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E-Commerce-Trends 21.03.17 Beiersdorf kooperiert mit Rocket Internet

Beiersdorf will über Rocket in Asien und Lateinamerika verkaufen, McDonald's baut seine Kooperation mit Foodora aus und Walmart will weiter  E-Commerce-Startups zukaufen.

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- NEWS -

Beiersdorf: Der deutsche Kosmetikkonzern arbeitet mit der Start-up-Schmiede Rocket Internet zusammen. In Asien und Lateinamerika will der Nivea-Hersteller das Geschäft im Internet über Rocket-Sprösslinge ausbauen. >>>Lebensmittel Zeitung

Foodora: Erfolg für die Rocket-Internet-Tochter: Die Burger-Braterei McDonald’s weitet ihr Lieferabkommen mit Foodora aus. Bis zum Jahresende sollen bundesweit 200 Restaurants teilnehmen. >>>Wiwo.de

Bonprix: Der Mode-Versender hat im vergangenen Geschäftsjahr 2016/2017 (Ende: 28. Februar) einen Netto-Umsatz von weltweit rund 1,51 Milliarden Euro eingefahren. Zwar hat sich die Dynamik beim Wachstum etwas abgeschwächt. Dass Bonprix im abgelaufenen Geschäftsjahr weniger wächst, hatte sich aber bereits angedeutet - trotz Investitionen in das Sortiment und Mobile Commerce. >>>Neuhandeln.de

- INTERNATIONAL -

Walmart: Der US-Handelsriese plant noch weitere Zukäufe: „Wir hinken hinterher und müssen aufholen“, sagte E-Commerce-Chef und Jet.com-Gründer Marc Lore. Darüber hinaus kündigte er Neuerungen für die App an: eine in Echtzeit aktualisierte Liste der regelmäßig gekauften Produkte, die damit leichter nachbestellt werden können. >>>Re/Code

Stitch Fix: Der Curated-Shopping-Anbieter Stitch Fix hat im vergangenen Jahr Schätzungen zufolge mehr als 500 Millionen Dollar Umsatz erzielt. Gründerin Katrina Lake gibt sich bedeckt: „Wir haben die Milliarde noch nicht geknackt, sind aber über die Wachstumsraten sehr erfreut“, sagt sie. So habe der Umsatz mit Männermode in nur sechs Monaten die Größe erreicht, für die die Frauen 3,5 Jahre gebraucht haben. >>>Re/Code

Ebay: Der Online-Marktplatz tut es in den USA Amazon gleich und bringt ein neues Programm an den Start, das Käufern kostenlose Lieferung innerhalb von drei Tagen garantiert. 20 Millionen Produkte sind auf diese Weise bestellbar. >>>TechCrunch

Ebay (II): Der Online-Marktplatz hat seine US-Startseite überarbeitet und will jedem Besucher jetzt personalisierte Empfehlungen präsentieren. Weil es von Kunden aber zuviel verlangt sei, ihren eigenen Feed zu kuratieren, verzichtet das Unternehmen künftig auf Features, bei denen Kunden Produkte speichern oder Verkäufern folgen können. >>>Re/Code

Interspar: Die Österreicher expandieren mit dem Online-Shop: In Wien wurde der Lieferdienst ausgebaut und in Salzburg neu gestartet. So erreicht die SB-Warenhaustochter der Handelsgruppe Spar Österreich rund drei Millionen Österreicher. >>>Lebensmittel Zeitung

Alibaba: Der chinesische E-Commerce-Riese hat die Online-Ticketing-Plattform Damai gekauft. Damit will das Unternehmen im Entertainment-Bereich weiter zulegen. >>>Reuters.com

- BACKGROUND -

Sprachassistenten: Mit Bixby hat Samsung offiziell einen eigenen Sprachassistenten vorgestellt. Der wird Teil der Software vom Galaxy S8, soll später aber auf verschiedenen Smart-Devices laufen. >>>t3n.de

Chatbots: In der Industrie scheint die Begeisterung für Bots bereits abzuebben. Nur 30 Prozent der Anfragen lassen sich ohne menschliche Hilfe lösen, musste Facebook resigniert einräumen. Positiv sieht dagegen Unilever sein Chatbot-Experiment. >>>Lead Digital

E-Commerce-Vermarktung: Amazon, Ebay, Otto, Zalando und Metro wollen ihr enormes Datenwissen mit Targeting-Angeboten zu Geld machen. Das Big Data-Versprechen stößt an Grenzen. >>>wuv.de

Zukunft des Handels: Im Jahr 2030 sieht der Handel komplett anders aus als heute, ist Whit Goodrich, CMO Retail Card bei Synchrony Financial, überzeugt. Die technische Zukunft bringt eine neue Ära des Do-it-Yourself-Shoppings mit Roboter-bestückten, rund um die Uhr geöffneten Läden, interaktiven Spiegeln und anderen Innovationen. >>>Chainstoreage.com

Omnichannel: Das kanalübergreifende Einkaufserlebnis wird für den Kunden immer wichtiger. Eine Studie von PwC belegt, dass Händler beim Thema Omnichannel noch weit hinter den Kundenerwartungen zurückbleiben. Die meisten von ihnen sind sich dessen sogar bewusst, verfügen aber oft nicht über die Mittel oder das Know-how, das zu ändern. >>>Onlinehaendler-News.de

Fintech: Deutsche Banken verschenken echtes Potenzial in Sachen Fintech. Dabei sind bei ihnen im Gegensatz zu vielen anderen Branchen sehr spannende Assets wie Kundendaten, Kundenzugang, Kontodaten etc. vorhanden, mit denen man hervorragend digitale Geschäftsmodelle aufbauen könnte. >>>Kassenzone.de

Online-Lebensmittelhandel: Rund 2.000 Lebensmittelunternehmen in Bayern verkaufen ihre Waren inzwischen auch online. Der Internethandel mit Lebensmitteln wird in Bayern deshalb zukünftig noch intensiver in den Blick genommen. Die bayerische Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf sagte: "Immer mehr Verbraucher kaufen ihre Lebensmittel auch im Internet. Sicherheit und Qualität der Waren müssen oberste Priorität haben. Bayern überprüft die gelieferten Lebensmittel mit anonymen Testkäufen zukünftig noch intensiver. Damit stärken wir den Schutz für die Kunden. Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein." >>>Wochenblatt.de

Ebay: Eine Videoanleitung zum Richtigmachen gibt einen Überblick über Neues, Tools und eBay-SEO. >>>Wortfilter.de

Eigenmarken: Wozu brauchen Händler eine Eigenmarke? Rechtsanwältin Heidi Kneller-Gronen von der Kanzlei IP-Kneller Köln & Zweibrücken erläutert Markenentwicklung und Nutzung (nicht nur) aus juristischer Sicht. >>>Wortfilter.de

- ZAHL DES TAGES -

600.000 Euro Werbebudget stellt der ProSiebenSat.1-Accelerator im Rahmen seines Investmentprogramms für Startups zur Verfügung. Dies sei eine "mehr als solide Basis", um die Vorteile und konkreten Zugewinne durch TV-Werbung für das eigene Business feststellen zu können. >>>Deutsche-Startups.de

- GEHÖRT -

"50 Milliarden Dinge sollen sich in den nächsten Jahren miteinander vernetzen. Das sind weltweit etwa zehn Dinge pro Mensch – klingt erstmal nicht so viel. Wenn ich aber in die ländliche Räume schaue und wie es dort mit der Breitbandvernetzung aussieht, muss ich sagen: Da gilt es noch viele Menschen mitzunehmen."
Bundeskanzlerin Angela Merkel geht die Digitalisierung in Deutschland zu langsam. >>>t3n.de

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