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ECommerce-Trends 08.04.14 Asos macht sich in Deutschland breit

Asos will in Berlin ein eigenes Logistikzentrum eröffnen, Hagebau kündigt für 2015 einen B-to-B-Webshop an und die stationären Einzelhandelsumsätze sollen bis 2020 deutlich sinken.

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- NEWS -

Hagebau will 2015 mit einem B-to-B-Webshop-Konzept an den Markt gehen. Die Soltauer Zentrale entwickelt seit 2013 mit einer Gruppe von 15 Gesellschaftern ein System, das es angeschlossenen Fachhändlern erlaubt, einen B-to-B-Online-Handel auf dem aktuellen Stand der Technik zu betreiben. "Auch unsere Branche wird zunehmend von dem Mega-Trend Internet ergriffen, so Hagebau-Abteilungsleiter Entwicklung und Qualitätsmanagement, Oliver Arp. >>>Fordaq.com

Asos will Ende dieser Woche Details zu seinen Expansionsplänen in Deutschland bekannt geben. Nach dem Berliner Verkaufsbüro soll nun auch ein Versandzentrum in der Hauptstadt entstehen. Von dort aus können Bestellungen noch am selben Tag ausgeliefert werden. Derweil gab der britische Modeversender bei der Bekanntgabe seiner aktuellen Geschäftszahlen zu, dass die Expansion nach China schwieriger sei als gedacht. Komplexe Gesetze und Regeln würden die Aufgabe erschweren. Die Verluste durch die China-Expansion steigerten sich von sechs auf neun Millionen Pfund. >>>Onlinehaendler-News.de

Die Otto-Group wurde für ihre Big-Data-Software Predictive Analytics als Deutschlands innovativstes Großunternehmen 2014 mit dem "Deutschen Innovationspreis" ausgezeichnet. Mithilfe der Software kann Otto das Einkaufsverhaltens einer Kunden bis zu zehn Wochen im Voraus prognostizieren. Entwickelt wurde die Software von Blue Yonder. >>>per Mail

eBay startet am 11. Mai in der Kategorie "Kleidung & Accessoires" eine neue Unterkategorie "Erotik". Händler, die ihre Produkte dort einsortieren wollen, müssen als Artikelmerkmal "Erotik" einbinden. Angebote, deren Artikelbeschreibung auf Erotik hindeutet, werden automatisch dort einsortiert. >>>tmta.de

- INTERNATIONAL -

Der Chauffeurservice Uber will künftig nicht nur Personen transportieren, sondern auch Online-Bestellungen - allerdings nicht mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Für Gebühren von 15 bis 30 US-Dollar werden Bestellungen rund um die Uhr innerhalb von einer Stunde ausgeliefert. Aktuell ist der Service aber auf Manhattan beschränkt. >>>CNet.com

Die Salzburger Unito-Gruppe, zu der in Österreich Universal, Otto und Quelle gehören, will in drei Jahren bei Universal und Quelle mehr als 80 Prozent der Umsätze über Smartphones und Tablets generieren. Aktuell liegt der Online-Anteil am Gesamtumsatz bei 77 Prozent. Für das Geschäftsjahr 2013/14 meldet der zur Otto-Gruppe gehörende Versandhändler ein Umsatzplus von zwölf Prozent auf 312 Millionen Euro. Der Online-Umsatz stieg deutlich stärker um 25 Prozent. >>>Wienerzeitung.at

Etsy hat sein Homepage-Design geändert. Die Aufgabe lautete: Neue Besucher sollten sofort verstehen, dass auf dem Marktplatz Menschen aus aller Welt ihre Produkte verkaufen. >>>eCommerceBytes.com

Der Schwedische Online-Händler CDON meldet für das Geschäftsjahr 2013 ein Minus bei den Online-Umsätzen. Statt 496,2 Millionen Euro wie im Vorjahr flossen nur noch 493,9 Millionen Euro und damit 0,5 Prozent weniger in die Kassen. Der Nettoverlust verbesserte sich allerdings von 16,9 Millionen Euro 2012 auf jetzt 7,5 Millionen Euro. Künftig will sich der Versender auf die internationale Expansion konzentrieren. >>>Internet Retailer

Der indische Immobilienmakler Tata Housing glaubt an den Online-Vertrieb von Häusern und Wohnungen. In den vergangenen drei Monaten wickelte das Unternehmen den Verkauf von 450 Apartments online ab. In drei bis fünf Jahren sollen 30 Prozent des Gesamtumsatzes online erwirtschaftet werden. >>>Business Standard

- BACKGROUND -

E-Commerce-Recht 2014: Wer seinen Webshop auch 2014 auf rechtssichere Beine stellen will: Alle Neuerungen für das Jahr gibt es auf ecommerce-lounge.de. >>>ecommerce-lounge.de

Same-Day-Delivery: 15 Prozent der Paketumsätze im Privatkundengeschäft sollen 2020 in Westeuropa mit Paketen gemacht werden, die am gleichen Tag zugestellt werden, glauben die Unternehmensberater von McKinsey. In Deutschland sollen so Umsätze in Höhe von 810 Millionen Euro generiert werden. >>>Wiwo.de

Mobile Commerce: Elf Prozent der britischen Online-Händler erwarten, dass sie bis zum Jahresende rund 50 Prozent ihrer Online-Umsätze per Smartphone oder Tablet erwirtschaften. Das zeigen aktuelle Zahlen des "IMRG e-Retail Survey". Weitere 42 Prozent rechnen mit einem Mobile-Anteil am gesamten Online-Umsatz von 20 Prozent. >>>Internet Retailing

- ZAHL DES TAGES -

Von 448 Milliarden Euro 2013 auf 405 Milliarden Euro im Jahr 2020 werden die Umsätze im stationären Einzelhandel in Deutschland zurück gehen, prognostiziert das Kölner IFH Institut für Handelsforschung. Die Umsatzverluste werden die Einzelhändler den Prognosen zufolge auch nicht vollständig mit dem eigenen Online-Handel kompensieren können. Der Online-Handel der Einzelhändler, die auch Filialen haben, sollen von elf Milliarden Euro im Vorjahr auf dann 34 Milliarden Euro wachsen. Insgesamt bleibt aber ein Minus von 20 Milliarden Euro. >>>Handelsblatt.com

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