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E-Commerce-Trends 16.03.18 Wie Dodenhof sein Einkaufszentrum digitalisiert

Dodenhof rüstet sich mit Akribie für die Zukunft, Amazon bringt virtuelle Dash Buttons nach Deutschland, Claus Böbel verkauft online fränkische Wurst in die ganze Welt und die von Algorithmen ersetzten Zalando-Marketer sind woanders heiß begehrt.

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- NEWS -

Dodenhof: Norddeutschlands größtes Shopping-Center hat die Wende zur digitalen Transformation eher spät eingeleitet. Doch dafür rüstet sich das Einzelhandelsunternehmen nun mit umso mehr Akribie für die Zukunft und schwört dabei auf ganz bestimmte Elemente und Prozesse. >>>Etailment.de

Amazon: Prime-Kunden von Amazon können Produkte künftig auch über einen virtuellen Dash Button bestellen. Nach USA, Japan und Großbritannien gibt es die Funktion jetzt auch in Deutschland und Österreich. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

Claus Böbel: Der Fleischermeister führt im fränkischen 350-Seelen-Dorf Rittersbach eine gut gehende Fleischerei. Damit sich das Geschäft lohnt, beliefert er die Umgebung mit dem Wurst-Taxi und verkauft per Internet in die ganze Welt. Für Reichweite sorgen beispielsweise YouTube-Videos, in denen Böbels Frau zeigt, wie man fränkische Bratwürste richtig brät. "Das Internet ist für mich wie eine Lebensversicherung, ohne wäre ich schon lange tot", ist Böbel überzeugt. >>>Freie Presse

Toys 'R' Us: In den USA muss die Spielwarenkette wegen ihrer Insolvenz 735 Geschäfte schließen. Der Betrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz läuft vorerst weiter. >>>Welt.de

Zalando: Der Berliner Modeversender hat 2017 genutzt, um sich für die Zukunft zu rüsten und den Fokus konsequent auf das Thema "Convenience" zu legen. In den neuesten Exchanges sprechen Jochen Krisch und Marcel Weiß deshalb über die jüngsten Zahlen und die spannendsten Entwicklungen bei Zalando. >>>Exciting Commerce

Zalando: Die von Algorithmen ersetzten Zalando-Marketer machten ihrem Ärger Luft und starten eine Kampagne. Jetzt werden sie mit Job-Angeboten überschüttet. >>>Handelsblatt.com

GoFinex: Das Fintech-Startup FinPortal startet das erste Ausschreibungsportal für Exportfinanzierungen. Auf dem unabhängigen GoFinex-Portal können Exporteure nutzerfreundlich und kostenfrei Angebote für Akkreditive, Forfaitierungen und Bestellerkredite von mehreren Banken und Finanzierungspartnern gleichzeitig einholen. >>>Pressemitteilung

Shop-Verkauf: Ein Online-Shop für hochwertige Spirituosen sucht einen neuen Besitzer. 2017 wurde ein Umsatz von 1,3 Millionen Euro erzielt. Über 60 Prozent des Umsatzes kamen von Wiederverkäufern. Der durchschnittliche Warenkorb liegt bei 150 Euro. >>>Shopanbieter.de

- INTERNATIONAL -

Amazon: Kartellwächter haben die Zentrale von Amazon Japan wegen Verdachts auf Verstoß gegen das Kartellrecht durchsucht. Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, Amazon habe womöglich Zulieferer aufgefordert, die Kosten für Rabatte zum Teil selbst zu tragen. >>>Wiwo.de

Amazon UK: Seit dem 5. März prüft Amazon UK angeblich aktiv, ob Marktplatzhändler eine britische Umsatzsteuernummer im Seller Central hinterlegt haben. Das liegt vor allem am neuen britischen Finanzgesetz, das noch in diesem Jahr in Kraft treten soll und wichtige Änderungen für Händler bereithält. >>>Onlinehaendler-News.de

Aldi: Der Discounter scheint online in China erfolgreich zu agieren. Verschiedene Indikatoren sprechen dafür. >>>German Retail

Mr. Porter: Luxusjuweliers verlieren zunehmend ihre Scheu vor dem Online-Handel. Jüngstes Beispiel ist Cartier. Das Unternehmen verkauft einen Teil seiner Santos-Uhren über den Online-Luxusshop für Herrenmode, Mr. Porter. >>>WWD.com

Warby Parker: Der Brillenhändler hat eine Finanzierungsrunde über 75 Millionen Dollar abgeschlossen. Die Unternehmensbewertung liegt aktuell bei 1,7 Milliarden Dollar. 2018 will das Unternehmen erstmals schwarze zahlen schreiben. >>>NYTimes.com

Blue Apron: Der schwächelnde Hello-Fresh-Konkurrent will seine Mahlzeitboxen künftig auch in stationären Läden verkaufen. Über die Namen potenzieller Handelspartner ist noch nichts bekannt. Man sei in Gesprächen mit mehreren Ketten, sagte CEO Brad Dickerson dem "Wall Street Journal". >>>TechCrunch

Spotify: Der Musikstreaming-Dienst wagt den Börsengang, der dem Unternehmen rund 20 Milliarden Dollar bescheren kann. Der Gang aufs Parkett soll am 3. April erfolgen. >>>Wiwo.de

- BACKGROUND -

Google-Update: Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Google ein Update seines Core-Algorithmus vorgenommen hat. Bei einigen Online-Händlern sorgte das für regelrechte Abstürze im Ranking. Während Amazon profitierte, musste Otto erheblich zurückstecken. Auch Conrad.de, Fewo-direkt.de und Real.de verloren an Sichtbarkeit. >>>Onlinehaendler-News.de

Online-Marktplätze: Online-Marktplätze intensivieren insgesamt den Wettbewerb im Online-Handel und erleichtern vielen bisher rein stationären Unternehmen den Schritt hin zum Multichannel-Händler. Ergebnisse des neu gestarteten HDE-Marktplatz-Monitors zeigen aber, dass die Umsatzhelfer bei einer Benotung durch die Händler nach dem Schulnotensystem eher bescheiden abschneiden. Besonders negativ fallen im Zwischenzeugnis die Gebühren- und Provisionsstruktur mit einer 3,9 sowie die Händlerbetreuung mit einer 3,7 auf. >>>Marketing-Boerse.de

Social Commerce: Das Foto-Netzwerk Pinterest bietet Unternehmen und Verlagen die Möglichkeit, Kunden und Leser aus den analogen Markenwelten auf ihre Pinterest-Seiten zu lotsen – um von dort aus E-Commerce und den Traffic auf den eigenen Websites zu befeuern. Warum dieser Umweg? >>>Horizont.net

DSGVO: Auch PayPal setzt das Thema DSGVO um. Was Händler dazu wissen sollten, hat Onlinehaender-News zusammengefasst. >>>Onlinehaendler-News.de

- ZAHL DES TAGES -

Mehr als fünf Millionen Kunden weltweit konnte Amazon im Zeitraum von Ende 2014 bis Anfang 2017 mit Hilfe seiner Fernsehangebote gewinnen, zeigen interne Unterlagen, die der Nachrichtenagentur Reuters zugespielt wurden. Allein in den USA hatte der Internet-Riese damals rund 26 Millionen Prime-Kunden, die Filme und TV-Shows schauten. >>>Handelsblatt.com

- GEHÖRT -

"Gegenüber einem eigenständigen Digitalministerium ist die Staatsministerin für Digitales im Kanzleramt zwar nicht der große Wurf und nur die zweitbeste Lösung, aber eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Belange der sich digitalisierenden Wirtschaft und Gesellschaft auf Augenhöhe im Kabinett vertreten sind. Dorothee Bär verfügt über belastbare Digitalkompetenz und wird die politische Priorisierung in Deutschland zu Gunsten der sich digitalisierenden Wirtschaft und Gesellschaft maßgeblich beeinflussen."

BVDW-Geschäftsführer Marco Junk hegt große Hoffnungen in Doro Bär. Internetworld.de hat weitere Branchenvertreter gefragt, was sie über die neue Staatsministerin für Digitales im Kanzleramt denken. >>>Internetworld.de

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