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E-Commerce-Trends 21.07.17 Deliveroo erobert neun weitere Städte

Deliveroo macht sich stärker in Deutschland breit, Axa lässt bei der digitalen Transformation keinen Stein auf dem anderen, Zooplus erfüllt die Wachstumserwartungen nicht und Manroland Web Systems baut einen B2B-Marktplatz.

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- NEWS -

Axa: Der Versicherer hat die Grundlage für seine digitale Veränderung gelegt und macht sich nun an die Umsetzung. Kein Stein soll auf dem anderen bleiben. >>>Handelsblatt.com (Premium)

Deliveroo: Der Restaurant-Lieferdienst expandiert in neun weitere deutsche Städte und beliefert künftig auch Kunden aus Dortmund, Essen, Hannover, Nürnberg, Leipzig, Dresden, Stuttgart, Mainz und Bonn. Laut Deutschlandchef Felix Chrobog wächst das Unternehmen im Schnitt um 20 Prozent pro Monat. >>>NGIN Food.com

Zooplus: Der Umsatz des Tierbedarfsversenders erhöhte sich im ersten Halbjahr 2017 um 21 Prozent auf 517 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2017 stiegen die Umsatzerlöse um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Mit dem Ergebnis ist der Zooplus-Vorstandsvorsitzende Cornelius Patt nicht ganz zufrieden: In einem sehr wettbewerbsintensiven Marktumfeld liege man leicht unter den eigenen Erwartungen, erklärte er. >>>IT-Times.de

Henkel: Das Unternehmen Henkel investiert erneut in ZipJet aus dem Hause Rocket Internet. Die Höhe des Investments ist nicht bekannt - dürfte aber sicherlich im Millionenbereich liegen. >>>Deutsche-Startups.de

Manroland Web Systems: Der Hersteller von Rollenoffset-Druckmaschinen erweitert seinen Online-Shop zum Marktplatz. Neben Ersatz- und Verschleißteilen können Kunden bereits heute Zubehör und autorisierte Verbrauchsmaterialien für ihre Druckmaschinen online von qualifizierten Lieferanten bestellen. >>>Pressemitteilung

Intersport: Zum dritten Quartal 2017 will Intersport mit einem neuen Multichannel-Modell punkten. Künftig soll jeder Händler auf der Online-Plattform Intersport.de einmal die Ware anbieten, die er bei sich selbst vorrätig hat. Abgelöst wird dadurch das aktuelle Vertriebsmodell, bei dem Intersport einen zentralen Online-Shop für alle Händler betreibt. Warum dieses Modell keine Zukunft hat, zeigen die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr. >>>Neuhandeln.de

Rösch Fashion: Rösch Fashion hat einen B2B-Webshop gelauncht. Dieser soll Fachhändlern ein flexibles Nachordern und entsprechenden Lieferungen binnen 48 Stunden bieten. >>>Fashion Network

Parfumdreams.de: Als zweitgrößte Online-Parfümierie des Landes bedient Parfumdreams.de inzwischen zwei Millionen Internet-Kunden und führt 37.000 Produkte. Etailment.de hat das Unternehmen porträtiert. >>>Etailment.de

Marc O'Polo: Die Modemarke hat für ihr Produktdatenmanagement im Online-Shop novomind iPIM eingeführt. Das PIM-System der Hamburger Software-Spezialisten novomind zentralisiert und veredelt die E-Commerce-Produktdaten der Premium Casual Lifestyle Marke und sorgt so für optimierte Prozesse im Online-Shop und im Marktplatzgeschäft. >>>Marketing-Boerse.de

- INTERNATIONAL -

Amazon: Der Internet-Riese launcht mit "Pay Places" einen Service, mit dem Kunden im stationären Handel bezahlen können. Sie benötigen dafür lediglich die mobile Amazon App. Damit kennt der E-Commerce-Riese bald auch das Kaufverhalten der Kunden im stationären Handel. >>>Internetworld.de

Abercrombie & Fitch: Die taumelnde Modemarke sucht neue Zielgruppen und startet über Tmall den Verkauf in China. 454 Millionen aktive Nutzer können so erreicht werden. >>>WWD.com

- BACKGROUND -

Baubranche: Am Bau wird sich der Online-Handel bis zum Jahr 2020 weiter schwer tun. Aktuelle Studienergebnisse von BauInfoConsult zeigen, dass fast jeder dritte Verarbeiterbetrieb davon ausgeht bis zum Jahr 2020 seine Bau- und Installationsmaterialien häufiger online zu beziehen. Allerdings scheinen fast zwei Drittel der Befragten diesem Einkaufsweg immer noch skeptisch gegenüber zu stehen. >>>Marketing-Boerse.de

- GEHÖRT -

"Was für uns die wesentlichste Erkenntnis der vergangenen Jahre darstellt, ist dass wir das Thema Bestandskunden und CRM gar nicht hoch genug hängen können. Im Jahr 2012 war unser Stammkundenanteil unter 20 Prozent und im Marketing-Mix verzeichneten wir Gesamtkosten von rund elf Prozent des Umsatzes. Da wollten wir die Profitabilität steigern - und uns wurde klar, dass der Stammkundenanteil auf 50 Prozent raufmusste, weil dieser mit einem Kostenanteil von ein bis zwei Prozent reinkommen."

René Köhler hat Fahrrad.de aufgebaut und jetzt die Mehrheitsanteile an Signa Retail verkauft. Im Interview mit Kassenzone.de blickt er sowohl zurück als auch nach vorn. >>>Kassenzone.de

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