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E-Commerce Trends

E-Commerce-Trends 6.4.2018 Asos: Same Day Delivery in Berlin

Asos bietet in Berlin jetzt einen Same Day Delivery Service an, Galeria Kaufhof dementiert die Gerüchte um finanzielle Schwierigkeiten und Amazon bekommt wahrscheinlich einen Milliarden-Auftrag vom Pentagon.

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- NEWS -

Asos: In Berlin bietet der britische Modehändler jetzt einen Same Day Delivery Service an. Der unter dem Titel "Asos Fix" eingeführte Service habe sich bereits in den britischen Metropolen London, Leeds und Manchester etabliert, so dass man das Modell nun auf den deutschen Markt ausweiten wolle, heißt es seitens des Unternehmens. >>> Fashion United 

Galeria Kaufhof: Einem Medienbericht zufolge steht Galeria Kaufhof kurz vor der Insolvenz. Jetzt dementiert die Warenhauskette: Man sei solide finanziert und werde weiterhin investieren, sowohl in die Filialen als auch ins Online-Geschäft. >>>Internet World Business

Karstadt: Verbraucher können per Smartphone am Schaufenster einer Karstadt-Filiale in Düsseldorf Produkte ordern. Möglich macht das ein Touchscreen-Monitor hinter der Scheibe. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten) 

Zalando: Der Mode-Versender will Kunden bei der passenden Zusammenstellung vorhandener Klamotten helfen. Sie können den Inhalt ihres Kleiderschranks in einer neuen App namens Wardrobe speichern. Die App zeigt dann Vorschläge für "angesagte Looks", die aus diesen Kleidungsstücken kombiniert sind. >>> Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten) 

Arvato, C&A: Die beiden Unternehmen haben gemeinsam eine neue Verpackungslösung für den Versand von Modeartikeln im Online-Geschäft entwickelt. Im Fokus steht im Angesicht der Herausforderungen im Retouren-Management eine bessere Wiederverschließbarkeit der Pakete. >>> Fashion Network

Careship: Das Pflege-Startup hat neues Geld eingesammelt. Insgesamt sechs Millionen Euro stecken Investoren in das Berliner Unternehmen. Careship informiert Senioren und ihre Angehörigen über Pflegeansprüche und bringt sie mit persönlichen Betreuern und Pflegern zusammen. Pro gebuchter Stunde bekommt das Unternehmen dann eine Provision von 20 Prozent. >>> Gründerszene 

Comatch: Acton Capital Partners, Atlantic Labs und btov investieren 8 Million Euro in Comatch, einen Marktplatz für freiberufliche Berater. Seit 2015 vermittelt das Unternehmen, das von den beiden früheren McKinsey-Beratern Christoph Hardt und Jan Schächtele gegründet wurde, Berater an Firmen, die für ihre Projekte externe Unterstützung benötigen. >>> Deutsche Startups 

Profishop: Das Bremer Startup Profishop, ein B2B-Onlinehändler mit breit gefächertem Sortiment, peilt für das laufende Jahr einen Umsatz in Höhe von 20 Millionen Euro an. Im vergangenen Jahr steigerte das Unternehmen, das früher als Crowdshop bekannt war, seinen Umsatz um 120 %. Genaue Zahlen für 2017 nennt das 2012 gegründete Unternehmen leider nicht. >>> Deutsche Startups 

DHL: Der Logistiker hat offenbar in seinem Geschäftsbericht die Zahl der Packstationen korrigiert. Statt von 3.400 ist nur noch von 3.200 Automaten die Rede. >>> Exciting Commerce

- INTERNATIONAL -

Amazon (I): Amazon steht offenbar kurz vor dem Abschluss eines zehn Milliarden schweren Deals mit dem US-Verteidigungsministerium. Medienberichten zufolge will das Pentagon für die kommenden zehn Jahre Amazons Cloud-Dienstleistungen in Anspruch nehmen - trotz der Twitter-Angriffe von US-Präsident Trump. >>> Wirtschaftswoche 

Amazon (II): Mittlerweile bieten 10.000 Händler ihre Waren bei Amazon Australien an - doppelt so viele wie noch im Januar 2018. >>> Tamebay 

Alibaba: Aus Expertenkreisen ist zu hören, dass der chinesische E-Commerce-Riese in den Ridesharing-Dienst Grab investieren will. Erst vor Kurzem hatten die Rivalen Grab und Uber die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens vereinbart. >>> Tech Crunch 

Hermès: Wer dieser Tage die Website von Hermès besucht, bekommt vor allem viel Neues zu sehen. Doch es ist nicht nur die neue Kollektion, die die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Das Unternehmen hat seinen kompletten Online-Auftritt umgestaltet und neu konzipiert. >>> Welt 

Uber: Der Taxischreck hat seinen Ridesharing-Dienst in Athen eingestellt - Grund sind offenbar geänderte Vorschriften für Fahrdienst-Vermittler in Griechenland. Demnach müssen Fahrten am Standort des Anbieters beginnen und enden, außerdem müssen sich sowohl die Anbieter als auch die Passagiere registrieren. Uber hat sich bereits aus mehreren Ländern wieder zurückgezogen. >>> Tech Crunch  

- BACKGROUND -

Ebay: Wer bei der Auktionsplattform Ebay ein Konto hat, muss für anfallende Steuern aufkommen - auch wenn eine andere Person über das Konto Waren verkauft. Das hat das Finanzgericht Baden-Württemberg entschieden. Eine Art "Gemeinschaftskonto" gebe es nicht, erklärte eine Gerichtssprecherin. >>> Internet World Business 

DSGVO: Die meisten Anmeldeseiten für E-Mail-Newsletter entsprechen in ihrer jetzigen Form nicht den Anforderungen der EU-DSGVO, die ab dem 25. Mai gültig ist. Was Sie ab Mai zwingend beachten müssen, klärt die Checkliste auf Ibusiness. >>> Ibusiness (für Abonnenten) 

Black Friday: Seit Jahren sorgt eine in Hongkong ansässige Firma mit Abmahnungen wegen angeblicher Verletzung ihrer deutschen Wortmarke "Black Friday" für Alarm und Verärgerung unter Händlern und Plattformbetreibern. Und futsch ist er, der Markenschutz für die eingetragene Marke "Black Friday". Wegen der Eintragung als Wortmarke sind Händler und Plattformen seit Jahren abgemahnt worden. Nun hatte ein Antrag des Dealsportals MyDealz.de auf Löschung der Wortmarke Erfolg: Markenschutz für "Black Friday" ist passé. >>> Wortfilter 

Cybercrime: Mit Default-Passwörtern und Brute-Forcing sollen sich Kriminelle Zugriff zu über 1000 Onlineshops verschafft haben, die auf der eCommerce-Plattform Magento aufsetzen. Sie stahlen Kreditkartendaten, schürften Kryptogeld und leiteten auf Phishing-Seiten um. >>> Heise

China: Chinesen, die online ein Exemplar der Bibel erwerben wollen, erleben dieser Tage eine unangenehme Überraschung: Buchhändler haben die Bibel - offenbar auf Druck der Regierung - aus ihrem Sortiment entfernt. >>> Religion.ORF.at 

- ZAHL DES TAGES -

3,7 Millionen Kundendaten soll ein Mann aus Thüringen von Online-Händlern erschlichen, teils verkauft und für Internetbetrügereien verwendet haben. Jetzt wurde Anklage erhoben. Gestohlen wurden offenbar unter anderem E-Mail-Adressen, Passwörter, Adressen und Bankverbindungen aus über 200 Webshops. >>> CRN 

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