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E-Commerce-Trends 13.11.15 Blume2000 forciert Drohnen-Tests

Blume2000 will Blumengrüße per Drohne liefern, Amazon schreckt mit Gratis-Same-Day-Delivery, Otto und JD.com gründen ein Joint Venture und Alnatura ist mit dem E-Commerce-Start zufrieden.

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- NEWS -

Der größte deutsche Blumenversender Blume2000 muss Optimist sein: Schon im kommenden Jahr sollen in ersten Tests Drohnen Blumensträuße zum Kunden bringen. Zusammen mit dem Dienstleister Skycart hofft das Unternehmen auf eine gesetzliche Regelung, die das Fliegen von Drohnen in definierten Luftkorridoren erlaubt. Dabei untersagten die Behörden Blume2000 schon bei einer Live-Demo den Start der Drohne - wegen starkem Wind. >>>German Retail Blog

Das klingt wie Donnerhall im deutschen Einzelhandel nach: Amazon bietet seinen Prime-Nutzern ab sofort in 14 deutschen Städten Same Day Delivery ohne weitere Zusatzkosten an. Einzige Voraussetzung: Ein Bestellwert von mindestens 20 Euro. Derweil kündigt die Gewerkschaft Verdi für das Weihnachtsgeschäft weitere Streiks an. >>>Internetworld.de / Der Handel

Die Otto Group schließt ein Joint Venture mit dem chinesischen E-Commerce-Riesen JD.com. Ziel ist es, internationale Marken mit JD.com und anderen Marktplätzen weltweit zusammenzubringen. Dazu investiert JD.com einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Otto-Group-Tochter Zitra, die als Vermittler und Dienstleister für internationale Marken agiert. >>>Internetworld.de

Zalandos Wachstum ist ungebrochen. Für das dritte Quartal meldet der Berliner Fashion-Versender ein Umsatzplus von 42 Prozent auf 713,1 Millionen Euro. Im Neunmonatszeitraum stiegen die Umsätze um 34,9 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Wegen höherer Fulfillment- und Marketingkosten lag das bereinigte EBIT im dritten Quartal bei minus 23,5 Millionen Euro. >>>Internetworld.de

Alnatura macht gute Erfahrungen mit dem Online-Handel. Die Wachstumsraten des im April gelaunchten Shops liegen bei 20 bis 30 Prozent im Monat. >>>Südwestpresse

Der ehemalige E-Commerce-Geschäftsführer von Lidl, Carsten Schmitz, geht nach Informationen der "Lebensmittelzeitung" zu Rewe Digital. Er war Anfang des Jahres bei dem Discounter ausgeschieden. >>>Lebensmittelzeitung (für Abonnenten)

Ein Online-Shop für Mode, Schmuck und Accessoires sucht wegen gesundheitlicher Probleme der Inhaberin einen neuen Besitzer. Der Preis liegt bei 50.000 Euro. >>>Nexxt-change.org

Und auch ein Online-Shop für Gartengeräte und Zubehör steht zum Verkauf. Der Kundenstamm liegt bei 12.000 Kunden, der Umsatz lag 2015 bei 56.199 Euro, der Gewinn bei 8.866,98 Euro. >>>Shopanbieter.de

- INTERNATIONAL -

Die irische Billigmodekette Primark bleibt E-Commerce-abstinent. „Wir planen keine Eröffnung eines Onlineshops - wegen der hohen Kosten“, so Primark-Manager Paul Lister gegenüber der „Welt“. „Wir sind extrem schlank organisiert. Warum sollten wir also unsere Kosten durch den Aufbau eines Onlineshops erhöhen, wenn unser Geschäft sowieso wächst.“ Angesichts der niedrigen Margen, mit denen Primark arbeite, würde dies keinen Sinn ergeben. >>>Welt.de

Not macht erfinderisch: Um am Black Friday mehr Kunden in die Filialen zu lotsen, zieht die US-Warenhauskette Sears einen besonderen Trumpf aus dem Ärmel. Ausgewählte Kundenkartenbesitzer dürfen am 22. November von 18.00 bis 21.00 Uhr schon mal vorab einkaufen gehen. >>>Retailing Today

Wal-Mart bedankt sich bei seinen App-Nutzern mit einer Preview auf die Sonderangebote am Black Friday. Eine ähnliche Strategie hatte zuvor schon Target genutzt. >>>Internet Retailer

- BACKGROUND -

Online-Marktplätze: Im November starten die umsatzstärksten Wochen für den Handel, das gilt auch für Händler auf Online-Marktplätzen. Fast jeder zweite gibt an, im Weihnachtsgeschäft mehr als 20 Prozent seines Jahresumsatzes zu erwirtschaften. Und 13 Prozent nehmen in dieser Zeit sogar 40 Prozent ihres Jahresumsatzes ein. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage Marktplatz-KIX von ECC Köln und eBay. >>>Internetworld.de

Cybermonday: Fast die Hälfte der Deutschen kann mit den Begriffen Black Friday und Cyber Monday überhaupt nichts anfangen, zeigt eine Studie des Cashback-Portals Qipu. Hier besteht noch Aufklärungsbedarf. >>>Onlinehaendler-News.de

- ZAHL DES TAGES -

145 bis 200 Millionen Euro kostet ein neuer Bürokomplex für das Reiseportal Trivago. Auf 30.000 Quadratmetern sollen im Düsseldorfer Medienhafen dann über 1.000 Mitarbeiter unterkommen. >>>Netz-Trends.de

- GEHÖRT -

"Es ist zu begrüßen, dass Herr Quant Europas Unternehmen dazu aufruft, Apple, Google und Co Paroli zu bieten und den eigenen Kontakt zum Kunden zu verteidigen. (...) Doch stellen sich folgende beiden Fragen: Erstens, wie es denn in seinem eigenen Hause in digitaler Hinsicht bestellt ist, und zweitens, ob seine 'Mittel gegen das Sendungsbewusstsein des Silicon Valley' wirklich ausreichen."
Gerrit Heinemann, Leiter des eWeb Research Center an der Hochschule Niederrhein sieht Deutschlands Autohersteller in Sachen E-Commerce immer noch mit angezogener Handbremse fahren. >>>Internetworld.de

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