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E-Commerce-Trends 18.04.17 Conley's-Mutter Creatrade meldet Insolvenz an

Die Conley's-Mutter Creatrade meldet Insolvenz an, Amazon Fresh verspätet sich, Parfumdreams wächst auf 72 Millionen Euro Umsatz und die Google-Bildersuche gibt jetzt modische Style-Empfehlungen.

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- NEWS -

Creatrade Holding: Die Mutter von Katalogversendern wie Impressionen, Conleys, Schneider, Gingar und miaVilla hat beim Amtsgericht Pinneberg Insolvenz beantragt. Gerade Impressionen und Conleys gelten oft als Vorbild in Sachen innovativen Katalogdesigns. >>>Exciting Commerce

Amazon Fresh: Der Lebensmittellieferdienst von Amazon startet später als geplant. Wie die Lebensmittelzeitung unter Berufung auf die Industrie berichtet, werde Amazon Fresh erst im Mai für alle Kunden verfügbar sein. Allerdings werde es im April eine Testphase für Mitarbeiter sowie für „Family & Friends“ des Unternehmens geben. Demnach will Amazon erst dann richtig starten, wenn der Service reibungslos funktioniert – notfalls nach Mai. Mit vielen Lieferanten, die frische Lebensmittel verkaufen, seien die Konditionen bereits vereinbart worden, um einen kurzfristigen Start zu ermöglichen. >>>NGIN-Food.com

Parfumdreams.de: Im schwäbischen Pfedelbach hat Kai Renchen nach Douglas den zweitgrößten deutschen Online-Parfumhändler aufgebaut. 2016 steigerte das Familienunternehmen den Umsatz um 31 Prozent auf 72 Millionen Euro. Die erste Eigenmarke war im Weihnachtsgeschäft gleich der Bestseller. Auch 2017 erwartet die Onlineparfümerie ein Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich. >>>Handelsblatt.com (Premium)

Dress-for-Less: Nach der Übernahme durch Karstadt/Signa Retail kehren die Gründer Mirco Schultis und Holger Hengstler zurück in das Online-Designer-Outlet. Beide hatten sich nach der Dress-for-less-Übernahme durch Privalia zurückgezogen. >>>Exciting Commerce

Hello Fresh: Das Rocket-Internet-Start-up positioniert seine Marke neu. Unter dem Claim "Gute Ideen. Einfach gekocht" zeigt das Unternehmen keine Promi-Testimonials mehr, sondern echte Verbraucher. Ziel ist es, zu emotionalisieren und sich stärker von den Wettbewerbern zu differenzieren. >>>Horizont.net

- INTERNATIONAL -

Zalando: Der Modeversender ist in Belgien mit einem Pilotprojekt für eine Standort-basierte Zustellung gestartet. Künftig müssen User das Paket nicht mehr abholen oder zu Hause sein - der Lieferant stellt dort zu, wo sich der Nutzer gerade aufhält. >>>Internetworld.de

Amazon Business: Der B2B-Marktplatz kooperiert mit Visa, um B2B-Einkäufern und Controllern mehr Überblick über ihre Bestellaktivitäten zu geben. Wer mit einer Visa Commercial-Karte bezahlt, erhält Informationen zu Produktbeschreibungen, dem Namen des Verkäufers, der Rechnungsnummer, der Zahl der gekauften Einheiten, Bestelldatum und Lieferadresse. >>>Digitalcommerce360.com

Walmart: Der US-Handelsriese plant offenbar seine vierte Übernahme in sieben Monaten: Branchengerüchten zufolge sollen die Verhandlungen mit Bonobos schon weit gediehen sein. >>>Recode.net

Farfetch: Der Online-Marktplatz für Luxusboutiquen launcht mit "Store-to-Door in 90 Minuten" einen Expresslieferdienst. In den zehn Städten London, New York, Dubai, Los Angeles, Madrid, Mailand, Miami, Paris, Sao Paulo und Tokio können sich Kunden ihre Lieblingsluxusklamotten in Rekordzeit liefern lassen - vorausgesetzt, die entsprechende Marke unterstützt den Dienst. Aktuell funktioniert das nur bei Gucci, Victoria Beckham, Rochas und Givenchy sollen folgen. >>>Fashion United

Birchbox: Der Kosmetikboxen-Versender blickt auf ein toughes Jahr 2016 zurück. Doch trotz deutlich weniger Marketing-Budget und einem reduzierten Team meldet das Unternehmen das stärkste Weihnachtsgeschäft seit der Gründung. Das Erfolgskriterium: Strikte Priorisierung. >>>Medium.com

Amazon Alexa: Werner Vogels, der Technikchef des US-Konzerns Amazon, hat sich viel vorgenommen: Er will die digitale Assistentin Alexa überall zum Einsatz bringen – von der Wanddekoration bis hin zum Auto. >>>Handelsblatt.com (Premium)

Netflix: Der Streaming-Dienst meldet für das erste Quartal 2017 ein Umsatzplus von 35 Prozent auf 2,64 Milliarden Dollar. Der Betriebsgewinn beläuft sich auf 257 Millionen Dollar, der Reingewinn auf 178 Millionen Dollar. Das ist mehr als das Fünf- beziehungsweise Sechsfache des Quartalsgewinns im ersten Quartal 2016. Die Zahl der zahlenden Kunden stieg von Anfang Januar bis Ende März um fünf auf 94 Millionen. >>>Heise.de

StubHub: Die Ticket-Marktplatz-Tochter von Ebay kündigt neue Social-Commerce-Tools an, mit denen Fans Live-Events zusammen mit ihren Freunden entdecken und planen können. Nutzer der StubHub-App können sich unter anderem mit ihren Facebook-Freunden vernetzen und sehen, an welchen Events diese teilnehmen wollen und welche Events diese interessieren. Eine StubHub-App innerhalb von iMessage erlaubt den schnellen Austausch. Zudem hat StubHub den zweiten Chatbot entwickelt, der Nutzern helfen soll,d ie besten Live-Events zu entdecken. >>>eCommerceBytes

Amazon: Das Prime-Programm des E-Commerce-Riesen kommt auch in Indien gut an. 30 Prozent der Gesamtumsätze im Land sollen inzwischen von Prime-Mitgliedern gestemmt werden. >>>LiveMint.com

- BACKGROUND -

Google-Bildersuche: In seiner Android App und im mobilen Web liefert Google in der Bildersuche jetzt auch Style-Ideen aus. Wer beispielsweise nach roten Highheels sucht, bekommt im Umfeld auch angezeigt, welche Taschen und Jeans damit toll aussehen würden. Ein Karussel ähnlicher Produkte hilft bei der schnellen Auswahl. >>>Google-Blog

Zukunftsthemen: Auch 2017 gibt es im E-Commerce einige neue Entwicklungen. Welchen strategischen und technologischen Herausforderungen müssen sich Webshop-Betreiber in diesem Jahr stellen und welche Aspekte sollten sie im Auge behalten? Die E-Commerce-Agentur netz98 hat für ihre Studie "Zukunftsthemen im E-Commerce 2017" Branchenexperten befragt und die Ergebnisse analysiert. >>>Internetworld.de

Magento: Die Sicherheitsforscher von Kaspersky warnen aktuell vor einer seit Monaten bekannten Zero-Day-Schwachstelle in der Ecommerce-Plattform Magento. Kaspersky stuft die Sicherheitslücke jetzt als hohes Risiko ein. >>>Winfuture.de

- ZAHL DES TAGES -

71 Prozent der Lebensmittelhändler in den USA haben ihre Omnichannel-Strategie gerade erst gestartet oder sind dabei, sie umzusetzen, zeigt eine Studie von Progressive Grocer, das entspricht der Quote aus 2016. Die Zahl der Click & Collect-Anbieter allerdings stieg von 15 Prozent im Vorjahr auf 23 Prozent. >>>Progressivegrocer.com

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