insgesamt macht der Online-Anteil jetzt 14 Prozent der Gesamteinnahmen des Multichannel-Retailers aus. Der Gesamtumsatz wuchs dagegen nur um 1,8 Prozent, weil das Geschäft in der Fläche weiterhin stagniert bzw. in Deutschland sogar weiter rückläufig ist. >>>Douglas Quartalszahlen

Die branchenübergreifene Allianz aus mehreren Internet-Konzernen aus Deutschland, die gegen die Dominanz von US-Firmen wie Google und Facebook mit eigenen Konzepten ankämpfen will, hat ein erstes Pfund angekündigt. Unter dem Namen "verimi" soll ab 2018 ein digitaler Generalschlüssel mit Single-Sign-On-Funktion für das deutsche Internet erscheinen. >>>Handelsblatt

Wenn ein Unternehmen einen Blogger oder Influencer für eine Kampagne bucht, muss dieser in seinen Posts auf das Kooperationsgeschäft aufmerksam machen. Das ist in Deutschland allerdings in vielen Fällen immer noch ein Graubereich, die Geister scheiden sich an Kennzeichungen wie #ad, #advertisement oder #Sponsored. Dass der Influencer-Hype Marken auch teuer zu stehen kommen kann, musste nun Rossmann erfahren. Die Drogeriemarktkette wurde vom Oberlandesgerichts Celle wegen Schleichwerbung mit einem Instagram-Star verurteilt. >>>Internetworld

Sieben bis 10 Jahre will Rewe noch an seiner Digitalisierung schrauben, so Digital-Chef J.J. van Oosten auf der Javaland-Entwicklerkonferenz. Sämtliche Kompetenzen sollen dabei auch weiterhin inhouse aufgebaut werden. >>>Exciting Commerce

Ab 1. September 2018 bildet die MediaMarktSaturn-Gruppe junge Menschen zu E-Commerce-Kaufmännern und -frauen aus. Voraussetzung für den dreijährigen Ausbildungsberuf sind mittlere Reife oder Abitur sowie Kommunikationsstärke und Interesse an technischen Produkten und digitalen Innovationen. >>>Onlinehändler-News

Das Berliner Online-Auktionshaus Auctionata ging Anfang des Jahres durchaus spektakulär pleite; jetzt melden sich einige der ehemaligen Macher mit einem neuen Projekt zurück: Unter dem Namen AuctionTech haben sie auf Basis der Auctionata-Technologie einen Anbieter für Online-Videoauktionen gegründet. Die German Startups Group ist mit 18 Prozent an dem neuen Unternehmen beteiligt, strebt aber eine Mehrheitsbeteiligung an. >>>deutsche-startups

Die Polizei hat drei Drogendealer und -Käufer aus Dortmund und Mittelfranken, die ihre Waren über das Internet vertrieben und mit Bitcoins bezahlt hatten. Bei der Razzia wurden Drogen im Wert von Millionen von Euro gefunden. >>>Onlinhändler-News

- INTERNATIONAL -

Amazon fackelt nicht lange: Seit gestern gehört die Biomarkt-Kette Whole Foods offiziell zu Amazon - und am gleichen Tag wurden bereits Amazon Echo-Lautsprecher in den Ladengeschäften der Kette verkauft, zu deutlich reduzierten Preisen. >>>The Verge

Die US-Kaufhauskette Target setzt im Kampf gegen die Online-Übermacht von Amazon und Waltmart auf eine Eigenmarkenstrategie. Innerhalb von zwei Jahren sollen 12 zusätzliche neue Eigenmarken eingeführt werden. Ähnliche Produkte anderer Hersteller,auch solche die Target bisher recht erfolgreich vertrieben hat, werden dafür aus dem Sortiment geworfen. >>>USA Today

Netflix ist am Wochenende im Rahmen einer PR-Aktin zum Cannabis-Dealer geworden. Der Streaming-Anbieter eröffnete in Los Angeles einen Pop-up-Store und verkaufte verschreibungspflichtige Marihuana-Produkte unter dem Namen "The Netflix Collection". Drei verschiedene Mischungen stellten in Bezeichnung und Design Bezüge zu verschiedenen Besteller-Serien von Netflix her. >>>Futurezone

- BACKGROUND -

Mobile Checkout: Im Mobile Shop brechen noch immer viele Kunden den Kauf ab, weil der Bestellprozess zu unkomfortabel ist. Dabei haben kleine Verbesserungen oft eine große Wirkung. >>>Internetworld


Fintechs: Mit automatisierter Geldanlage wollen Fintechs und immer mehr Banken das Sparen im Netz günstiger, bequemer und rentabler machen. Doch die Deutschen halten sich zurück. Sie experimentieren zwar - aber lieber mit altbekannten Geldanlagen. >>>Internetworld

- ZAHL DES TAGES - 

55 Prozent der deutschen Online-Shopper ändern ihre Kaufgewohnheiten mindestens einmal pro Woche. Je nach Kauflaune reagieren bis zu 64 Prozent auf eine Anzeige oder Werbung. >>>E-Commerce Vision

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