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E-Commerce Trends
Amazon 21.08.2018
Amazon 21.08.2018

E-Commerce-Trends 21.8.2018 Benachteiligt Amazon Prime by Seller gegenüber FBA?

Shutterstock / Vasin Lee
Shutterstock / Vasin Lee

Amazon Prime-Händler, die ihre Ware selbst verschicken, wundern sich darüber, dass für ihre Angebote längere Lieferzeiten angezeigt werden, bei Baumarkt Direkt stehen Änderungen an und Farfetch will an die Börse.

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- NEWS -

Offenbar längere Lieferzeit-Angaben für Prime by Seller (siehe auch UPDATE): Seit gestern nennt Amazon für Angebote von Prime by Seller-Händlern Liefertermine, die sich an den Standorten von Händler und Kunde sowie den dabei genutzten DPD-Hubs orientieren. Damit, so berichten Händler, wolle Amazon verhindern, dass Seller wegen gebrochener Prime-Lieferversprechen schlechte Bewertungen kassieren. Bereits im Vorfeld berichteten Prime by Seller-Händler, dass Amazon längere Lieferzeiten als üblich bei ihren Produkten angezeigt habe. Im Raum steht der Vorwurf, dass Prime by Seller-Angebote benachteiligt werden gegenüber solchen, die von Amazon selbst ausgeliefert werden. Wie das Portal Shopanbieter schreibt, reagiere Amazon mit der Änderung "auf die anhaltenden Probleme bei DPD". Prime by Seller-Händler sind an DPD als Transporteur gebunden. >>> Shopanbieter 

UPDATE - DPD widerspricht Darstellung: DPD widerspricht der Darstellung, dass Amazon Probleme mit den Lieferzeiten von DPD habe. In einem Statement aus dem Unternehmen heißt es: "Die Aussage, dass Amazon das "standortbezogene Prime-Versprechen" aufgrund der "anhaltenden Probleme bei DPD" einführt, weisen wir als unrichtig zurück. DPD hat sich gegenüber Amazon im Rahmen von "Prime by Seller" zu einem sehr hohen Maß an Laufzeitsicherheit verpflichtet. Dieses Leistungsversprechen wird zuverlässig eingehalten: Im Rahmen von "Prime by Seller" können sich Händler auf eine Regellaufzeit von nur einem Tag verlassen. Die Entscheidung, standortbezogen längere Lieferzeiten in Aussicht zu stellen, liegt demnach nicht an der Leistung von DPD."

Baumarkt Direkt auf dem Prüfstand: Beim Online-Anbieter Baumarkt Direkt stehen Veränderungen an: Die  beiden Gesellschafter Hagebau und Otto Group verhandeln nach Informationen der Lebensmittel Zeitung derzeit über die Zukunft ihres Joint Ventures. Eine Trennung der Partner scheint dabei nicht ausgeschlossen. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

COO Muhr verlässt Auto1: COO Christopher Muhr hat das Unicorn Auto1 verlassen, über einen Nachfolger ist aktuell noch nichts bekannt. Auto1 kauft Gebrauchtwagen von Privatpersonen an und verkauft diese an Autohändler weiter. Das Unternehmen ist mit 2,9 Milliarden Euro bewertet. >>> Gründerszene 

Home24 wirbt mit "Happy Homes": Der Berliner Möbel-Versender trommelt in diesen Tagen mit einem neuen TV-Spot für sein Online-Sortiment. Dieser wird zunächst in Deutschland ausgestrahlt, bevor der neue Clip dann auch Verbrauchern in der Schweiz und Österreich präsentiert wird. Unter dem Motto "Happy Homes" wirbt Home24.de damit, wie Verbraucher sich über einen Online-Kauf nun ihr Zuhause verschönern sollen. >>> Neuhandeln 

Phishing-Mails an Sparkassen-Kunden: Sparkassen-Kunden müssen verstärkt mit Phishing-Mails rechnen. Mit einer frei erfundenen Sperrung der Kreditkarte nach auffälligen Transaktionsversuchen wollen Betrüger den Empfänger dazu bringen, persönliche Daten preiszugeben, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. >>> Internet World Business 

- INTERNATIONAL -

Farfetch plant Börsengang: Die mit mehr als einer Milliarde US-Dollar bewertete Retail-Plattform aus London hat sich um eine Registrierung an der Börse bemüht. Nähere Details zu Ausgabekurs und Anzahl der Aktien gibt es noch nicht. >>> WWD 

Apple löscht 25.000 chinesische Apps: Medienberichten zufolge hat Apple tausende Glücksspiel-Apps aus seinem App Store in China entfernt. Zuvor hatten staatliche chinesische Medien kritisiert, der iPhone-Hersteller tue nicht genug, um verbotene Inhalte und Apps aus seinem Angebot zu entfernen. >>> ZDNet 

Walmart schließt Flipkart-Übernahme ab: Walmart hat die 16 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Flipkart abgeschlossen. Damit hält der US-Einzelhändler nun 77 Prozent an dem indischen E-Commerce-Unternehmen. Für Walmart ist das ein wichtiger Sieg gegen Amazon. >>> Onlinehändler News 

Entspannter pendeln mit Ride2go: Die drei Partnerorganisationen ADAC (Deutschland), ACA (Frankreich) sowie TCS (Schweiz) lancieren auf ihren Webseiten eine gemeinsame, kostenlose Online-Plattform zur Bildung von Fahrgemeinschaften. Die Plattform trägt den Namen "Ride2go". Den konkreten Mitfahrpreis handeln Fahrer und Mitfahrer untereinander aus. >>> Pressemitteilung 

Amazon arbeitet an digitalem Festplattenrekorder: Glaubt man den Aussagen von Insidern, steht Amazon davor, ein neues Gerät auf den Markt zu bringen – dieses Gerät scheint darauf abzuzielen, die bestehenden Amazon-Geräte sinnvoll zu ergänzen und ein Zusammenspiel der Apparaturen zu ermöglichen. >>> Amazon Watchblog 

Google plant Home Speaker mit Bildschirm: Nach dem Vorreitergerät Echo Show von Amazon will nun auch Google mit einem eigenen Home Speaker mit Display auf den Markt kommen. Noch in diesem Jahr soll der smarte Lautsprecher mit Bildschirm veröffentlicht werden. >>> Internet World Business 

- BACKGROUND -

Expandieren nach China: Für viele Großkonzerne ist China heute schon der größte Markt - oder zumindest der wachstumsstärkste. Da ist es nicht verwunderlich, dass viele Unternehmen eine Expansion ins Reich der Mitte in Betracht ziehen - offline wie online. Fünf Dinge sollten Unternehmer dabei beachten. >>> Internet World Business 

Bikesharing-Wahnsinn: Die weltweite Invasion der Leih-Fahrräder wirkt irrwitzig. Doch dahinter stecken Milliarden Euro - und ein ganz großer Plan. >>> Manager Magazin 

Probleme bei Paket-Zustellung: Vor allem Städter haben Probleme mit der Paketzustellung. Packstationen sind nicht für alle eine Lösung. Bekommen DHL, Hermes und Co. die Situation nicht besser in den Griff, könnte Amazon die Schwäche nutzen. >>> Wirtschaftswoche 

- ZAHL DES TAGES -

Mehr als fünf Milliarden Dollar Börsenwert kostete das Interview des Firmengründers Elon Musk den Tesla-Konzern. Die Aktie war abgestürzt, nachdem Musk offenbarte, dass er teilweise bis zu 120 Stunden pro Woche arbeite und regelmäßig Schlaftabletten nehme. >>> Absatzwirtschaft 

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