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Amazon 30.08.2017
Amazon 30.08.2017

E-Commerce-Trends 30.08.2017 Bafin droht Beate Uhse mit Zwangsgeldern

Neue schlechte Nachrichten für den angeschlagene Erotikversender Beate Uhse, Ikea setzt auch VR, ProSiebenSat.1 baut um und Globetrotter baut auf - nämlich ein neues Logistik-Zentrum.

- NEWS -

Im Digitalen läuft es, aber in seinem mit Abstand wichtigsten Geschäft, der Fernsehwerbung, verdient ProSiebenSat.1 plötzlich weniger. Die Nachricht schreckt die Börse auf und lenkt den Blick auf ein paar grundsätzliche Probleme. Die Hoffnung des Medienkonzerns ruht jetzt auf den E-Commerce-Beteiligungen. >>>Internetworld

Ikea hat sich von Demodern eine eigene VR-Anwendung für die Oculus Rift bauen lassen. Damit können Kunden ab Oktober im virtuellen Katalog stöbern. In einigen Filialen sollen VR-Brillen mit der App dann zum Ausprobieren zur Verfügung stehen. >>>ibusiness

Globetrotter hat einen neuen Chief Operating Officer an Bord geholt. Johannes Jurecka soll das Geschäft im E-Commerce sowie das Marketing und den stationären Handel verantworten. Er kommt von Foot Locker. Außerdem baut die Globetrotter-Mutter Fenix Outdoor International in Mecklenburg-Vorpommern ein neues Logistikzentrum mit 10.000 Quadratmeter Fläche. >>>neuhandeln

Der finanziell angeschlagene Erotikversender Beate Uhse hat bisher keinen Jahresbericht für 2016 vorgelegt. Weil das Unternehmen als Aktiengesellschaft dazu aber verpflichtet ist, droht ihm jetzt die Finanzaufsicht Bafin mit Zwangsgeldern in Höhe von 220.000 Euro. Die Zahlen sollen jetzt im Oktober veröffentlicht werden. >>>Handelsblatt

eBay launcht die Funktion "Fragen und Antworten" für seine Produkt- und Artikelseiten. Damit sollen Online-Shopper alle Fragen rund um ein Produkt stellen können und von anderen Käufern oder dem Händler die Antworten erhalten. >>>Internetworld

Otto kooperiert zum zweiten Mal in diesem Jahr für eine Werbekampagne mit dem Designer Guido Maria Kretschmer. Zwei TV-Spots unter dem Titel "Guidomania" machen sich Models auf die Suche nach dem Designer und seinen Kreationen. Beide enden wie gewohnt mit "gefunden auf otto.de". >>>Horizont

- INTERNATIONAL -

Digitale Sprachassistenten wie Amazons Alexa oder auch der Google Assistant lassen sich mit unhörbaren Audio-Signalen manipulieren. Das haben Forscher der Princeton Universität jetzt herausgefunden. >>>Internetworld

Der US-amerikanische Pizza-Lieferdienst Domino's schickt seine Pizzen in Michigan ab sofort mit selbstfahrenden Autos zum Kunden. Dafür kooperiert Domino's mit Ford. Aus Sicherheitsgründen muss bei der Zustellung allerdings weiterhin ein Fahrer an Bord sein, der aber nur für die Überwachung des Autos zuständig ist. Die Kunden müssen sich ihre Pizza selbst mti einem vierstelligen Code aus dem Kofferaum holen. >>>The Verge

- BACKGROUND -

Zooplus-Analyse: Euro am Sonntag nimmt sich die Zukunftsfähigkeit der Aktie von Zooplus vor, die nach den letzten Quartalszahlen empfindlich absackte. Das Fazit: Die Bilanz des Tierbedarfs-Händlers ist tadellos, die Kassen sind gefüllt. Anleger müssten aber Geduld mitbringen. >>>Finanzen.net

Matratzen-Markt: Casper bietet Pop-Up-Probeliegen-Aktionen im Berliner KaDeWe und verabschiedet sich von der One-Fits-All-Idee mit einer zweiten Matratzen-Art, Emma kooperiert mit Matratzen Concord, Eve erweitert das Sortiment um Schlafanzüge - das Online-Geschäft mit Matratzen scheint in Deutschland nicht ganz so rund zu laufen, wie die Start-ups es gerne hätten, analysiert die Welt. >>>Welt.de

- ZAHL DES TAGES -

946 US-Dollar ist eine Amazon-Aktie derzeit an der NASDAQ wert - und damit gut zehn Prozent weniger als noch vor einem Monat. Ursache waren enttäuschende Quartalszahlen mit einem Gewinneinbruch um 77 Prozent. >>>Finanzen.net

Mehr als jeder sechste im Online-Handel umgesetzte Euro geht auf Affiliate Marketing zurück: 7,6 Milliarden Euro wurden in Deutschland allein durch Affiliate Marketing umgesetzt, meldet die Fokusgruppe Affiliate Marketing des BVDW. >>>Versandhausberater

- GEHÖRT -

"I have to tell you: I am scared."

Der neue Uber-Chef Dara Khosrowshahi bekundet in einem Memo an seine Mitarbeiter Respekt vor der neuen Aufgabe. Kein Wunder: Er findet einen Image-politischen Scherbenhaufen vor und darf sich gleich zu Beginn seiner neuen Tätigkeit mit einer Untersuchung in Sachen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz beschäftigen. Außerdem sitzt Gründer und Enfant Terrible Travis Kalanick noch im Aufsichtsrat. >>>recode

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