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E-Commerce-Trends 28.03.19 Auto1 greift Autoscout24 und Mobile.de an

Shutterstock / Vasin Lee
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Auto1 sucht neue Wachstumsfelder, Gärtner Pötschke hofft auf den E-Commerce, N26 ist in Sachen Kundenservice überfordert, Brack.ch bringt die nächste Generation seiner Shopping-Plattform online und Airbnb begrüßt den 500-millionsten Gast.

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- NEWS -

Auto1 greift Scout24 und Mobile.de an: Europas größter Gebrauchtwagenhändler wuchs langsamer als im Vorjahr. Um hier neue Impulse zu setzen, kündigte das Unternehmen eine neue Retail-Plattform an, um es mit der Autosparte von Scout24 oder der Ebay-Tochter Mobile.de aufnehmen zu können. Gespräche über eine mögliche Übernahme von Autoscout24 verliefen Anfang des Jahres erfolglos. >>>manager-magazin.de

Gärtner Pötschke sucht sein Heil im E-Commerce: Die Gärtnerei setzt nach Einleitung des Insolvenzverfahrens in Eigenverantwortung stark auf den Online-Handel. Die 200 Mitarbeiter wurden persönlich darüber informiert, dass man sich künftig auf die Schwerpunkte Pflanzenversand und E-Commerce konzentrieren wolle. Schließlich seien sowohl grüne Produkte als auch Internetvertrieb Wachstumsfelder. Dass Gärtner Pötschke sein Online-Handwerk versteht, bewies das Unternehmen beim Shop-Award der INTERNET WORLD Business. Da eroberte das Unternehmen Platz drei in der Kategorie "Hidden Champion". >>>RP Online

N26 ist in Sachen Kundenservice überfordert: Das gefeierte Bank-Startup stellte erst kürzlich den Telefonservice ein. Bei schwerwiegenden Problemen der Kunden reagiert N26 nicht gut, wie mehrere Fälle zeigen. >>>Gründerszene.de

Axel Springer gründet digitale Handelsplattform mit der Börse Stuttgart: Die Börse Stuttgart und die Axel-Springer-Tochter Finanzen.net gründen ein Gemeinschaftsunternehmen. Das noch namenlose Joint Venture soll auf Grundlage der Blockchain-Technologie eine Informations- und Handelsplattform für digitale Vermögenswerte wie Kryptowährungen aufbauen. >>>Horizont.net

VR-Bank Hunsrück-Mosel boykottiert Amazon: Die VR-Bank Hunsrück-Mosel gratuliert ihren jungen Kunden, die gerade erfolgreich die Schule absolviert haben, traditionell mit einem Einkaufsgutschein. Bisher wurde immer ein Gutschein für den Onlineshop Amazon rausgegeben. Um jetzt aber den stationären Handel in der Region zu unterstützen, setzt die VR-Bank auf den städtischen Gutschein der Entwicklungsagentur Bernkastel-Kues. >>>Eifelzeitung.de

- INTERNATIONAL -

Brack.ch launcht nächste Generation seiner Shopping-Plattform: Nach einer relativ kurzen Beta-Phase von wenigen Wochen hat der Online-Händler, der als Amazon der Schweiz bekannt ist, die nächste  Generation seiner Onlineshop-Plattform lanciert. Und die scheint es in sich zu haben. >>>Carpathia.ch

Lego Wear setzt auf Snapchat: Die Spielzeug-Brand vermarktet schon seit einiger Zeit die eigene Kindermodekollektion auf Snapchat. In einer virtuellen Boutique können Snapchat-Nutzer die Kleidungsstücke an simulierten Schaufensterpuppen betrachten und über den „Shop now“-Button in den Onlineshop von Lego Wear wechseln. Im Februar hat Lego das Marketing via Snapchat noch weiter getrieben. >>>Onlinemarketing.de

Airbnb begrüßt seinen 500-millionsten Gast: Seit der Gründung im Jahr 2007 hat die Home-Sharing-Plattform das Hotelgewerbe revolutioniert. Inzwischen kommen die Gäste aus 108 Ländern. Und die Hälfte der Gastgeber weltweit sind Frauen. >>>Fast Company

JD.com schließt sich Google Express an: Der chinesische Online-Händler hat in den USA ein digitales Schaufenster auf Google Express eröffnet. Ein Teil des Sortiments ist ab sofort darüber bestellbar. >>>AdWeek

Finnisches Startup will Verpackungswahn im E-Commerce eindämmen: "Repack" will den Onlinehandel revolutionieren. Schon etwa 40 Shops, vor allem aus der Textilbranche, bieten den Service an und verschicken ihre Waren in bis zu 20 Mal wiederverwertbaren Beuteln. In Deutschland tut sich das junge Unternehmen aber schwer, das Land sei "zu langsam und zu konservativ". >>>HR Inforadio

Warum Amazon in Apotheken investiert: Im Juni 2018 kaufte Amazon die Online-Apotheke PillPack für rund 750 Millionen Dollar. Der Deal löste eine Schockwelle in der Gesundheitsindustrie aus. Mark Bertolini, ehemaliger Chef einer US-Krankenversicherung, ist der Ansicht, der Deal hätte weniger mit dem Betreiben einer Apotheke zu tun, sondern es ginge Amazon darum, einen neuen Weg zu finden, in das Zuhause der Menschen zu kommen. >>>Business Insider

- BACKGROUND -

Wie geht Kundenbindung im E-Commerce: Zehn Prozent Rabatt oder kostenlose Lieferung: Mit solchen Goodies ködern Online-Händler oft Neukunden. Doch bei der zweiten Bestellung gibt es diese Sonderkonditionen nicht mehr. So wird der Kunde dafür bestraft, dass er erneut bestellt. Wie man Kunden bei Laune hält - abseits von Payback und Rabatt-Schlachten - diskutiert Stefan Randler im brandneuen Podcast-Format von Neuhandeln.de.  >>>Neuhandeln.de

Sechs Tipps für bessere Beratung im Online-Shop: Für eine gute Beratung müssen Kunden schon lange nicht mehr in Ladengeschäfte gehen. Selbst bei extrem erklärungsbedürftigen Produkten ist es online inzwischen möglich, den Kunden beim Kaufentscheid exzellent zu unterstützen. Vorausgesetzt, die Händler setzen die Brille des Kunden auf. >>>OnetoOne.de

Wie KI im E-Commerce funktioniert: McDonald’s hat den AI-basierten Personalisierungsspezialisten Dynamic Yields für 300 Millionen Dollar übernommen. Dessen CEO Liad Agmon erklärt, was im Online-Handel auf uns zukommt. >>>wuv.de

EuGH-Urteil zu Matratzen: Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass online bestellte Matratzen auch dann zurückgegeben werden dürfen, wenn die Schutzfolie entfernt worden ist. Ähnlich wie bei Kleidungsstücken könne der Verkäufer die Matratze reinigen und wieder verkaufen. >>>Internetworld.de

Sechs Online-Verzeichnisse, auf die stationäre Händler nicht verzichten können: Online suchen, offline kaufen: Mit der passenden Location-Marketing-Strategie  können Händler zielgerichtet die Laufkundschaft erreichen. Dabei sollten sie kein wichtiges Verzeichnis ignorieren. >>>Etailment.de

Deutsche Banken vernachlässigen ihr Online-Geschäft: Eine Oliver-Wyman-Studie zeigt: Die deutschen Geldinstitute liegen beim digitalen Vertrieb weit abgeschlagen hinter der europäischen Konkurrenz. >>>Handelsblatt.com

- ZAHL DES TAGES -

Nur sieben Prozent aller Smartphone-Besitzer haben schon einmal in einem Ladengeschäft damit bezahlt. Der Männeranteil liegt mit zehn Prozent deutlich höher als der Frauenanteil mit vier Prozent. Insgesamt können sich 50 Prozent der Männer und 30 Prozent der Frauen vorstellen, ihr Smartphone an der Ladenkasse zu zücken. >>>Allaboutpayment.de

- GEHÖRT -

"Bis die EU-Kommission ernsthaft bereit ist, die Onlinevertriebskanäle für Produkt- und Markenpiraten unattraktiv zu machen, werden weiterhin die Verbraucher, Unternehmen und unser Gemeinwesen mit jeder über das Internet bestellten Fälschung geschädigt. Und bei den beteiligten Onlinehändlern und Fälschern klingeln die Kassen.“

Alexander Dröge, Leiter Recht- und Verbraucherpolitik des Markenverbandes, kann nicht verstehen, warum die EU-Kommission nicht zumindest eine Sorgfaltspflicht für Plattformbetreiber einführt, um die Vertriebswege von Plagiaten zu beschränken und die Verbraucher und Markenunternehmen zu schützen. >>>per Mail

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