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E-Commerce-Trends 10.11.16 Deliveroo: Wachstum mit Data Scientists

Deliveroo will mit Hilfe von Data Scientists monatlich um 30 Prozent wachsen, Amazon Deutschland übersetzt den Webshop auf türkisch und Nasty Gal meldet Insolvenz an.

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- NEWS -

Amazon: Die deutsche Tochter des E-Commerce-Riesen hat ihren Webshop ins Türkische übersetzt und beliefert künftig auch Türken in ihrem Heimatland von Deutschland aus. Wer für mehr als 49 Euro bestellt, wird kostenlos beliefert. Bei Problemen und Fragen antwortet auch der Kundenservice auf türkisch. >>>Onlinehaendler-News.de

Frischeparadies: Vor zwei Jahren startete Deutschlands größter Delikatessenhändler in den Online-Handel. Jetzt wurde der Shop relauncht. Neu sind die Navigation, Kompatibilität mit Smartphone und Tablet, ein überarbeitetes Design und viele neue Produkte. >>>Ecin.de

Outfittery: Der Personal-Shopping-Anbieter Outfittery legt seinen Lieferungen ab sofort ein Cardboard bei, das sich mit dem Smartphone verknüpfen lässt. Damit bekommen die Kunden virtuell Zutritt zum Berliner Showroom der Marke. >>>Lead Digital

Zoro: Der deutsche B2B-Markt für professionelle Werkzeuge wird noch weitgehend vom Offline-Handel bestimmt. Zoro, deutscher Ableger des US-Werkzeug-Giganten Grainger, gehört zu den wenigen Pionieren, die das ändern wollen. Das erzählen die Macher übrigens auch auf dem B2B-Special der ecommerce conference. Einige Restplätze sind noch frei. >>>ecommerce-conferenceInternetworld.de

Okiko: Ab sofort können auch Kinder bei Zalando & Co. bestellen. Möglich macht dies ein neues Online-Konto für Kinder. Eltern können darauf das Taschengeld überweisen und individuell regeln, zu welchen Shops die Kids Zugang bekommen. >>>t3n

- INTERNATIONAL -

Deliveroo: Der Essenslieferdienst verdoppelt sein Team an Data Scientists in London von 150 auf 300 Mitarbeiter. Mit ihrer Hilfe sollen die Wachstumsraten auf 30 Prozent monatlich gepusht und die internationale Expansion gestemmt werden. >>>Marketing Week

Donald Trump: Die gewonnene Präsidentschaftswahl macht sich im Aktienkurs von Amazon bemerkbar. Um drei Prozent sank der Kurs, nachdem klar war, dass Trump ins Weiße Haus einziehen wird. Während des Wahlkampfes attackierte der neue Präsident Amazon-Gründer Jeff Bezos mehrmals wegen Steuern, der Berichterstattung der Washington Post und kartellrechtlichen Problemen. >>>Geekwire.com

Nasty Gal: Der Multichannel-Händler für Mode, der aus einem eBay-Shop entstand, hat Insolvenz angemeldet. Wie es mit dem Online-Shop und seinen zwei Filialen in L.A. weitergehen soll, ist noch nicht bekannt. Gründerin Sophia Amoruso ist als CEO zurückgetreten. >>>Gründerszene.de

Apple: In den USA sind jetzt gebrauchte iPhone 6S und iPhone 6S Plus als "Certified Refurbished" im Angebot. Die Preise der mit einjähriger Garantie verkauften Geräte sind um 15 Prozent reduziert. In Apples deutschem Onlineshop sind noch keine generalüberholten Smartphones zu sehen. >>>ZDNet

- BACKGROUND -

E-Commerce-Umsätze: Der „Branchenreport Onlinehandel“ des IFH Köln, der dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, zeigt, dass im vergangenen Jahr der Onlineumsatz im Handel um zwölf Prozent auf 47 Milliarden Euro gestiegen ist. In diesem Jahr wird er dann wohl erstmals die 50-Milliarden-Euro-Grenze knacken. Verantwortlich dafür sind hauptsächlich bisherige Onlineverweigerer, wie etwa dm oder Ikea. >>>Handelsblatt.com

Brick & Click: Rein über das Internet eine Marke aufzubauen, ist schwer. Um stationäre Präsenz zu zeigen, müssen nicht unbedingt eigene Filialen eröffnet werden. Auch Shop-in-Shop-Systeme können eine Online-Marke erlebbar machen. >>>ibusiness.de

Digitalisierung im Handel: Welche digitalen Neuerungen im Handel setzen sich in Zukunft durch? Das hat der Handelsverband österreichische Verbraucher gefragt. Das Ergebnis: Unterstützende Geräte werden in Zukunft Alltag. >>>derStandard.at

Retouren: Bei über der Hälfte der Online-Händler liegt die Retourenquote bei bis zu zehn Prozent. Drei Prozent bekommen bis zu 60 Prozent wieder zurückgeschickt, zeigt eine Studie des EHI Retail Institutes. Für jeden zugesandten Artikel fallen im Schnitt Kosten von rund zehn Euro an. Es können aber auch mehr als 50 Euro werden. >>>Pressemitteilung

Spanien: Beim Online-Verkauf nach Spanien gibt es rechtliche Besonderheiten, erklärt das Shopbetreiber-Blog. Wenn ein spanischer Verbraucher beispielsweise sein Widerrufsrecht ausübt, muss die Rückzahlung innerhalb einer Frist von vierzehn Tagen nach dem Widerruf erfolgen, sonst kann der Verbraucher die Rückzahlung des doppelten Betrags verlangen. >>>Shopbetreiber-Blog.de

- GEHÖRT -

"Auch bei extremer Kundenorientierung gibt es nichts zu verschenken und auch Kundenzentralität hat ihren Preis. Aber selbst zum höheren Kostensatz gibt es bisher auf dem Markt keine echte Alternative zum Prime Modell.“
Gerrit Heinemann, Leiter des eWeb-Research Center an der Hochschule Niederrhein, glaubt nicht, dass die höheren Gebühren für Amazon Prime den E-Commerce-Riesen Kunden kosten wird. >>>Neuhandeln.de

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