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Online-Lebensmittelhandel Basic kooperiert in Berlin mit Amazon Prime Now

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Amazon Prime Now führt ein Marktplatzmodell ein: Der Dienst liefert in Berlin ab sofort auch Bestellungen lokaler Händler aus. Erste Kooperationspartner sind Basic und Kochhaus.

Amazon Prime Now liefert in Berlin ab sofort auch aus den Läden lokaler Händler. Erste Kooperationspartner sind die Bio-Supermarktkette Basic und der Feinkosthändler Kochhaus. Beide Händler sind als eigene Shops in der Prime-Now-App sowie auf Primenow.de eingebunden und pflegen ihre Shop-in-Shop-Systeme inklusive Produktbeschreibungen und Preise in Eigenregie.

Geht eine Bestellung ein, picken die Amazon-Prime-Now-Fahrer der Logistikpartner Go! und Interkep die Produkte aus der Filiale und liefern sie anschließend per eCargo-Fahrrad und künftig auch via eVan aus. Im Sortiment von Basic finden sich Obst und Gemüse, Fleisch, Molkereierzeugnisse sowie Brot und Backwaren. Von Kochhaus können sich Kunden Rezepte inklusive der notwendigen Feinkost-Lebensmittel nach Hause bringen lassen.

Ab einem Mindestbestellwert von 20 Euro liefern die Amazon-Fahrer innerhalb von einer Stunde die Bestellung aus, das Zwei-Stunden-Zeitfenster ist gratis zu buchen. Die verfügbaren Lieferzeiten variieren je nach Händler: Basic bietet zum Start die Lieferung von 8 bis 24 Uhr, Kochhaus liefert von 10 bis 22 Uhr. Wie Amazon-Sprecher Stephan Eichenseher gegenüber Internetworld.de erläutert, haben beide Händler eigene Warenkörbe, die nicht miteinander gemischt werden

Ramin Goo, Geschäftsführer von Kochhaus, sagt: "Wir inspirieren die Leute und versorgen sie mit perfekt portionierten Zutaten, die sie benötigen, um eine köstliche, ausgewogene Mahlzeit zuzubereiten. Die schnelle Lieferung mit Prime Now ist für unser Unternehmen eine tolle Option, um weitere Kunden schnell zu erreichen und unsere Bekanntheit zu steigern." Basic-Vorstand Stephan Paulke freut sich, mit Prime Now noch mehr Menschen mit biologisch produzierten Produkten beliefern zu können: "Wir wollen, dass möglichst viele Menschen in den Genuss unserer hochwertigen Produkte kommen und mit Prime Now erreichen wir nicht nur mehr Kunden als zuvor, sondern bieten auch noch besondere Lieferoptionen."

Erweiterung des Lebensmittelangebots

In anderen Ländern hat Amazon Prime Now seine Marktplatz-Idee bereits umgesetzt. Befürchtungen, wonach mögliche Kooperationspartner durch die bevorstehende Konkurrenz von "Amazon Fresh" abgeschreckt werden könnten, teilt Amazon-Sprecher Eichenseher nicht. Die internationalen Erfahrungen würden zeigen, dass beide Dienste unterschiedliche Kundenbedürfnisse bedienen: Amazon Prime Now decke eher den taggleichen Bedarf, Amazon Fresh würde für den Wocheneinkauf genutzt.

Wann und mit welchen Partnern der Amazon-Prime-Now-Marktplatz auch in Deutschland an den Start geht, wollte der Sprecher nicht verraten. Sein Kommentar: "Stay tuned". Sicher ist, dass der Schritt weiter für hektisches Treiben in den Chefetagen deutscher Supermärkte sorgen wird. Mehr zum derzeitigen Status Quo lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 7/17 der INTERNET WORLD Business. Hier geht's zum kostenlosen Probeabo.

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